Starke Mainzer besiegen auch Freiburg

Mainz 05 bejubelt den Führungstreffer in Freiburg

SC Freiburg - FSV Mainz 05 1:3

Starke Mainzer besiegen auch Freiburg

Dem FSV Mainz 05 gelingt beim 3:1 (2:0) gegen den SC Freiburg der erste Auswärtssieg der Saison. Durch den Erfolg am Samstag (10.11.18) verabschieden sich die Rheinhessen mit 15 Punkten vorerst von den unteren Tabellenregionen der Fußball-Bundesliga.

Mitverantwortlich für den Sieg war einmal mehr die sogenannte "French Connection". Jean-Philippe Gbamin (6.) und Jean-Philippe Mateta (18.), die bereits in der Vorwoche beim Befreiungsschlag gegen Werder Bremen (2:1) die Tore erzielt hatten, brachten Mainz früh auf die Siegerstraße, Karim Onisiwo (75.) setzte den Schlusspunkt. Die Freiburger, für die der eingewechselte Roland Sallai (72.) den Anschluss erzielt hatte, kassierten derweil nach vier Spielen erstmals wieder eine Niederlage.

"Mainz hatte eine gute Tagesform, aber wir waren nicht aggressiv genug, nicht sicher genug mit dem Ball", sagte Freiburgs Trainer Christian Streich nach der Partie: "Wir waren nicht immer glücklich heute. Aber das Spiel haben wir in den ersten 30 Minuten verloren." Sein Kollege Sandro Schwarz war von jener ersten halben Stunde begeistert. "Wir haben die ersten 30 Minuten herausragend Fußball gespielt und sind folgerichtig in Führung gegangen", so Schwarz: "Das dritte Tor ist dann aus unserer Sicht zum richtigen Zeitpunkt gefallen. Aber wenn du die 90 Minuten siehst, ist es ein verdienter Sieg."

Joker Onisowo zufrieden: "Jeder will entscheidendes Tor machen"

Sportschau | 10.11.2018 | 01:10 Min.

Mainz gleich zu Beginn hellwach

Die Mainzer waren zunächst vom Anpfiff die aktivere Mannschaft gewesen. Während der SC erhebliche Probleme im Spielaufbau hatte, suchten die Gäste mutig die Offensive. Der ehemalige französische Juniorennationalspieler Gbamin belohnte sein Team mit einem trockenen Abschluss aus rund 20 Metern früh. Wenig später hätte Pierre Kunde (10.) aus ähnlicher Distanz um ein Haar nachgelegt.

Das besorgte dafür Sturmtank Mateta, vor kurzem erstmals in die U21-Auswahl von Weltmeister Frankreich berufen, der nach einer zunächst unübersichtlichen Situation rund um den Freiburger Fünfmeterraum aus kurzer Distanz per Kopf einnickte. Auch in der Folge ließ Mainz nicht nach und gab durch Jean-Paul Boetius (23.) fast direkt danach den nächsten gefährlichen Torschuss ab. Dieser wirkte jedoch wie ein Weckruf auf die bis dahin schläfrigen Freiburger.

Freiburg kommt besser ins Spiel

Die Breisgauer fanden nun über den Kampf besser ins Spiel und Nicolas Höfler (27.) zwang Mainz-Keeper Robin Zentner per Kopf zu einer Glanzparade. Kurze Zeit später forderten die Gastgeber lautstark aber letztlich vergeblich einen Handelfmeter, nachdem Moussa Niakhaté den Ball an den Arm bekommen hatte. Weil auch Tim Kleindienst (45.) knapp das Tor verfehlte, gingen die Freiburger mit einem Zwei-Tore-Rückstand in die Pause. Kurz nach Wiederbeginn verpasste dann erneut Höfler (54.) den Anschlusstreffer knapp.

Doch der SC war nun spielbestimmend, Mainz schaffte nur noch selten Entlastung. Der Druck der Gastgeber nahm quasi minütlich zu, was fehlte, war einzig das Glück im Abschluss. Nach etlichen gefährlichen Torgelegenheiten ließ dann Sallai mit seinem Abstaubertor noch einmal Hoffnung aufkeimen. Doch der ebenfalls eingewechselte Onisiwo konterte prompt und stellte damit den alten Abstand wieder her.

Die Mainzer müssen nun nach der Länderspielpause am Samstag (24.11.2018) um 15.30 Uhr bei Tabellenführer Borussia Dortmund ran. Der SC Freiburg empfängt einen Tag später Werder Bremen.

Fußball · Bundesliga · 11. Spieltag 2018/2019

Samstag, 10.11.2018 | 15.30 Uhr

Wappen SC Freiburg

SC Freiburg

Schwolow – P. Stenzel (73. Höler), Gulde, Heintz, Günter – Frantz (46. Sallai), R. Koch, Höfler (86. Lienhart), Haberer – Kleindienst, L. Waldschmidt

1
Wappen 1. FSV Mainz 05

1. FSV Mainz 05

Zentner – Brosinski, Bell, Niakhaté, Martín – Kunde Malong – Gbamin, Latza – Boetius (82. Mwene) – Quaison (88. Hack), Mateta (65. Onisiwo)

3

Fakten und Zahlen zum Spiel

Tore:

  • 0:1 Gbamin (6.)
  • 0:2 Mateta (18.)
  • 1:2 Sallai (72.)
  • 1:3 Onisiwo (75.)

Strafen:

  • gelbe Karte Höfler (4 )
  • gelbe Karte Kunde Malong (2 )
  • gelbe Karte Onisiwo (1 )

Zuschauer:

  • 24.000

Schiedsrichter:

  • Sascha Stegemann (Niederkassel)

Stand: Samstag, 10.11.2018, 17:29 Uhr

Wappen SC Freiburg

SC Freiburg

Wappen 1. FSV Mainz 05

1. FSV Mainz 05

Tore 1 3
Schüsse aufs Tor 4 8
Ecken 3 4
Abseits 2 0
gewonnene Zweikämpfe 100 113
verlorene Zweikämpfe 113 100
gewonnene Zweikämpfe 46,95 % 53,05 %
Fouls 19 10
Ballkontakte 638 504
Ballbesitz 55,87 % 44,13 %
Laufdistanz 119,38 km 118,04 km
Sprints 230 246
Fehlpässe 79 57
Passquote 81,41 % 79,57 %
Flanken 14 14
Alter im Durchschnitt 24,9 Jahre 24,9 Jahre

sid/dpa/red | Stand: 10.11.2018, 17:23

RangTeamSP
1.Bor. Dortmund1127
2.Bor. M´gladbach1123
3.RB Leipzig1122
4.Eintr. Frankfurt1120
5.Bayern München1120
 ...  
15.1. FC Nürnberg1110
16.Hannover 96119
17.Fort. Düsseldorf118
18.VfB Stuttgart118
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