Bayern-Schreck Adamyan stürmt in die Elf des Spieltags

Bayern-Schreck Adamyan stürmt in die Elf des Spieltags

Von der zweiten Liga in die Elf des 7. Spieltags der Sportschau: Sargis Adamyan hat mit zwei Treffern gegen den FC Bayern auf sich aufmerksam gemacht. Und es gibt noch weitere Überraschungen.

Alexander Nübel im Spiel gegen den 1. FC Köln

Tor - Alexander Nübel (Schalke 04): An ihm lag es ganz sicher nicht, dass den "Königsblauen" der Sprung an die Spitze verwehrt blieb: Schalkes Keeper war es fast im Alleingang zu verdanken, dass diese Chance gegen Köln bis in die Nachspielzeit Bestand hatte. Mit drei herausragenden Paraden gegen Kingsley Ehizibué, Simon Terodde und Anthony Modeste glänzte der junge Kapitän - Nübel ganz persönlich hätte mit dieser Leistung die Tabellenführung verdient gehabt.

Tor - Alexander Nübel (Schalke 04): An ihm lag es ganz sicher nicht, dass den "Königsblauen" der Sprung an die Spitze verwehrt blieb: Schalkes Keeper war es fast im Alleingang zu verdanken, dass diese Chance gegen Köln bis in die Nachspielzeit Bestand hatte. Mit drei herausragenden Paraden gegen Kingsley Ehizibué, Simon Terodde und Anthony Modeste glänzte der junge Kapitän - Nübel ganz persönlich hätte mit dieser Leistung die Tabellenführung verdient gehabt.

Abwehr - Stefan Posch (TSG Hoffenheim): Posch war in einer sehr starken Defensive der TSG der Stärkste unter Starken. Vor allem gemeinsam mit Nebenmann Kevin Akpoguma ließ der an diesem Tag als Rechtsverteidiger aufgebotene Österreicher Serge Gnabry und Robert Lewandowski, gegen Tottenham noch die Matchwinner, größtenteils verzweifeln. Dass er dazu auch in der Offensive Nadelstiche setzte und mit seinen zwei Torschüssen durchaus nah an einem eigenen Torerfolg war, rundete die starke Leistung ab – genau wie 12,5 gelaufene Kilometer.

Abwehr - Moussa Niakhaté (1. FSV Mainz 05): Dass der SC Paderborn im Strafraum so gut wie keine Torgelegenheiten besaß, lag vor allem an den Innenverteidigern. Dabei überragte Niakhakté seinen Kollegen Jeremiah St. Juste noch. Seine hervorragende Bilanz von 82 Prozent gewonnener Zweikämpfe spricht Bände. Dazu lief er für einen Innenverteidiger starke 11,1 Kilometer. Und in der Luft verlor so gut wie gar kein Duell.

Abwehr - Martin Hinteregger (Eintracht Frankfurt): Der Österreicher beackerte die linke Seite, als gäbe es kein Morgen mehr. Der Frankfurter Verteidiger spulte 10,4 Kilometer ab und führte ganz nebenbei noch die meisten Zweikämpfe (16) seines Teams. Sogar als Flankengeber machte er gegen Werder Bremen von sich reden. Dass die Hanseaten zweimal erfolgreich waren, das konnte aber selbst der starke Hinteregger nicht verhindern.

Mittelfeld - Sebastian Rudy (TSG Hoffenheim): Rudy zeigte gegen seinen Ex-Arbeitgeber Bayern München eine starke Leistung. Im Mittelfeld war der Hoffenheimer stets extrem präsent, ging giftig in die Zweikämpfe und lief Räume zu. Herausragend: sein energischer Zweikampf vor dem Führungstor, bei dem er Corentin Tolisso mit viel Entschlossenheit den Ball abnahm und den Treffer einleitete.

Mittelfeld - Denis Zakaria (Borussia Mönchengladbach): Der Gladbacher Mittelfeldmann spielt eine starke Saison. Warum der Schweizer bei Trainer Marco Rose gesetzt ist, zeigte er auch im Spiel gegen den FC Augsburg wieder eindrucksvoll. Sein frühes 1:0 brachte die Borussia auf die Siegerstraße. Dazu war Zakaria im Mittelfeld enorm präsent. Er gewann starke rund 70 Prozent seiner Zweikämpfe und hatte eine Passquote von 88 Prozent. 

Mittelfeld - Vladimir Darida (Hertha BSC): 13,5 Kilometer Laufleistung, sieben Torschussvorlagen, ein Tor und eine Vorlage - Daridas Zahlen aus der Partie gegen Fortuna Düsseldorf sprechen eine eindeutige Sprache. Der Tscheche schaltete sich immer wieder nach vorne ein und war durch seine Laufarbeit auch extrem wertvoll im Kampf gegen den Ball.

Mittelfeld - Levin Öztunali (1. FSV Mainz 05): Der Mittelfeldmann war der entscheidende Faktor in der Partie gegen Paderborn. Das 1:0 bereitete er vor, vor dem zweiten Mainzer Tor holte er mit einem schönen Hackentrick den Elfmeter heraus. Zudem lief Öztunali mit 11,9 Kilometern am meisten von allen Mainzern.

Mittelfeld - Patrick Herrmann (Borussia Mönchengladbach): Zuletzt als Joker eingesetzt, durfte Herrmann gegen den FCA von Beginn an ran. Und wie. Herrmann schnürte einen Doppelpack und legte Embolo auch noch das 5:1 auf. Der Rechtsaußen sprühte vor Spielfreude. Wunderbar sein Doppelpass mit Alassane Pléa vor dem 3:0 der Gladbacher. Ganz starker Auftritt des 28-Jährigen.

Angriff - Sargis Adamyan (TSG Hoffenheim): Der Armenier feierte sein Startelf-Debüt für die TSG Hoffenheim – und das hätte durchaus schlechter ausfallen können. Nach leichtem Nervenflattern bei der ersten Chance nach nur drei Minuten fand der Angreifer gegen die Bayern besser in die Partie und erzielte beide Treffer beim überraschenden Erfolg der TSG in München. Bei beiden Toren behauptete er sich gegen die Bayern-Defensive und ließ diese durch geschmeidige Ballmitnahmen jeweils aussteigen.

Angriff - Alassane Pléa (Borussia Mönchengladbach): Der Franzose ist für die Gladbacher Gold wert. Zwei Torvorbereitungen und einen Treffer steuerte er zum 5:1 gegen Augsburg bei. Und das, obwohl er nur 53 Minuten auf dem Platz stand. Zwei Mal legte er für Hermann mit ganz viel Übersicht und technischer Finesse auf. Einmal war er gedankenschnell und nutzte den Bock von Augsburgs Torwart Koubek zum Treffer zum 4:0. Pléa ist ein Garant für den Höhenflug der Borussia. 

Die Elf des 7. Spieltags im Überblick

Stand: 07.10.2019, 08:30 Uhr

Darstellung: