Frankfurts Stürmer stechen gegen Freiburg

Sébastien Haller von Eintracht Frankfurt bejubelt seinen Treffer gegen den SC Freiburg.

Eintracht Frankfurt - SC Freiburg 3:1

Frankfurts Stürmer stechen gegen Freiburg

Eintracht Fankfurt hat gegen den SC Freiburg einen erfolgreichen Einstand in die Rückrunde gefeiert und bleibt damit auf Europapokal-Kurs. Die entscheidenden Spieler beim 3:1-Sieg waren die Top-Stürmer Sébastien Haller, Ante Rebic und Luka Jovic.

Christian Streich hatte vor der Partie bei Eintracht Frankfurt schon eine Vorahnung: "Wenn einige unserer Spieler keinen guten Tag erwischen, schießen die uns ab", sagte der Trainer des SC Freiburg. Die Schwächephase der Freiburger dauerte nur neun Minuten, doch das reichte den Stürmern der Eintracht für drei Tore und somit für die Entscheidung.

Haller, Rebic und Jovic treffen

In der 36. Minute traf Sébastien Haller nach einer Ecke per Kopf zur Frankfurter Führung. Nur drei Minuten später tanzte Ante Rebic gleich mehrere Gegenspieler aus und versenkte den Ball sehenswert mit links im rechten Eck. Der Dritte im Bunde, Luka Jovic, profitierte in der 45. Minute von einem Fehler von Freiburgs Robin Koch und erzielte frei vor Torwart Alexander Schwolow sein 13. Saisontor.

Hütter und Streich unzufrieden

Frankfurts Trainer Adi Hütter zeigte sich nach dem Spiel dennoch unzufrieden: "Es war zwischendurch sehr fahrig, wir standen zu tief und hatten streckenweise keine Kontrolle. Deswegen muss ich heute von einem nicht so guten Spiel sprechen", sagte er nach der Partie am Sportschau-Mikrofon. Auch sein Kollege Streich war enttäuscht: "Wir haben einen hohen Aufwand betrieben, uns am Ende aber nicht belohnt. Da waren wir nicht schlau genug", sagte er.

Petersen: "Waren nicht hellwach"

Sportschau 19.01.2019 01:21 Min. Verfügbar bis 19.01.2020 ARD

Petersen trifft zum Anschluss

Streich reagierte in der Pause auf den 0:3-Rückstand und brachte mit Nils Petersen und Lucas Höler zwei neue Offensiv-Kräfte. Die Breisgauer kamen auch mit deutlich mehr Schwung aus der Kabine und belohnten sich Mitte der zweiten Hälfte mit einem Treffer von Petersen, der eine Hereingabe von Jerome Gondorf über die Linie drückte.

Hütter: "Ich nenne die drei nicht Büffelherde" Sportschau 19.01.2019 00:39 Min. Verfügbar bis 19.01.2020 Das Erste

Mehr gelang den Freiburgern aber nicht mehr. Stattdessen erzielte die Eintracht in der 78. Minute durch Jetro Willems das vermeintliche 4:1. Schiedsrichter Sven Jablonski bemühte aber den Videobeweis und nahm das Tor wieder zurück. Rebic hatte bei seiner Vorlage auf Willems Foul gespielt. So blieb es am Ende beim 3:1-Sieg für Frankfurt.

Frankfurt reist nach Bremen

Die Eintracht, die nach dem Sieg sicher auf den Europapokal-Plätzen bleibt, reist nun am kommenden Sonntag (27.01.2019) zu Werder Bremen. Einen Tag vorher empfängt der SC Freiburg die TSG Hoffenheim.

Statistik

Fußball · Bundesliga · 18. Spieltag 2018/2019

Samstag, 19.01.2019 | 15.30 Uhr

Wappen Eintracht Frankfurt

Eintracht Frankfurt

Trapp – Abraham, Hasebe, N'Dicka – Rode (72. de Guzmán), G. Fernandes – da Costa, Kostic – Rebic – Haller, Jovic (68. Willems / 90.+2 Stendera)

3
Wappen SC Freiburg

SC Freiburg

Schwolow – Gulde, R. Koch, Heintz – Kübler (80. P. Stenzel), Haberer, J. Gondorf, Frantz – L. Waldschmidt (46. Höler), Grifo – Niederlechner (46. Petersen)

1

Fakten und Zahlen zum Spiel

Tore:

  • 1:0 Haller (36.)
  • 2:0 Rebic (40.)
  • 3:0 Jovic (45.)
  • 3:1 Petersen (69.)

Strafen:

  • gelbe Karte G. Fernandes (5 )
  • gelbe Karte J. Gondorf (3 )
  • gelbe Karte Rode (1 )

Zuschauer:

  • 49.200

Schiedsrichter:

  • Sven Jablonski (Bremen)

Vorkommnisse:

  • Tor (Frankfurt) zurückgenommen nach Videobeweis auf Foulspiel (80).

Stand der Statistik: Samstag, 19.01.2019, 17:29 Uhr

sid/dpa/red | Stand: 19.01.2019, 17:23

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