Hertha BSC und Freiburg neutralisieren sich

Karim Rekik blockt einen Schuss von Janik Haberer

Hertha BSC - SC Freiburg 0:0

Hertha BSC und Freiburg neutralisieren sich

Hertha BSC und der SC Freiburg trennen sich am 26. Spieltag der Fußball-Bundesliga mit 0:0. Nach schwungvollem Beginn stellte die Hertha ihre Offensivbemühungen nahezu ein. Auch Freiburg enttäuschte.

Die Hertha verpasste damit erneut die Chance, sich entscheidend von den Abstiegsplätzen abzusetzen. Erneut war das Problem der seit vier Spielen torlosen Berliner die fehlende Durchschlagskraft in der Offensive. Die Freiburger hatten nur wenig Mühe mit der spielerisch schwachen Hertha, waren bei ihren Offensivaktionen aber häufig nicht präzise genug, um mehr als den verdienten Punkt mitzunehmen.

Die Hertha begann schwungvoll und hatte auch Chancen. Mitchell Weiser (18. und 19.) und Vedad Ibisevic (23. und 26.) scheiterten jedoch am souveränen SC-Torhüter Alexander Schwolow. Die Freiburger leisteten sich in der ersten halben Stunde viele leichte Ballverluste. Erst als Amir Abrashi angeschlagen vom Feld musste und durch Nicolas Höfler ersetzt wurde, gewann das SC-Spiel an Sicherheit. Bis zur Pause passierte nicht mehr viel. "Eine gute erste Halbzeit, eine mittelmäßige zweite Halbzeit von beiden Mannschaften, da müssen wir den Punkt akzeptieren", sagte der Berliner Trainer Pal Dardai hinterher in der Sportschau.

Kaum Schwung auch in Halbzeit zwei

Die erste Chance der zweiten Halbzeit hatten die Gäste: Ein Fernschuss von Linksverteidiger Christian Günter strich nur Zentimeter am Pfosten vorbei (50.). Die Berliner spielten nach dem Seitenwechsel unerklärlich passiv, obwohl Dardai Salomon Kalou vom linken Flügel in den Angriff neben Ibisevic beordert hatte. Aber auch der SC Freiburg konnte mit dem überraschend hohen Ballbesitz wenig anfangen. Dardai reagierte und brachte nach einer Stunde Davie Selke und Ondrej Duda für Ibisevic und Kalou.

Schwolow - "Freu mich, dass ich den Jungs helfen konnte"

Sportschau | 10.03.2018 | 01:05 Min.

Die Berliner kamen jedoch weiterhin kaum noch vor das gegnerische Tor. Folgerichtig endete das Spiel, das auch keinen Sieger verdient hatte, torlos. "Ich bin gottfroh, dass wir diesen Punkt heute holen konnten. Wir wollten gewinnen, aber wenn du dir nicht viele Torchancen erarbeiten kannst, musst du froh sein, wenn du keins kriegst", sagte Freiburgs Trainer Christian Streich hinterher am ARD-Mikrofon.

"Ich verstehe die Zuschauer", sagte Hertha-Keeper Rune Jarstein zu den Pfiffen der Fans nach dem Spiel. DIe Hertha hat beim Hamburger SV und gegen den VfL Wolfsburg zwei weitere Chancen, gegen Kellerkinder die nötigen Punkte zu holen. Der SC Freiburg erwartet jetzt den VfB Stuttgart zum Derby, bevor es zum FC Schalke 04 geht.

Fußball · Bundesliga · 26. Spieltag 2017/2018

Samstag, 10.03.2018 | 15.30 Uhr

Wappen Hertha BSC

Hertha BSC

Jarstein – Pekarik, N. Stark, Rekik, Plattenhardt – Maier (66. Darida), Lustenberger – Weiser, Lazaro, Kalou (59. Duda) – Ibisevic (59. Selke)

0
Wappen SC Freiburg

SC Freiburg

Schwolow – Kübler, Gulde, Söyüncü, Günter – R. Koch, Abrashi (29. Höfler) – Höler (68. Kath), Haberer – Kleindienst (90. M.-O. Kempf), Petersen

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Fakten und Zahlen zum Spiel

Strafen:

  • gelbe Karte Maier (1 )

Zuschauer:

  • 38.625

Schiedsrichter:

  • Sven Jablonski (Bremen)

Stand: Samstag, 10.03.2018, 17:23 Uhr

Wappen Hertha BSC

Hertha BSC

Wappen SC Freiburg

SC Freiburg

Tore 0 0
Schüsse aufs Tor 4 0
Ecken 5 4
Abseits 1 3
gewonnene Zweikämpfe 97 83
verlorene Zweikämpfe 83 97
gewonnene Zweikämpfe 53,89 % 46,11 %
Fouls 7 14
Ballkontakte 732 629
Ballbesitz 53,78 % 46,22 %
Laufdistanz 117,55 km 122,8 km
Sprints 189 199
Fehlpässe 78 75
Passquote 85,61 % 82,76 %
Flanken 11 3
Alter im Durchschnitt 26,6 Jahre 24,9 Jahre

red/dpa/sid | Stand: 10.03.2018, 17:20

Bundesliga | Tabelle

RangTeamSP
1.Bayern München39
2.Bor. Dortmund37
3.VfL Wolfsburg37
4.Hertha BSC37
4.Bor. M´gladbach37
 ...  
16.VfB Stuttgart31
17.FC Schalke 0430
18.Bayer Leverkusen30
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