Rheinderby abgesagt: 387. Spielausfall in der Bundesliga

Spielabsage im Winter

Erster Ausfall seit mehr als acht Jahren

Rheinderby abgesagt: 387. Spielausfall in der Bundesliga

Die Absage des Rheinderbys zwischen Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Köln bedeutet den ersten Spielausfall in der Fußball-Bundesliga seit mehr als acht Jahren - und den 387. insgesamt.

Zuletzt hatte am 19. November 2011 die Begegnung zwischen Köln und dem 1. FSV Mainz 05 wegen des Suizidversuchs des damals angesetzten Schiedsrichters Babak Rafati wenige Stunden vor dem Anpfiff nicht wie geplant stattfinden können.

387 Spiele abgesagt

Durch die Absage der Begegnung in Mönchengladbach wegen des heranziehenden Sturmtiefs "Sabine" erhöhte sich die Anzahl der Ausfälle in der Geschichte des Oberhauses seit 1963 auf 387 Spiele. Die Höchstmarke an Absagen datiert aus der Saison 1978/79 mit 46 Spielausfällen. Neun Jahre zuvor hatten 42 Begegnungen nicht wie ursprünglich vorgesehen stattfinden können. In elf weiteren Spielzeiten lag die Zahl der Absagen ebenfalls im zweistelligen Bereich.

Mehr Spiele als nur eine Begegnung im Verlauf einer Saison waren zuletzt in der Spielzeit 2005/06 ausgefallen, als für insgesamt drei Matches Absagen erfolgten. Auch in den vier Spieljahren vor der Absage von 2011 in Köln war jeweils eine Begegnung ausgefallen.

Meiste Absagen im Februar

Schon vor dem Ausfall vom Sonntag (09.02.2020) in Mönchengladbach ist der Februar der mit großem Abstand absagenträchtigste Monat in der Bundesliga-Historie gewesen. Mittlerweile fielen 146 Spiele im zweiten Monat eines Jahres aus. Dahinter liegt der Januar mit 88 Absagen. Die meiste Planungssicherheit für die Bundesliga-Klubs gibt es im Mai, in dem bisher nur 1972 einmal eine Begegnung ausgefallen ist.

sid | Stand: 09.02.2020, 10:40

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