In jeder Hinsicht starke Akteure - die Elf des Spieltags

In jeder Hinsicht starke Akteure - die Elf des Spieltags

Ein Joker, der sticht. Ein Torjäger, der auf einen möglichen Rekord verzichtet. Ein Neuzugang, der davon profitiert. Diese und weitere starke Akteure finden Sie in der Elf des Tages von sportschau.de.

Fortunas Torwart Zackary Steffen

Tor - Zack Steffen (Fortuna Düsseldorf): Woche für Woche zeigt die Leihgabe von Manchester City sensationelle Reflexe, Strafraumbeherrschung und starke Nerven. In Mönchengladbach wehrte Steffen neun Torschüsse ab und brachte die Borussen phasenweise zur Verzweiflung. Wie etwa Patrick Herrmann, der völlig frei vor ihm an ihm scheiterte. Bei beiden Gegentoren war der US-Nationalkeeper machtlos. Steffen könnte Düsseldorfs entscheidendes Plus im Abstiegskampf sein.

Tor - Zack Steffen (Fortuna Düsseldorf): Woche für Woche zeigt die Leihgabe von Manchester City sensationelle Reflexe, Strafraumbeherrschung und starke Nerven. In Mönchengladbach wehrte Steffen neun Torschüsse ab und brachte die Borussen phasenweise zur Verzweiflung. Wie etwa Patrick Herrmann, der völlig frei vor ihm an ihm scheiterte. Bei beiden Gegentoren war der US-Nationalkeeper machtlos. Steffen könnte Düsseldorfs entscheidendes Plus im Abstiegskampf sein.

Abwehr - Christian Günter (SC Freiburg): Nahezu rastlos rannte Günter vor allem in der ersten Halbzeit auf der linken Seite die Außenbahn entlang. Er zog während des Spiels 29 Sprints an, mehr als jeder andere Akteur im Spiel. Dabei hatte der Freiburger aber auch stets die Defensive im Blick. Vorne gelangen ihm einige gute Flanken und Pässe. Beim 1:0 von Lucas Höler leistete Günter die Vorlage.

Abwehr - Niklas Stark (Hertha BSC): Der SC Paderborn war im Spiel bei Hertha BSC die überlegene Mannschaft, hatte aber wenige klare Chancen. Das lag vor allem an Herthas Innenverteidiger, der in der Viererkette den Fels in der Brandung gab. Starke 86 Prozent seiner Zweikämpfe gewann Stark und klärte mehrfach in gefährlichen Eins-gegen-Eins-Situationen. Auch die acht Ecken der Paderborner verpufften, weil Stark die meisten davon einfach wieder aus dem Strafraum köpfte.

Abwehr - Willi Orban (RB Leipzig): War genau wie seine Nebenleute Dayot Upamecano und Ibrahima Konaté unüberwindbar, vor allem die vielen hohen Bälle der Bremer waren für das Trio immer wieder ganz locker wegzuverteidigen. Orban hatte dazu aber auch noch einen sehr entscheidenden Offensiv-Kopfball - den zur 1:0-Führung. Über 90 Prozent angekommene Pässe zeugten zudem von einer hochkonzentrierten Vorstellung des RB-Kapitäns.

Abwehr - Bastian Oczipka (Schalke 04): Der linke Außenverteidiger verrichtete nicht nur seine Defensivaufgaben mit einer tollen Zweikampfquote von 81 Prozent. Als fleißiger Dauerläufer und Flankengeber war Oczipka auch im Offensivspiel der Schalker ein Aktivposten.

Mittelfeld - Axel Witsel (Borussia Dortmund): Ein Tor, eine Vorlage, vier Torschüsse - das ist schon sehr stark für einen "Sechser". Der belgische Nationalspieler war mit Abstand der Beste beim BVB, ballsicher und aggressiv in den Zweikämpfen.

Mittelfeld - Javairo Dilrosun (Hertha BSC): Manager Michael Preetz hatte nach dem 2:1-Sieg der Berliner gegen den SC Paderborn lobende Worte für seinen Linksaußen über: "Das ist hohe individuelle Qualität." In der Tat war es vor allem Dilrosuns individuelle Klasse, die den Berlinern zum Sieg verhalf. In der zehnten Minute traf der 21-Jährige zur Führung, indem er mit einem Sololauf die komplette Paderborner Hintermannschaft düpierte. Auch vor dem Treffer zum 2:0 ließ er seiner Klasse aufblitzen, als er auf dem Flügel Tempo aufnahm und den völlig freistehenden Marius Wolf bediente, der den Ball dann auch versenkte. Der SCP verteidigte aufopferungsvoll, aber Dilrosun bekamen die Ostwestfalen zu keiner Zeit in den Griff.

Mittelfeld - Amine Harit (FC Schalke 04): Ein Tor vorbereitet, eins mit einem Geniestreich per Außenrist selbst erzielt – diese beiden Szenen stachen heraus aus der starken Leistung von Harit gegen Mainz. Mit hoher Laufbereitschaft, gutem Auge und feinem Fuß führte der Mittelfeldmann sein Team zum Sieg.

Mittelfeld - Philippe Coutinho (Bayern München): Bayerns brasilianischer Neuzugang war auch beim 4:0-Sieg gegen den 1. FC Köln Dreh- und Angelpunkt des Spiels. Coutinho hatte stets den Überblick, ein Auge für seine Mitspieler und mit sieben Torschussbeteiligungen die meisten aller Akteure auf dem Platz. Nicht von ungefähr bereitete er einen Treffer vor und behielt bei seinem Elfmetertor die Nerven, als ihn der Schiedsrichter den zunächst schon verwandelten Strafstoß wiederholen ließ. Es war sein erster Bundesligatreffer. Die Leihgabe des FC Barcelona ist eine Bereicherung für den FC Bayern und die Bundesliga.

Angriff - Robert Lewandowski (Bayern München): Der Pole erzielte gegen Köln seine Saisontreffer acht und neun. Dass er zwei Treffer in einem Spiel macht, ist fast schon nicht mehr der Rede wert. Lewandowski ist jetzt der zweite Bayern-Spieler nach Carsten Jancker, der an den ersten fünf Spieltagen immer traf. Außerdem egalisierte der Weltklasse-Stürmer mit seinen neun Treffern nach fünf Spieltagen den Uralt-Rekord von Mönchengladbachs Angreifer Peter Meyer aus der Saison 1967/68. Wenn er in dieser Form weitertrifft, kann er sogar Gerd Müllers bis heute unerreichte 40 Tore aus der Saison 1971/72 übertreffen. Zusatz-Plus: seine großartige Geste gegenüber Coutinho, dem er die Ausführung des Elfmeters überließ und so auf den möglichen Ausbau des Torrekords nach fünf Spieltagen pfiff.

Angriff - Marcus Thuram (Borussia Mönchengladbach): Der Sohn des französischen Weltmeisters Lilian Thuram wurde gegen Fortuna Düsseldorf in der 67. Minute eingewechselt, drehte mit seinen ersten beiden Saisontreffern das Spiel und wurde so zum Matchwinner. Das machte er auch noch ausgesprochen effektiv: Zweimal schoss er aufs Tor, zweimal war der Ball drin. Besser geht’s nicht.

Die Elf des 5. Spieltags im Überblick

Stand: 23.09.2019, 08:00 Uhr

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