BVB und FC Bayern erteilen Super League definitive Absage

Karl-Heinz Rummenigge und Hans-Joachim Watzke (Archivbild)

Super-League-Absage

BVB und FC Bayern erteilen Super League definitive Absage

Eine Teilnahme von Borussia Dortmund an der Super League ist nach WDR-Informationen ausgeschlossen. Zuvor hatte bereits der FC Bayern dem Wettbewerb eine Absage erteilt.

Intern ist "in Stein gemeißelt", dass sich der BVB den Plänen von bisher zwölf europäischen Fußball-Giganten keinesfalls anschließend wird. Die Ruhr Nachrichten hatten über die Einschätzung als "No-Go" berichtet. SID-Informationen zufolge liegt dem Verein von der Liga weder eine Anfrage noch ein konkretes Angebot noch eine Friststellung vor.

Ablehnung im "Ermessensspielraum einer Geschäftsführung"

BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke kritisiert die Mannschaft scharf.

Eine glasklar ausschließende Kommunikation ist allerdings aufgrund der Börsennotierung im S-Dax als KGaA schwer möglich. Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hatte am Montag betont, zur geplanten Reform der Champions League zu stehen. Eine potenziell Hunderte Millionen Euro schwere Super-League-Option vorab öffentlich auszuschließen, könnte aber rechtliche Folgen nach sich ziehen. Bayern München hat eine Superliga-Teilnahme am Dienstag ausgeschlossen.

Rummenigge erneuert Bayern-Absage

Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hatte schon zuvor betont, dass eine Teilnahme des Rekordmeisters ausgeschlossen sei. "Wir sind nicht dabei, weil wir kein Teil davon sein wollen", sagte Rummenigge der italienischen Tageszeitung "Corriere della Sera": "Wir sind froh, in der Bundesliga zu spielen."

Er habe aber noch Hoffnung, eine Lösung zu finden. Es sei jetzt wichtig, den Dialog wiederaufzunehmen, fügte der 65-Jährige an, "Denn die Super League schadet dem ganzen europäischen Fußball. Das müssen wir verhindern."

wdr/sid | Stand: 20.04.2021, 19:31

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