Wolfsburg schlägt harmlose Mainzer

Jean-Philippe Mateta vom 1. FSV Mainz 05 im Duell mit Renato Steffen vom VfL Wolfsburg.

VfL Wolfsburg - FSV Mainz 05 3:0

Wolfsburg schlägt harmlose Mainzer

Der VfL Wolfsburg bleibt auf Europapokal-Kurs. Das Team von Trainer Bruno Labbadia schlug am Samstag (16.02.2019) Mainz 05 deutlich mit 3:0 (1:0) und setzte sich damit im oberen Tabellendrittel fest.

Mainz kassierte dagegen die bereits dritte Niederlage in Folge, bleibt aber mit 27 Punkten im gesicherten Mittelfeld.

"Mainz hat uns viel abverlangt. Wir haben in der zweiten Halbzeit den Ball besser laufen lassen und dann das Spiel besser unter Kontrolle bekommen", sagte Labbadia nach dem Spiel. Sein Mainzer Kollege Sandro Schwarz analysierte: "Das Grundproblem in der ganzen ersten Halbzeit war, dass wir nicht genug Durchschlagskraft hatten. Mit dem 2:0 war das Spiel gelaufen."

Arnold trifft zur frühen Führung

Die Partie in Wolfsburg begann mit einem Paukenschlag. Schon nach vier Minuten stand es 1:0 für die Gastgeber. Maximilian Arnold wurde am Strafraum von der Mainzer Abwehr sträflich allein gelassen und jagte den Ball flach ins rechte Eck. Für Arnold war es das erste Tor seit Januar 2018. "Es fühlt sich sehr gut an zu treffen, vor allem zuhause", sagte der Mittelfeldspieler nach dem Spiel in der Sportschau.

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Sportschau 16.02.2019 01:23 Min. Verfügbar bis 16.02.2020 ARD

In der Folge stabilisierten sich die Mainzer, machten offensiv aber zu viele Fehler gegen eine ebenfalls stabile VfL-Abwehr. Die Folge war eine ereignislose erste Halbzeit.

Videoassistent greift ein

Im zweiten Durchgang änderte sich das Bild zunächst nicht - bis zur 67. Minute, als der Videoassistent eingriff. Der Mainzer Jean-Philippe Gbamin hatte den Ball im eigenen Strafraum mit der Hand gespielt. Schiedsrichter Benjamin Cortus ließ zunächst weiterlaufen. Erst Minuten später schaute er sich die Szene nach Rücksprache mit dem Videoassistenten am Monitor an und entschied auf Strafstoß für den VfL. Wout Weghorst trat an und ließ Mainz-Torwart Florian Müller keine Chance (70.).

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Schwarz zeigte sich nach dem Spiel am Sportschau-Mikrofon verärgert über die Elfmeter-Entscheidung: "Ich sage es Woche für Woche: Wir wissen nie, wie die Handspielregel interpretiert wird. Wir wissen nie, wie gewertet wird."

Statt eines beherzten Mainzer Aufbäumens folgte nur sechs Minuten nach dem 2:0 das 3:0. Im Anschluss an einen Wolfsburger Freistoß landete der Ball über Yannick Gerhardt beim aufgerückten Robin Knoche, der Müller aus rund sieben Metern per Flachschuss überwand. Davon erholten sich die 05er nicht mehr.

Wolfsburg reist nach Gladbach

Für Wolfsburg folgt am nächsten Spieltag ein Spitzenspiel. Der VfL reist am kommenden Samstag zu Borussia Mönchengladbach. Mainz empfängt am selben Tag den FC Schalke und kann dann mit einem Sieg den Abstand nach unten vergrößern.

Statistik

Fußball · Bundesliga · 22. Spieltag 2018/2019

Samstag, 16.02.2019 | 15.30 Uhr

Wappen VfL Wolfsburg

VfL Wolfsburg

Casteels – William, Knoche, Brooks, Roussillon – Guilavogui (85. Rexhbecaj) – Gerhardt, Arnold – Steffen (71. Mehmedi), Brekalo (78. Klaus) – Weghorst

3
Wappen 1. FSV Mainz 05

1. FSV Mainz 05

Fl. Müller – Brosinski, Bell, Niakhaté, Martín – Kunde Malong – Gbamin, Latza (77. Holtmann) – Boetius (77. Ujah) – Mateta, Quaison (60. Onisiwo)

0

Fakten und Zahlen zum Spiel

Tore:

  • 1:0 Arnold (4.)
  • 2:0 Weghorst (70./Handelfmeter)
  • 3:0 Knoche (77.)

Strafen:

  • gelbe Karte Brekalo (1 )
  • gelbe Karte Bell (6 )

Zuschauer:

  • 20.334

Schiedsrichter:

  • Benjamin Cortus (Röthenbach (Pegnitz))

Vorkommnisse:

  • Handelfmeter (Wolfsburg) nach Videobeweis (69.)

Stand der Statistik: Samstag, 16.02.2019, 17:29 Uhr

sid/dpa/red | Stand: 16.02.2019, 17:23

Bundesliga | Tabelle

RangTeamSP
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2.RB Leipzig1430
3.Bor. Dortmund1426
4.FC Schalke 041425
5.SC Freiburg1425
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16.Fort. Düsseldorf1412
17.SC Paderborn 07148
18.1. FC Köln148
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