Drei Vereine prägen die Elf des Tages

Drei Vereine prägen die Elf des Tages

Drei Klubs prägen die Elf des 13. Spieltags. Mit dabei ist natürlich Leverkusen und Leon Bailey. Aber auch andere Klubs waren torhungrig.

Lukas Hradecky

Tor - Lukasz Hradecky (Bayer 04 Leverkusen): 23 Torschüsse hatten die Bayern - nur einen ließ Hradecky durch. Sensationell seine Paraden gegen Lewandowski, Perisic, Goretzka oder Gnabry. Dazu half ihm in drei entscheidenden Szenen auch noch das (Aluminium-) Glück. Herausragend auch sein Stellungsspiel, mit dem er vor allem Lewandowski an diesem Tag den Zahn zog.

Tor - Lukasz Hradecky (Bayer 04 Leverkusen): 23 Torschüsse hatten die Bayern - nur einen ließ Hradecky durch. Sensationell seine Paraden gegen Lewandowski, Perisic, Goretzka oder Gnabry. Dazu half ihm in drei entscheidenden Szenen auch noch das (Aluminium-) Glück. Herausragend auch sein Stellungsspiel, mit dem er vor allem Lewandowski an diesem Tag den Zahn zog.

Abwehr - Ozan Kabak (FC Schalke 04): Der Schalker Neuzugang vom VfB Stuttgart hat sich in den vergangenen Spielen zu einer festen Größe in der Innenverteidigung entwickelt. Gegen Union Berlin hat er gezeigt, weshalb: Kabak war mit 75 Prozent gewonnener Duelle der beste Zweikämpfer des Spiels und entschärfte mehrere brenzlige Situationen. Dazu schaltete er sich auch ins Offensivspiel ein und legte Benito Raman das Tor zum 1:0 auf.

Abwehr - Ludwig Augustinsson (Werder Bremen): Nach über dreimonatiger Verletzungspause und einer Knieoperation zeigt der Schwede, wie wichtig er für die Bremer ist. Gegen den VfL Wolfsburg gab er eine Torvorlage, führte 13 Zweikämpfe und rannte 11,8 Kilometer. Augustinsson war unermüdlich und ein wichtiger Baustein des Werder-Teams, das den VfL bezwingen konnte.

Abwehr - Rami Bensebaini (Bor. Mönchengladbach): Der linke Verteidiger zeigte, warum Trainer Marco Rose große Stücke auf ihn hält. Bensebaini leistete beim Sieg gegen Freiburg eine Vorlage, war zudem an vier Torschüssen beteiligt. Er war 68 Mal am Ball, mehr als jeder andere Gladbacher. Auch bei der Anzahl der Sprints lag er mit 39 deutlich vorne. Zwei von drei Zweikämpfen gewann Bensebaini, auch das ein sehr guter Wert.

Mittelfeld - Denis Zakaria (Bor. Mönchengladbach): Sein Pass auf Breel Embolo, der dann die Vorlage zum zwischenzeitlichen 3:1 gegen den SC Freiburg gab, war herausragend. Zakaria war ansonsten im Mittelfeld der Borussia mal wieder der solide Zweikämpfer und Stratege. Beteiligt an fünf Torschüssen hatte er einen großen Anteil an der guten Offensivleistung des Tabellenführers.

Mittelfeld - Christopher Nkunku (RB Leipzig): Der Flügelspieler entwickelt sich zum Leistungsträger bei den Sachsen und ist inzwischen Top-Vorlagengeber bei Leipzig. Auch gegen Aufsteiger Paderborn legte er oft für Teamkollege Werner oder Angreifer Patrik Schick auf. An acht Torschüssen war er beteiligt. Einer davon führte zum Tor zum 3:0. Neben den effektiven Pässen ließ er zudem seine technischen Qualitäten aufblitzen. Bestes Beispiel dafür war ein Konter, als er alleine sechs Ostwestfalen aussteigen ließ und nur an Torwart Leopold Zingerle scheiterte.

Mittelfeld - Amine Harit (FC Schalke 04): Der Schalker präsentiert sich derzeit in Topform. Sechs Tore hat Harit in dieser Saison schon erzielt, genauso viele wie in den beiden vergangenen Spielzeiten zusammen. Gegen Union Berlin konnte sich der Marokkaner zwar nicht in die Torschützenliste eintragen, hatte aber dennoch entscheidenden Anteil am 2:1-Erfolg. Als Motor der Offensive legte Harit allein vier Torschüsse auf. Darunter war auch der Assist zum entscheidenden 2:1 durch Suat Serdar. Insgesamt war Harit an sechs der 15 Torschüsse der Schalke direkt beteiligt.

Mittelfeld - Milot Rashica (Werder Bremen): Zwei Tore, fünf Torschüsse und 24 Zweikämpfe: Rashica war voll drin in dieser Partie und setzte nicht nur offensiv Glanzlichter. Er war sich auch nicht zu schade, regelmäßig in der Defensive mitzuhelfen, was Werder-Trainer Florian Kohfeldt besonders gefreut haben dürfte. Nur so war dieser Erfolg der Bremer in Wolfsburg möglich.

Angriff - Timo Werner (RB Leipzig): Der Nationalstürmer befindet sich in grandioser Form: Mit seiner Torvorlage und dem eigenen Tor war es die 17. Torbeteiligung in den vergangenen sieben Pflichtspielen von RB. Mithalten kann da nur ein gewisser Robert Lewandowski vom FC Bayern. Insbesondere in Halbzeit eins nahmen Werner und Teamkollege Christopher Nkunku Paderborn quasi im Alleingang auseinander. Insgesamt war er an neun Torschüssen beteiligt. Mit besserer Chancenverwertung hätte er an diesem Tag noch zwei oder drei Tore mehr erzielt.

Angriff - Breel Embolo (Borussia Mönchengladbach): Ja, es ist derselbe Breel Embolo, der mal in Schalke spielte. Der Gladbacher Embolo ist aber – auch wenn sich das blöd anhört – ein ganz anderer. Er schaffte es durch seine Leistung gegen Freiburg in die Elf des Tages, obwohl er einen Elfmeter verschoss. Aber zwei Tore und eine Vorlage machten diesen Fauxpas wett. Glänzend auch, wie er seinen Treffer zum 4:2 mit einem Ballgewinn selbst einleitete.

Angriff - Leon Bailey (Bayer 04 Leverkusen): Ein Traumtag für den oft umstrittenen Ballkünstler: Endlich zeigte er mal wieder, zu was er fähig ist. Bailey vollendete den ersten Konter mit rechts und den zweiten mit links, auch das zeigt seine Extraklasse. Dazu war er sehr viel in Bewegung, lief die Bayern im Aufbau an und arbeitete sogar sehr ordentlich mit nach hinten.

Die Sportschau-Elf des 13. Spieltags im Überblick:

Stand: 02.12.2019, 07:00 Uhr

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