Ein junger Vater und weitere "Adler" - die Elf des Spieltags

Ein junger Vater und weitere "Adler" - die Elf des Spieltags

Erst Vater geworden, dann Bayer Leverkusen zur Verzweiflung gebracht: Frederik Rönnow ist der Torwart in unserer Elf des achten Bundesliga-Spieltags. Dem Dänen leisten zwei weitere "Adler" von Eintracht Frankfurt Gesellschaft.

Eintrachts Torwart Frederik Rönnow wirft sich dem Schuss entgegen

Tor - Frederik Rönnow (Eintracht Frankfurt): Einen Tag, bevor Rönnow eine Torchance nach der anderen teilweise spektakulär entschärfte, war der 27 Jahre alte Däne zum ersten Mal Vater geworden. Am Donnerstag erblickte Sohn Theodor das Licht der Welt, Rönnow konnte vor dem Spiel gegen Bayer Leverkusen nicht mehr mit der Mannschaft trainieren. Mit 17 Paraden brachte er den Gegner dennoch zur Verzweiflung. "Das war ein großer Abend für mich und sehr wichtig für mein Selbstvertrauen", sagte Rönnow, der momentan nur wegen der Verletzung des Stammtorhüters Kevin Trapp zum Einsatz kommt.

Tor - Frederik Rönnow (Eintracht Frankfurt): Einen Tag, bevor Rönnow eine Torchance nach der anderen teilweise spektakulär entschärfte, war der 27 Jahre alte Däne zum ersten Mal Vater geworden. Am Donnerstag erblickte Sohn Theodor das Licht der Welt, Rönnow konnte vor dem Spiel gegen Bayer Leverkusen nicht mehr mit der Mannschaft trainieren. Mit 17 Paraden brachte er den Gegner dennoch zur Verzweiflung. "Das war ein großer Abend für mich und sehr wichtig für mein Selbstvertrauen", sagte Rönnow, der momentan nur wegen der Verletzung des Stammtorhüters Kevin Trapp zum Einsatz kommt.

Abwehr - Stefan Lainer (Borussia Mönchengladbach): Seine Borussia verlor zwar in Dortmund, aber am rechten Verteidiger lag das ganz gewiss nicht. Lainer war in der Defensive gut und schaltete sich immer wieder nach vorne ein. Er gab zwei Torschüsse ab und zwei Vorlagen zu weiteren Torschüssen. Erwähnenswert: Lainer spielt aktuell trotz eines Außenbandrisses im linken Sprunggelenk.

Abwehr - Benjamin Hübner (TSG Hoffenheim): Lange Zeit war der FC Schalke 04 die Mannschaft, die das Spiel in Hoffenheim kontrollierte und sich in der Hälfte der Gastgeber festsetzte. Aber richtig gute Chancen sprangen für die Gelsenkirchener dabei nicht heraus. Das war vor allem auch ein Verdienst von Benjamin Hübner, der in der Innenverteidigung 68 Prozent seiner Zweikämpfe gewann. In der Offensive war der 30-Jährige auch wichtig, denn er leistete die Vorarbeit zum 2:0 von Ihlas Bebou. Außerdem gab Hübner zwei Torschüsse ab.

Abwehr - Marcel Tisserand (VfL Wolfsburg): Der lange Mann aus der Republik Kongo war Dreh- und Angelpunkt im Wolfsburger Defensivverbund. Mit seiner Leistung und seinen Kommandos präsentierte sich der VfL kompakt und zweikampfstark und erkämpfte sich einen Punkt in Leipzig.

Abwehr - Maximilian Mittelstädt (Hertha BSC): Der Berliner Linksverteidiger (Foto, l.) sah seine vorderste Aufgabe gegen Werder darin, sich immer wieder in den Angriff einzuschalten. Mittelstädt zählte mit 29 Sprints zu den fleißigsten Spielern seines Teams. Er hatte den meisten Ballbesitz (94), gab drei Torschussvorlagen und hatte einen Assist. Insgesamt ein sehr gelungener Auftritt des 22-Jährigen, der die Bremer vor viele Rätsel stellte.

Mittelfeld - Omar Mascarell (FC Schalke 04): Dass die Schalker das Spiel gegen Hoffenheim über weite Strecken kontrollierten, lag zu einem guten Teil an Omar Mascarell (Bildmitte). Er stellte Räume zu und war ein wichtiger Faktor beim frühen Pressing seiner Mannschaft. Vor dem ersten Tor der TSG rutschte Mascarell aus, aber das war schlicht Pech.

Mittelfeld - Robert Andrich (1. FC Union Berlin): Der defensive Mittelfeldmann war die Schaltzentrale im Spiel von Union Berlin. Andrich (Foto, l.) bereitete nicht nur die meisten Torschüsse und einen Treffer der "Eisernen" vor, auch die Pflicht in der Defensive erfüllte er fehlerfrei und zweikampfstark.

Mittelfeld - Filip Kostic (Eintracht Frankfurt): Welch eine Vorstellung! Immer wieder sprintete Kostic (Foto, l.) mit Tempo den linken Flügel entlang, drang mit Wucht in den Strafraum ein, narrte seine Gegenspieler. Leverkusens Mitchell Weiser wurde sogar schon nach einer halben Stunde ausgewechselt, weil er überfordert war. Kostic leistete einen Assist und fünf weitere Torschussvorlagen, er bestritt 34 Zweikämpfe und gewann mehr als die Hälfte davon.

Mittelfeld - Serge Gnabry (FC Bayern): Der Nationalspieler bestätigte seine derzeitige Top-Form auch im Duell gegen den FC Augsburg. Den Ausgleichstreffer der Bayern durch Robert Lewandowski bereitete Gnabry (Foto, l.) mit einer gut getimten Flanke vor. Das 2:1 besorgte er nach der Pause selbst. Vor der Pause hatte er Pech mit einem tollen Linksschuss an den Pfosten. Die Großchance durch Philippe Coutinho nach dem Wechsel bereitete Gnabry - bester Bayern-Spieler an diesem Tag - perfekt vor. Nur bitter für ihn, dass trotz seiner Top-Leistung kein Sieg heraussprang.

Angriff - Gonçalo Paciência (Eintracht Frankfurt): Zwei Tore, eines davon per Elfmeter, den er selbst herausholte. Dazu kamen acht Beteiligungen an Torschüssen und eine für einen Stürmer beachtliche Zweikampfquote von 46 Prozent. Gonçalo Paciência (Foto vorne) stach aus einer guten Mannschaft heraus.

Angriff - Ihlas Bebou (TSG Hoffenheim): Er kam zur zweiten Halbzeit und gab mit seinem Tempo den Ausschlag dafür, dass die TSG Hoffenheim doch noch in der Offensive gefährlich wurde. Bebou (Foto, 2.v.l.) bereitete das 1:0 vor und erzielte den Treffer zum 2:0-Endstand gegen die 70 Minuten lang dominierenden Schalker selbst.

Die Elf des achten Spieltags von sportschau.de

Stand: 21.10.2019, 08:44 Uhr

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