Wolfsburg auch mit Labbadia remis

Yunus Malli im Duell mit Danny Latza

1. FSV Mainz 05 - VfL Wolfsburg 1:1

Wolfsburg auch mit Labbadia remis

Auch unter dem neuen Trainer Bruno Labbadia fällt dem VfL Wolfsburg das Siegen schwer. Dabei lag das Team beim FSV Mainz 05 sogar zunächst in Führung.

Die "Wölfe" holten zum Start in den 24. Spieltag der Fußball-Bundesliga zwar ein 1:1 (1:1) im Kellerduell beim FSV Mainz 05 - konnten sich aber nicht vom Gegner und dem Relegationsplatz absetzen. Der Kroate Josip Brekalo (6. Minute) traf am Freitag (23.02.2018) für die Wolfsburger, die in den zurückliegenden zehn Partien nur einen Sieg geholt haben. Auch der FSV hat nur einen Erfolg in den vergangenen sechs Pflichtspielen gefeiert. Daran änderte auch das Tor des Japaners Yoshinori Muto (44.) nichts. "Viele Dinge sind aufgegangen. Wir sind gut ins Spiel gekommen. Die Führung war auch mehr als verdient", sagte Labbadia. "Wir hatten auch sehr gute Torchancen und hätten das Spiel entscheiden können."

Labbadia, der noch nie mit einem seiner Klubs abgestiegen ist, hatte den Trainerjob beim Meister von 2009 und Pokalsieger von 2015 erst am Dienstag von Martin Schmidt übernommen. Es dauerte nicht lange, bis er sein erstes Erfolgserlebnis bejubeln durfte. Brekalo verwertete im zweiten Versuch die Flanke von William. Kurz darauf hätte Josuha Guilavogui die Führung fast ausgebaut. Der Kopfball des Franzosen nach einer Ecke landete an der Latte (11.) Drei Minuten später waren die Gastgeber, die ohne Ex-Nationaltorwart René Adler (Erkältung) auskommen mussten, dem Ausgleich nahe. Robin Quaison scheiterte an VfL-Torwart Koen Casteels.

Labbadia lobt und mahnt

Sportschau | 23.02.2018 | 02:29 Min.

Mainz kommt auf und trifft

Im Anschluss agierten die Wolfsburger, bei denen unter anderem John Anthony Brooks, Yannick Gerhardt, Sebastian Jung, Maximilian Arnold, Jakub Blaszczykowski und Ignacio Camacho fehlten, zu passiv. Das hätte Danny Latza fast bestraft (25.). Besser machte es Muto kurz vor der Pause. Durch den Treffer des erst kurz zuvor für den angeschlagenen Emil Berggreen eingewechselten Stürmers verfehlte der neue VfL-Coach sein erstes Etappenziel. Labbadia ist nach Andries Jonker und Schmidt bereits der dritte Wolfsburger Trainer in der laufenden Saison. "Wir haben ein ganz ordentliches Auswärtsspiel gemacht, aber wir hätten mit einer Führung in die Pause gehen müssen. Es ist völlig verdient, dass wir einen Punkt mitnehmen. Es war sogar noch mehr für uns drin, der Trainer hat uns gut eingestellt", sagte VfL-Abwehrspieler Paul Verhaegh nach dem Schlusspfiff.

Balogun hadert mit Teilen der Fans

Sportschau | 23.02.2018 | 02:06 Min.

Nach dem Seitenwechsel drängten die Mainzer auf die Führung. Die größte Chance in dieser Phase vergab aber der Ex-Mainzer Yunus Malli, der völlig frei vor dem FSV-Tor versagte (63.). In der 84. Minute traf dann Daniel Didavi für den VfL noch den Pfosten. Anthony Ujah scheiterte auf der anderen Seite in der Nachspielzeit zudem noch an Casteels.

Am nächsten Samstag tritt Mainz zum nächsten direkten Abstiegsduell beim Hamburger SV an. Wolfsburg empfängt am selben Tag Bayer Leverkusen.

Statistik

Fußball · Bundesliga · 24. Spieltag 2017/2018

Freitag, 23.02.2018 | 20.30 Uhr

Wappen 1. FSV Mainz 05

1. FSV Mainz 05

Zentner – Balogun, Bell, Diallo – Donati, Holtmann – Serdar (78. de Blasis), Gbamin, Latza – Berggreen (40. Muto), Quaison (86. Ujah)

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Wappen VfL Wolfsburg

VfL Wolfsburg

Casteels – Verhaegh, Bruma, Knoche, William – Guilavogui, Bazoer – Brekalo (83. Mehmedi), Didavi, Malli (77. Steffen) – Origi

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Fakten und Zahlen zum Spiel

Tore:

  • 0:1 Brekalo (6.)
  • 1:1 Muto (44.)

Zuschauer:

  • 25.173

Schiedsrichter:

  • Bastian Dankert (Rostock)

Stand: Freitag, 23.02.2018, 22:26 Uhr

red/dpa/sid | Stand: 23.02.2018, 22:20

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