Aufsteiger und Borussen - die Elf des Spieltags

Aufsteiger und Borussen - die Elf des Spieltags

Zwei Spieler des SC Paderborn, einer vom 1. FC Union Berlin, dazu Borussen aus Mönchengladbach und Dortmund bilden den Stamm in unserer Elf des 14. Spieltags.

Hoffenheims Torwart Oliver Baumann pariert einen Ball

Tor - Oliver Baumann (TSG Hoffenheim): Hätte nicht Baumann im Hoffenheimer Tor einen Sahnetag erwischt, wäre die Niederlage gegen Leipzig wohl zu einem Debakel geworden. Baumann verhinderte reihenweise beste Chancen mit starken Reflexen auf der Linie und im Eins gegen Eins. Zeigte auch im Stellungsspiel Übersicht und agierte teilweise als elfter Feldspieler. An allen drei Gegentreffern gab es für ihn absolut nichts zu halten.

Tor - Oliver Baumann (TSG Hoffenheim): Hätte nicht Baumann im Hoffenheimer Tor einen Sahnetag erwischt, wäre die Niederlage gegen Leipzig wohl zu einem Debakel geworden. Baumann verhinderte reihenweise beste Chancen mit starken Reflexen auf der Linie und im Eins gegen Eins. Zeigte auch im Stellungsspiel Übersicht und agierte teilweise als elfter Feldspieler. An allen drei Gegentreffern gab es für ihn absolut nichts zu halten.

Abwehr - Laurent Jans (SC Paderborn): Milot Rashica wurde kaum gesehen. Allein das reicht schon, um zu belegen, welch gute Leistung Jans beim Auswärtssieg in Bremen zeigte. Der rechte Verteidiger gewann 78 Prozent seiner Zweikämpfe, zog 32 Sprints an und verstellte immer wieder klug Passwege.

Abwehr - Manuel Gulde (SC Freiburg): Wer einen so gefährlichen Stürmer wie Wout Weghorst fast 90 Minuten komplett abmeldet, hat dafür schon einen Platz in der Elf des Tages verdient. Doch Gulde allein daran zu messen, wäre vermessen. Seine Daten: 86 Prozent Zweikampfquote, 89 von 100 Pässen kamen beim Mitspieler an. Dazu war er mit 61 Ballbesitzphasen der erste Aufbauspieler im Freiburger Spiel und lief für einen Innenverteidiger starke elf Kilometer - schlicht eine herausragende Leistung.

Abwehr - Luca Kilian (SC Paderborn): Ob Yuya Osako oder später Claudio Pizarro, die Mittelstürmer des SV Werder Bremen bissen sich an Kilian die Zähne aus. Der 20 Jahre alte Innenverteidiger gewann 79 Prozent seiner Zweikämpfe, spielte kaum Fehlpässe und gab sogar einen Torschuss ab.

Abwehr - Ramy Bensebaini (Bor. Mönchengladbach): Bensebaini sah gegen die Bayern in der ersten Hälfte genauso schlecht aus wie seine Kollegen. Aber nach der Pause machte der Algerier den Unterschied. Bensebaini stand nach Jonas Hofmanns Eckball goldrichtig: wuchtiger Kopfball, den Freiraum perfekt genutzt. Der Linksverteidiger sorgte mit dafür, dass der in Abschnitt eins sehr auffällige Kingsley Coman in den zweiten 45 Minuten - unauffällig blieb. Und dann kam die 90. Minute: Bensebaini behielt vom Elfmeterpunkt die Nerven und traf mit einem platzierten, wuchtigen Schuss rechts unten ins Tor. Ramy Bensebaini – gegen den FC Bayern das Paradebeispiel für einen Matchwinner.   

Mittelfeld - Charles Aranguiz (Bayer 04 Leverkusen): Im Verbund mit Julian Baumgartlinger nahm Aranguiz dem Schalker Zentrum jegliche Wirkung. Unermüdlich (11,9 Kilometer) lief der Chilene die Räume zu, warf sich auf Leverkusener Seite in die meisten Zweikämpfe (35). Und dann startete er in einer schwächeren Phase der Leverkusener auch noch den entscheidenden Vorstoß zum zweiten Treffer, den er für Alario auflegte.

Mittelfeld - Jadon Sancho (Borussia Dortmund): Zunächst wurde Sancho noch ein Treffer wegen einer vorherigen Abseitsstellung von Marco Reus aberkannt. Doch es war zu ahnen, dass ein Tor des Engländers damit nur hinausgezögert wurde. Es wurden dann sogar zwei Treffer und eine Vorlage. Sancho bot im Zusammenspiel mit Reus eine herausragende Leistung. Die eindringlichen Gespräche, die Dortmunds sportliche Führung wegen einiger Disziplinlosigkeiten mit ihm geführt hatte, zeigten offenbar Wirkung.

Mittelfeld - Marco Reus (Borussia Dortmund): Nach vielen Spielen in dieser Saison hatte Reus gesagt, der BVB müsse wieder zu seiner Leichtigkeit finden. Das galt vor allem auch für ihn. Beim 5:0 gegen Düsseldorf war es dann soweit. Sieben Torschüsse, zwei Tore, eine Torvorlage: Das war die überragende Bilanz des Kapitäns, der in den Wochen zuvor viel Kritik eingesteckt hatte.

Angriff - Lucas Alario (Bayer 04 Leverkusen): Da Volland für die Champions League geschont wurde, durfte Alario von Beginn an ran und tat, was er am besten kann: Bälle festmachen und effektiv abschließen. Kopfball zum 1:0, Fuß rein zum 2:0 - so macht das ein Strafraumstürmer. So ist der Argentinier mehr als ein Stellvertreter.

Angriff - Sebastian Andersson (1. FC Union Berlin): Der Sieg gegen den 1. FC Köln war schon der sechste in dieser Saison für die "Eisernen". Der entscheidende Spieler dabei war der schwedische Stürmer. Zunächst wuchtete er einen Eckstoß mit dem Kopf ins Tor. Dann umspielte er den Kölner Torwart Timo Horn und schob ein. Insgesamt gab Andersson gegen den Mitaufsteiger sieben Torschüsse ab.

Angriff - Timo Werner (RB Leipzig): Der Leipziger Angreifer hatte vor Spielbeginn noch für eine Schrecksekunde gesorgt, als er sich beim Warmmachen wehtat. Dann aber bestätigte Werner seine bestechende Verfassung der vergangenen Wochen, war in der ersten Hälfte an fast jeder gefährlichen Leipziger Aktion beteiligt. Er sorgte per Doppelpack mit seinem 14. und 15. Saisontreffer für die Vorentscheidung, war unglaublich schnell und zielstrebig und von der Hoffenheimer Abwehr nie in den Griff zu bekommen.

Die Elf des 14. Spieltags

Stand: 09.12.2019, 07:00 Uhr

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