Zirkzee macht es noch einmal - die Elf des Spieltags

Zirkzee macht es noch einmal - die Elf des Spieltags

Diesmal hat er 46 Sekunden länger gebraucht - Joshua Zirkzee vom FC Bayern München. Hatte er gegen Freiburg 104 Sekunden nach seiner Einwechslung getroffen, waren es gegen den VfL Wolfsburg 150. Und tags drauf war der niederländische Youngster schon wieder im Einsatz.

Hielt gegen Gladbach sein Tor sauber: Rune Jarstein

Tor - Rune Jarstein (Hertha BSC): Der Norweger half tatkräftig mit, Herthas Punktgewinn gegen Borussia Mönchengladbach zu sichern: Kurz vor der Pause packte Jarstein gegen Marcus Thuram ordentlich zu, nach der Pause vereitelte der Keeper den Gladbacher Führungstreffer durch Alassane Pléa.

Tor - Rune Jarstein (Hertha BSC): Der Norweger half tatkräftig mit, Herthas Punktgewinn gegen Borussia Mönchengladbach zu sichern: Kurz vor der Pause packte Jarstein gegen Marcus Thuram ordentlich zu, nach der Pause vereitelte der Keeper den Gladbacher Führungstreffer durch Alassane Pléa.

Abwehr - Sebastian Schonlau (SC Paderborn): Gutes Stellungsspiel, starkes Zweikampfverhalten. Gegenspieler Bas Dost war meist kaltgestellt. Sein Kopfballtreffer zum 2:0 war die Vorentscheidung im Spiel.

Abwehr - Dayot Upamecano (RB Leipzig): Leipzig hat eine Abwehrmauer – und die hört auf den Namen Upamecano. Auch für Augsburgs Angreifer gab’s kein Vorbeikommen am erst 21-Jährigen. Im Spielaufbau zudem mit intelligenten Pässen.

Abwehr - Sven Bender (Bayer Leverkusen): Der souveränste Abwehrmann in der Viererkette der Werkself, weil er sich auf die einfachen Dinge wie Zweikämpfe gewinnen und Bälle klären beschränkte. Verlieh seinen Nebenleuten in der zweiten Halbzeit Sicherheit – besonders in der kritischen Phase nach dem Platzverweis von Wendell.

Abwehr - Rafael Czichos (1. FC Köln): Dass Bremen bis in die 80. Minute keine echte Torchance hatte und auch danach die Null hielt, war maßgeblich ein Verdienst des extrem aufmerksamen Czichos. Der viel kritisierte Innenverteidiger gewann alle wichtigen Zweikämpfe und brachte von seinen 71 Pässen überragende 68 zum Mitspieler.

Mittelfeld - Chang-hun Kwon (SC Freiburg): Der Südkoreaner kam beim Gastspiel auf Schalke erst in der 60. Minute auf den Platz. Schon sechs Minuten später hätte er beim Stand von 1:1 fast den Führungstreffer erzielt, traf mit einem Schlenzer aber nur den Pfosten. Gleich im Anschluss holte er gegen Juan Miranda den Elfmeter heraus, den Vincenzo Grifo zum 1:2 verwandelte. Kwon war eine echte Bereicherung des Freiburger Offensivspiels.

Mittelfeld - Konrad Laimer (RB Leipzig): Kämpferisch top, immer wieder mit klugen Pässen gegen einen tief stehenden Gegner. Sein Treffer zum 1:1 war eine famose Einzelleistung.

Mittelfeld - Suat Serdar (Schalke 04): Etlichen Schalkern war beim letzten Hinrundenspiel gegen Freiburg anzumerken, dass sie die Winterpause dringend benötigen. Suat Serdar machte da eine Ausnahme. Der offensive Mittelfeldspieler holte noch einmal alles aus sich heraus. Nicht von ungefähr war er es, dem der 1:0-Führungstreffer gelang.

Angriff - Sargis Adamyan (1899 Hoffenheim): Adamyan kam erst nach dem Seitenwechsel in die Partie gegen den BVB. Da lag seine Mannschaft 0:1 zurück. Der Armenier hatte maßgeblichen Anteil daran, dass Hoffenheim das Spiel drehte. Das 1:1 besorgte er selbst, den Siegtreffer von Andrej Kramaric bereitete er per Flanke vor. Klasse-Leistung.

Angriff - Rouwen Hennings (Fortuna Düsseldorf): Mit einem Traumtor war Düsseldorfs Star-Stürmer auch am 2:1-Erfolg seines Teams gegen Union Berlin beteiligt. Ohne Hennings sähe es für die Fortuna im Abstiegskampf ganz bitter aus. Der 32-Jährige hat sage und schreibe elf der 18 Düsseldorfer Saisontore erzielt. Und nicht nur das. Ganz nebenbei hat er auch den Hinrunden-Torrekord von Klublegende Klaus Allofs aus der Saison 1978/79 eingestellt.

Angriff - Joshua Zirkzee (Bayern München): Was für eine Geschichte! Wie schon gegen den SC Freiburg leitete der Joker auch gegen Wolfsburg den Sieg ein. 150 Sekunden nach seiner Einwechslung gelang ihm mit dem ersten Ballkontakt der Treffer zum 1:0. Gegen Freiburg hatte er nach 104 Sekunden mit seinem ersten Ballkontakt getroffen. Um den 18-Jährigen behutsam aufzubauen, darf er noch keine Interviews geben. Zur Normalität gehört auch, dass er am Tag nach seinem neuerlichen Coup in der Startelf der Münchner U23 im Drittligaspiel gegen die Würzburger Kickers stand.

Die Sportschau-Elf des 17. Spieltags im Überblick:

Stand: 23.12.2019, 06:30 Uhr

Darstellung: