Hertha BSC bestätigt: Aus für Preetz und Labbadia

Michael Preetz (l.), Bruno Labbadia

Nach dem 1:4 gegen Werder Bremen

Hertha BSC bestätigt: Aus für Preetz und Labbadia

Trainer Bruno Labbadia und Manager Michael Preetz sind von Hertha BSC jetzt offiziell beurlaubt worden. Der Verein kündigte eine Stellungnahme der Geschäftsführung für 13 Uhr an.

Dann soll Carsten Schmidt als Vorsitzender an einer digitalen Medienrunde Fragen zur Trennung beantworten. Zuvor ließ er sich in der Mitteilung der Freistellung so zitieren: "Bruno Labbadia hat mit seinem Trainerteam Woche für Woche viel Arbeit in die Entwicklung der Mannschaft investiert. (...) Letztlich müssen wir aber festhalten, dass wir mit 17 Punkten nach 18 Spielen in einer sehr ernsten Situation stecken. Daher haben wir uns nach reiflicher Überlegung dazu entschlossen, mit einem Trainerwechsel einen neuen Impuls zu setzen." Die Nachfolge solle "in den kommenden Tagen" geklärt werden. 

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Die "Bild am Sonntag" hatte schon am Samstagabend berichtet, dass Trainer und Manager im kommenden Bundesligaspiel bei Eintracht Frankfurt nicht mehr in der Verantwortung stehen werden. Hertha hatte am Samstag mit 1:4 gegen Werder Bremen verloren.

Dardai als Nachfolger im Gespräch

Als Interims-Trainer wird auch in anderen Medien Pal Dardai gehandelt, der Herthas Profimannschaft bereits von 2015 bis 2019 betreut hatte. Nach einem Sabbatjahr übernahm der Ungar im Sommer 2020 die U16 des Hauptstadtklubs.

Personelles Beben bei Hertha BSC

Sportschau 24.01.2021 00:38 Min. Verfügbar bis 24.01.2022 ARD


Preetz seit 25 Jahren im Verein

Labbadia ist seit April 2020 Trainer der Berliner, in der Vorsaison führte er den Klub in einer schwierigen Lage zum Klassenerhalt. Die 17 Punkte aus 18 Spielen in dieser Spielzeit sind angesichts der Ambitionen und Transferausgaben bei Hertha aber zu wenig. Hertha wollte dank der Millionen von Investor Lars Windhorst nach Europa, steckt aber erneut im Abstiegskampf.

Preetz ist seit 25 Jahren im Verein, erst als Spieler, der als Assistent von Dieter Hoeneß und schließlich als Geschäftsführer Sport. Unter der Leitung des Rekord-Torjägers erlebte der Klub zwei Ab- und zwei Aufstiege. Aktuell wird ihm wird ihm vor allem eine unglückliche Spieler- und Trainerauswahl vorgeworfen.

dpa/sid/red | Stand: 24.01.2021, 12:00

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