Nürnberg entlässt Sportvorstand Bornemann

Andreas Bornemann

Köllner vor dem Aus

Nürnberg entlässt Sportvorstand Bornemann

Der stark abstiegsgefährdete Bundesligist 1. FC Nürnberg hat sich mit sofortiger Wirkung von Sportvorstand Andreas Bornemann getrennt. Jetzt wird es auch für Trainer Michael Köllner eng.

Bornemann hatte sich zuletzt hinter den Coach gestellt. "Leider konnten wir uns mit Andreas Bornemann nicht auf einen gemeinsamen Weg in die Zukunft, gerade auch in Bezug auf das Cheftraineramt verständigen", teilte der Aufsichtsrat mit.

Der Tabellenletzte hat seit 15 Spielen nicht mehr gewonnen. Nach "Bild"-Informationen will der "Club" noch am Dienstag (12.02.2019) eine neue Trainer- und Managerlösung präsentieren.

Aus im Pokal der Knackpunkt

Der neunköpfige Aufsichtsrat hatte um 0.20 Uhr am Dienstagmorgen seine Entscheidung offiziell gemacht. "Vor allem der enttäuschende Auftritt im Pokalspiel beim Hamburger SV hat uns schwer getroffen. Dieses Spiel, gepaart mit der sportlichen Durststrecke in der Liga von 15 Begegnungen ohne Sieg, machte uns klar, dass wir als Gremium noch einmal einen genauen Blick auf die aktuelle Lage werfen und die momentane Situation erneut eingehend analysieren müssen", heißt es in der Erklärung.

Sportliche Ziele stark gefährdet

Die sportlichen Ziele seien stark gefährdet, hieß es weiter: "Aus diesem Grund haben wir uns als Gremium dazu entschlossen, den bisherigen Sportvorstand Andreas Bornemann von seinem Amt zu entbinden." Nicht versäumen wollte es der Aufsichtsrat, Bornemann für die geleistete Arbeit zu danken, "insbesondere für seinen maßgeblichen Einfluss auf die wirtschaftliche Konsolidierung und den Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga."

sid | Stand: 12.02.2019, 08:31

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