Keine Tore zwischen Mainz und Hertha

Der Mainzer Baku vor Herthas Ibisevic

FSV Mainz - Hertha BSC 0:0

Keine Tore zwischen Mainz und Hertha

Mainz 05 hat das Toreschießen verlernt. Auch im Heimspiel gegen Hertha BSC reichte es nicht zu einem Treffer. Die Partie endete torlos.

Es war bereits das vierte Spiel in der Bundesliga in Serie, in dem die Rheinhessen ohne Treffer blieben. Die Berliner konnten mit dem Remis ganz gut leben. "Es war ein dynamischer Gegner, es war ein schwerer Gegner. Bei uns hat nicht alles gestimmt, deswegen ist es erstmal gut, dass wir nicht verloren haben", sagte Herthas Trainer Pal Dardai in der ARD-Sportschau.

Mainzer Angriff zu blass

In der mit 22.405 Zuschauern einmal mehr nur mäßig besetzten Mainzer Arena waren die Gastgeber zu Beginn die aktivere Mannschaft. Aber es zeigte sich früh, woran das Spiel der Rheinhessen in dieser Saison krankt. Bis zum Tor des Gegners spielen sie ganz gefällig, in Tornähe geht dann allerdings viel zu wenig Gefahr von den Stürmern aus. Ob Neuzugang Jean-Philippe Mateta, der junge Jonathan Burkardt oder erstmals von Beginn an eingesetzte Jean-Paul Boetius - die Mainzer Angriffsreihe blieb schwach.

So war es wenig verwunderlich, dass die Gäste die beste Chance der ersten Halbzeit hatten. Nach einer Super-Flanke von Valentino Lazaro wollte es Hertha-Stürmer Vedad Ibisevic allerdings zu genau machen und setzte seinen Kopfball an den Pfosten (26.). Kurz vor der Pause hatten die Berliner Glück, als Per Skjelbred im Strafraum Burkardt am Fuß traf. Es war ein elfmeterwürdiges Foul. Schiedsrichter Daniel Schlager ließ allerdings weiterspielen.

Schwarz erbost über ausbleibenden Videobeweis

FSV-Trainer Sandro Schwarz reagierte daraufhin wütend, dass es keine Meldung vom Videoschiedsrichter aus Köln gab. "Es war ein klarer Elfmeter. Ich habe Verständnis, dass es der Schiedsrichter nicht sieht, weil es eine schwierige Perspektive war. Aber wenn Du den Videobeweis hast, dann ist er dazu da, sich zu melden", sagte Schwarz in der ARD-Sportschau. "Es muss klar sein: In Köln müssen sie eingreifen."

Selke: "Ist zwar ärgerlich, aber Unentschieden geht in Ordnung"

Sportschau | 06.10.2018 | 01:28 Min.

Mainz spielbestimmend

Nach dem Wechsel änderte sich wenig. Die Mainzer spielten sich weitere Möglichkeiten heraus, die aber meistens wenig gefährlich waren. Viel hätte nicht gefehlt, dann hätten die Bayern-Bezwinger mit der ersten Chance im zweiten Durchgang den Spielverlauf auf den Kopf gestellt: Der für Ibisevic eingewechselte Davie Selke (63.) köpfte den Ball wenige Zentimeter am rechten Mainzer Pfosten vorbei. Anschließend setzte Mateta einen Kopfball knapp neben das Tor, Jean-Philippe Gbamin schoß drüber. War es Pech? War es Unvermögen? Es blieb jedenfalls bei der Nullnummer.

Die Mainzer gastieren zum Abschluss des 8. Spieltags nach der Länderspielpause am Sonntag (21.10.2018) bei Borussia Mönchengladbach. Hertha empfängt im Sonntag-Nachmittagspiel den SC Freiburg.

Fußball · Bundesliga · 7. Spieltag 2018/2019

Samstag, 06.10.2018 | 15.30 Uhr

Wappen 1. FSV Mainz 05

1. FSV Mainz 05

Zentner – Mwene, Bell, Niakhaté, Martín – Kunde Malong – Gbamin (88. Maxim), Baku – Boetius, Burkardt (66. Ujah) – Mateta (82. Abass)

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Wappen Hertha BSC

Hertha BSC

Jarstein – Lazaro, N. Stark (46. Lustenberger), Rekik, Plattenhardt – Skjelbred, Maier – Kalou, Duda, Dilrosun (74. Leckie) – Ibisevic (61. Selke)

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Fakten und Zahlen zum Spiel

Strafen:

  • gelbe Karte Skjelbred (1 )
  • gelbe Karte Maier (1 )

Zuschauer:

  • 22.405

Schiedsrichter:

  • Daniel Schlager (Rastatt)

Stand: Sonntag, 07.10.2018, 13:28 Uhr

Wappen 1. FSV Mainz 05

1. FSV Mainz 05

Wappen Hertha BSC

Hertha BSC

Tore 0 0
Schüsse aufs Tor 3 1
Ecken 5 6
Abseits 2 0
gewonnene Zweikämpfe 105 105
verlorene Zweikämpfe 105 105
gewonnene Zweikämpfe 50 % 50 %
Fouls 12 7
Ballkontakte 653 566
Ballbesitz 53,57 % 46,43 %
Laufdistanz 113,1 km 111,24 km
Sprints 235 193
Fehlpässe 72 70
Passquote 85,22 % 81,82 %
Flanken 11 12
Alter im Durchschnitt 23,3 Jahre 26,8 Jahre

sid/dpa/red | Stand: 06.10.2018, 17:27

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