Bayern-Abwehrchef Süle erleidet Kreuzbandriss

Niklas Süle wird behandelt

Beim Spiel in Augsburg

Bayern-Abwehrchef Süle erleidet Kreuzbandriss

Schock für den FC Bayern und die deutsche Nationalmannschaft: Abwehrchef Niklas Süle hat im Bundesligaspiel beim FC Augsburg einen Riss des vorderen Kreuzbandes im linken Knie erlitten.

Der 24-Jährige sollte noch am Sonntag (20.10.2019) operiert werden. Das gab der FC Bayern bekannt. Süle fällt damit monatelang aus und steht damit auch der Nationalmannschaft von Bundestrainer Joachim Löw bis weit ins EM-Jahr 2020 nicht zur Verfügung.

Einen Kreuzbandriss im linken Knie hatte sich Süle bereits einmal in der Saison 2014/15 als 19 Jahre alter Profi der TSG Hoffenheim zugezogen. In der laufenden Saison stand Süle bisher bei jedem Bayern-Pflichtspiel in der Startformation.

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Ohne Gegnereinwirkung

Der Nationalspieler musste bereits in der zwölften Minute ausgewechselt werden, nachdem er bei einem Laufduell mit Augsburgs Florian Niederlechner ohne ersichtliche Gegnereinwirkung zu Boden gegangen war und sich sofort an das linke Knie fasste. Als Süle nach der unglücklichen Szene behandelt wurde, hielt er sich zeitweise die Hände vor das Gesicht. Im Anschluss humpelte der 24-Jährige gestützt von Bayern-Betreuern vom Feld und wurde durch den Österreicher David Alaba ersetzt. Süle verließ zu Beginn der zweiten Halbzeit auf Krücken das Augsburger Stadion.

Löw: "Bittere Nachricht"

Joachim Löw hat die schwere Knieverletzung Süles als "eine ganz bittere Nachricht" bezeichnet. Das gelte in erster Linie natürlich für den 24 Jahre alten Abwehrspieler persönlich, äußerte der Bundestrainer in einer DFB-Mitteilung. "Sein Ausfall ist auch für uns schmerzlich und beeinträchtigt die Entwicklung unserer im Umbruch befindlichen jungen Mannschaft", ergänzte Löw jedoch: "Wir alle von der Nationalmannschaft wünschen ihm gute Besserung."

Süle optimistisch

Süle selbst hat sich mit einer optimistischen Aussage zu Wort gemeldet. "Wer es einmal schafft, schafft es jedes Mal wieder!!!", schrieb er bei Instagram und erinnerte damit an seinen ersten Kreuzbandriss im Dezember 2014. "Vielen Dank für eure Nachrichten", schrieb der Abwehrchef außerdem noch.

sid/dpa | Stand: 20.10.2019, 10:28

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