Hoffenheims Serie hält auch in Wolfsburg

Paul Verhaegh (l.) vom VfL Wolfsburg gegen Steven Zuber von der TSG Hoffenheim.

VfL Wolfsburg - 1899 Hoffenheim 2:2

Hoffenheims Serie hält auch in Wolfsburg

1899 Hoffenheim bleibt auch im siebten Bundesliga-Spiel in Folge ungeschlagen. Der VfL Wolfsburg hat es dagegen verpasst, in der Tabelle mit den Kraichgauern gleichzuziehen. Am Ende trennten sich beide Teams mit 2:2 (2:1).

Die TSG bleibt durch den Punktgewinn auf Europapokal-Platz sechs. Wolfsburg fällt dagegen nach zuletzt zwei Siegen in Folge auf Rang neun zurück.

"Am Ende war es ein verdientes Unentschieden", resümierte Hoffenheims Coach Julian Nagelsmann nach der Partie am Sportschau-Mikrofon. Wolfsburgs Stürmer Daniel Ginczek teilte die Auffassung: "Die erste Halbzeit war richtig gut, am Ende hat uns dann aber die Kraft gefehlt. Am Ende geht das Unentschieden in Ordnung."

Wolfsburgs Sportdirektor Schäfer: "Können mit einem Punkt zufrieden sein"

Sportschau | 08.12.2018 | 01:43 Min.

Belfodil trifft zur frühen Hoffenheimer Führung

Beide Mannschaften schenkten sich vor nur 20.602 Zuschauern in Wolfsburg keine Anlaufzeit und so stand es schon nach vier Minuten 1:0 für Hoffenheim. Stürmer Ishak Belfodil traf nach einem Konter über Joelinton und Andrej Kramaric per Volleyschuss ins linke Eck.

Die frühe Führung gab den Gästen aber keine Sicherheit. Stattdessen war der VfL Wolfsburg in der Folge das spielbestimmende Team und belohnte sich nach 28 Minuten. Ginczek flankte von der rechten Seite scharf in den Fünfmeterraum, wo Hoffenheims Emir Bicakcic unglücklich per Kopf ins eigene Tor traf.

Ginczek dreht das Spiel

Der Treffer hinterließ sichtlich Wirkung bei der TSG und so konnte Wolfsburg nur wenige Minuten später erneut zuschlagen. Admir Mehmedi spielte Ginczek mit einem klugen Pass frei, sodass der Stürmer aus rund zwölf Metern wuchtig abschließen konnte. Und wieder war es Bicakcic, der den Ball mit dem Rücken unhaltbar für Torwart Oliver Baumann abfälschte (31.).

In der zweiten Halbzeit änderte sich das Bild dann allerdings komplett. Hoffenheim übernahm jetzt das Kommando. Nach 72 Minuten drückte dann Kramaric einen Kopfball von Ermin Kaderabek über die Linie, aber der Treffer zählte zunächst nicht. Kaderabek soll bei der vorausgegangenen Flanke von Joelinton im Abseits gestanden haben. Schiedsrichter Felix Zwayer schaute sich die Szene noch einmal auf dem Bildschirm an und entschied schließlich doch auf Tor - 2:2.

Weghorst und Belfodil vergeben

Hoffenheim blieb auch in der Schlussphase die bessere Mannschaft. Belfodil hatte per Distanzschuss die Chance zum Siegtor, doch VfL-Keeper Koen Casteels war auf dem Posten (80.). So blieb es am Ende bei der Punkteteilung.

Wolfsburg reist nun am kommenden Freitag (14.12.2018) zum 1. FC Nürnberg. Die TSG Hoffenheim muss zunächst am Mittwoch in der Champions League bei Manchester City antreten und empfängt dann am kommenden Samstag Borussia Mönchengladbach.

Statistik

Fußball · Bundesliga · 14. Spieltag 2018/2019

Samstag, 08.12.2018 | 15.30 Uhr

Wappen VfL Wolfsburg

VfL Wolfsburg

Casteels – Verhaegh, Knoche, Uduokhai, Roussillon – Guilavogui – Gerhardt, Arnold – Mehmedi (66. Brekalo), Ginczek (84. Steffen) – Weghorst

2
Wappen 1899 Hoffenheim

1899 Hoffenheim

Baumann – Kaderabek, Bicakcic, B. Hübner, N. Schulz – Vogt (46. Szalai) – Demirbay (44. Grillitsch), Zuber (59. Nelson) – Belfodil, Kramaric – Joelinton

2

Fakten und Zahlen zum Spiel

Tore:

  • 0:1 Belfodil (4.)
  • 1:1 Bicakcic (28./Eigentor)
  • 2:1 Ginczek (31.)
  • 2:2 Kramaric (71.)

Strafen:

  • gelbe Karte Grillitsch (2 )
  • gelbe Karte Belfodil (3 )
  • gelbe Karte Uduokhai (1 )

Zuschauer:

  • 20.602

Schiedsrichter:

  • Felix Zwayer (Berlin)

Vorkommnisse:

  • Tor gegeben (Hoffenheim) nach Videoentscheid (71.)

Stand: Samstag, 08.12.2018, 17:28 Uhr

sid/dpa/red | Stand: 08.12.2018, 17:23

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