Bilder aus der Bundesliga im "Geistermodus"

Bilder aus der Bundesliga im "Geistermodus"

Der 26. Spieltag der Fußball-Bundesliga ist ein Neustart in einer schwierigen Zeit. Zwischen Mundschutz und Desinfektion wurde aber trotzdem auch gejubelt.

Bild von einem der Geisterspiele des 26. Spieltag

Bevor es losgehen kann: Fiebermessen, zumindest bei denen, die außerhalb der Teams zu den wenigen gehören, die das Stadion betreten dürfen - so wie hier bei einem Fotografen in Hoffenheim.

Bevor es losgehen kann: Fiebermessen, zumindest bei denen, die außerhalb der Teams zu den wenigen gehören, die das Stadion betreten dürfen - so wie hier bei einem Fotografen in Hoffenheim.

Neues Einsatzfeld für die Balljungen, die vor dem Revierderby zwischen Dortmund und Schalke die Bälle desinfizieren müssen.

Auch in Düsseldorf halten sich vor dem Anpfiff die Helfer an die vorgeschriebenen Maßnahmen.

Viel Platz haben Deniz Aytekin und sein Schiedsrichterteam vor dem Anpfiff in Dortmund. Die Schiedsrichter sind einen Tag vor dem Spieltag auf das Coronavirus getestet worden - alle negativ.

Vor dem Dortmunder Stadion passen Ordner auf niemanden auf, weil keine Fans in die Nähe des Stadions kamen.

1,50 Meter Abstand sind auf der Ersatzbank kaum möglich. Deshalb weichen die Spieler auf die leeren Ränge aus.

Alle, die nicht direkt am Spiel teilnehmen, müssen Mundschutz tragen.

Auch auf der Pressetribüne heißt es: Abstand und Mundschutz.

Kleine Ausnahme: Die DFL legte noch fest, dass Trainer in der Coachingzone den Mundschutz abnehmen dürfen. So können Hoffenheims Alfred Schreuder (Foto) und seine 17 Kollegen - in Augsburg vertrat Tobias Zellner Chefcoach Heiko Herrlich an der Seitenlinie - ihre Anweisungen ungefiltert auf den Rasen rufen.

Auch ein Disput mit dem Kollegen wird deutlicher ohne Mundschutz, wie bei Gladbachs Marco Rose in Richtung von Frankfurts Adi Hütter.

Und dann geht es los, vor leeren Rängen. Ob in Leipzig ...

... oder bei Hoffenheim gegen Hertha in Sinsheim ...

... oder in der Augsburger Arena, wird ohne Fans und mit viel Leere gespielt.

Etwas belebter sieht es wegen der bunten Sitze in der Düsseldorfer Arena aus.

Das erste Tor des "Geister-Teils" der Saison darf in Dortmund bejubelt werden. BVB-Stürmer Erling Haaland lässt sich auf Abstand von den Kollegen für das 1:0 gegen Schalke feiern.

Allein mit Ball im Netz: Schalkes Salif Sane nach dem ersten Gegentor der "Königsblauen" in Dortmund.

Behandlungen in Zeiten besonderer Hygiene: Das medizinische Personal von Hertha BSC macht Jordan Torunarigha wieder spielfit.

Vorgerschrieben aber unbeschäftigt waren die Sanitäter in den Stadien.

Renato Steffen (r.) feiert seinen Treffer in Augsburg mit seinem Wolfsburger Mitspieler Paulo Otavio per "Corona-Check" an den Ellbogen.

Genauso machen es die Freiburger in Leipzig.

Mehr Nähe erlaubten sich die Berliner. Derdyck Boyata (l.) hat Marko Grujic wohl etwas sehr wichtiges mitzuteilen.

Auch beim Torjubel hielten sich die Herthaner nicht an die Anweisungen der DFL.

Besser macht es Wolfsburgs Daniel Ginczek (l.), der mit Kevin Mbabu seinen Siegtreffer in Augsburg bejubelt.

Gleich vier Mal nach Vorschrift freuten sich die Dortmunder bei ihrem Derbysieg gegen Schalke 04.

Vollkontakt gibt es dagegen natürlich auf dem Spielfeld, wie beim Abendspiel zwischen Frankfurt und Mönchengladbach.

Neue Routine nach dem Abpfiff: Augsburgs Co-Trainer Tobias Zellner gibt als Herrlich-Vertreter auf Distanz ein Interview.

Die Dortmunder Spieler wollen nach dem Schluss auf eine Routine nicht verzichten und bedanken sich Richtung Südtribüne, wo sonst 35.000 Fans stehen.

Auch Mönchengladbachs Thuram ließ sich das Feiern nicht nehmen und konnte ohne Zuschauer im Stadion auch beim Auswärtsieg in Frankfurt nach der Partie jubeln wie sonst nur zu Hause.

Am Sonntag (17.05.2020) hieß es in Köln ebenfalls: Tore zu.

Die Fans mussten draußen bleiben. Einige trafen sich aber mit Abstand auf den Wiesen rund ums Stadion.

Im Stadion zeigten in Köln die Anhänger anders Flagge. Nach einem Aufruf des Klubs hatten Fans dem FC ihre Glücksbringer geliehen, die dann auf den leeren Sitzschalen ausgelegt wurden.

Stand: 17.05.2020, 16:54 Uhr

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