Ablösestreit um Augustin: RB Leipzig kann auf hohe Millionen-Summe hoffen

Jean-Kevin Augustin

Fußball | Bundesliga

Ablösestreit um Augustin: RB Leipzig kann auf hohe Millionen-Summe hoffen

Geldsegen für RB Leipzig? Der Bundesliga-Vizemeister hat den Rechtsstreit mit Leeds United über die Ablösesumme von Ex-Stürmer Jean-Kevin Augustin in erster Instanz gewonnen. Es geht um 21 Millionen Euro.

Der Fußball-Weltverband (FIFA) hat RB Leipzig im Ablösestreit um Ex-Stürmer Jean-Kevin Augustin in erster Instanz Recht gegeben. Es geht um eine Ablösesumme in Höhe von 21 Millionen Euro, die Leeds dem Urteil zufolge an RB zahlen muss. Fix ist das allerdings nicht, da das Urteil noch nicht rechtskräftig ist. Leeds United kann noch Einspruch einlegen, was nach Vereinsangaben wahrscheinlich ist. "Wir sind froh, dass die FIFA in erster Instanz unsere Rechtsauffassung bestätigt", sagte Florian Scholz, Kaufmännischer Leiter bei RB Leipzig.

Unterschiedliche Vertragsauffassungen

Augustin war in der Rückrunde der Saison 2019/20 an den damaligen Zweitligisten Leeds verliehen gewesen. Das Geschäft war mit einer Kaufpflicht über 21 Millionen Euro verbunden, sollte der Club aus Yorkshire aufsteigen. Der Aufstieg gelang, war aber aufgrund der Corona-Zwangspause erst im Juli perfekt. Da sich Augustin in Leeds nicht durchsetzen konnte, argumentierte man dort, dass die Leihe bereits Ende Juni abgelaufen sei und die Kaufpflicht nicht greife. Im Streit mit dem englischen Club hatte man im Oktober vergangenen Jahres die FIFA eingeschaltet und juristische Schritte eingeleitet.

Augustin auch in Nantes auf dem Abstellgleis

Mittlerweile steht Augustin beim FC Nantes unter Vertrag. Doch auch bei dem französischen Erstligisten fand der 23-Jährige nicht zu alter Stärke zurück und wurde im Februar in die zweite Mannschaft geschickt. Leipzig hatte für Augustin im Sommer 2017 noch 16 Millionen Euro an Paris Saint-Germain überwiesen.

(ten/dpa)

MDR | Stand: 08.06.2021, 17:55

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