Rückkehrer Jovic stürmt sofort in die Elf des Spieltags

Rückkehrer Jovic stürmt sofort in die Elf des Spieltags

Der eine geht erhobenen Hauptes, der andere kam triumphal zurück: Luka Jovic und David Abraham von Eintracht Frankfurt stehen in der Sportschau-Elf des 16. Spieltags. Ein Freiburger schaffte das sogar trotz der Niederlage bei den Bayern.

Robin Zentner hält gegen Jude Bellingham

Tor - Robin Zentner (1. FSV Mainz 05): Zentner verhinderte in der ersten Hälfte mit sechs zum Teil glänzenden Paraden einen frühen Mainzer Rückstand - und rettete seinem Klub damit den einen Punkt. Sensationell seine Parade gegen den Lupfer von Marco Reus (26. Minute), zuvor hatte er schon einen Schuss von Brandt aus der Ecke gekratzt (23.). Beim Dortmunder Treffer gab es für Zentner nichts zu halten.

Tor - Robin Zentner (1. FSV Mainz 05): Zentner verhinderte in der ersten Hälfte mit sechs zum Teil glänzenden Paraden einen frühen Mainzer Rückstand - und rettete seinem Klub damit den einen Punkt. Sensationell seine Parade gegen den Lupfer von Marco Reus (26. Minute), zuvor hatte er schon einen Schuss von Brandt aus der Ecke gekratzt (23.). Beim Dortmunder Treffer gab es für Zentner nichts zu halten.

Abwehr - David Abraham (Eintracht Frankfurt): Als es bei 2:1-Führung und einem Konter der Schalker nochmal gefährlich wurde, köpfte Abraham den Ball kurz vor dem eigenen Tor weg und klärte die Situation - eine von vielen, in denen er seinen enormen Wert für diese Mannschaft nochmal unterstrich. Seinen vorzeitigen Abschied zum Hinrundenende in Richtung seiner Heimat Argentinien krönte der Kapitän nochmal mit einer blitzsauberen und superkonzentrierten Abwehrleistung.

Abwehr - Sebastiaan Bornauw (1. FC Köln): Der Belgier bekam nach dem Debakel der Vorwoche in Freiburg als Einziger in Kölns Abwehrkette eine Bewährungschance – und nutzte sie. Zweikampfstark, aufmerksam, mit gutem Stellungsspiel, behielt auch in der kritischen Phase den Überblick. Bornauw hatte als Abwehrchef wesentlichen Anteil daran, dass sich Kölns Defensive deutlich stabiler zeigte und insgesamt nur wenig zuließ.

Abwehr - Felix Agu (Werder Bremen): Bremens Startelfdebütant lieferte sich zunächst einige packende Zweikämpfe mit Augsburgs Aktivposten Daniel Caligiuri, die Agu häufig für sich entschieden konnte. Seine beiden großen Auftritte hatte er dann aber in den letzten Minuten der Partie. Zunächst bereitete der 21-Jährige das Führungstor durch Theodor Gebre Selassie mustergültig vor, ehe er kurz darauf selbst – mit etwas Glück – den zweiten Bremer Treffer nachlegte.

Mittelfeld - Borna Sosa (VfB Stuttgart): Unglücklich beim verursachten Elfmeter gegen Stefan Lainer - aber ansonsten machte Sosa auf der linken Bahn ein Riesenspiel. Eine Flanke nach der anderen sorgte für Gefahr, beide Tore leitete er so ein. Dazu war er mit einem Sprint über 33,56 Kilometer pro Stunde der schnellste Stuttgarter an diesem Abend. 

Mittelfeld - Nicolas Höfler (SC Freiburg): Nach dem frühen, verletzungsbedingten Ausfall von Schlüsselspieler Baptiste Santamaria schlüpfte Höfler im zentralen defensiven Mittelfeld bei Bayern München in die Rolle des Dirigenten des Freiburger Offensivspiels. Er setzte seine Mitspieler mit Übersicht und Passgenauigkeit immer wieder in Szene. So bereitete er auch Nils Petersens zwischenzeitlichen Ausgleichstreffer vor. Überhaupt: Höfler gab die meisten Torschussvorlagen und Torschüsse in seinem Team ab (je zwei) und bestritt die meisten Zweikämpfe (20).

Mittelfeld - Djibril Sow (Eintracht Frankfurt): Mit 12,5 Kilometern Laufleistung spulte Sow das größte Pensum aller Frankfurter und Schalker ab. Ganz stark kamen auch seine Fähigkeiten in der Balleroberung zum Tragen, dazu glänzte er immer wieder mit klugen Pässen auf seine Offensivkollegen.

Mittelfeld - Thomas Müller (Bayern München): Oldie but Goldie: Der 31-Jährige wirbelte im zentralen offensiven Mittelfeld und avancierte gegen Freiburg zum Matchwinner. Den Führungstreffer bereitete er vor. Sein Pass auf Robert Lewandowski zum 1:0 war seine 125. Torvorlage in der Bundesliga - das sind die meisten aller Spieler seit Beginn dieser Datenerfassung 2004. Das Siegtor erzielte er schließlich selbst, tütete somit vorzeitig die Hinrunden-Meisterschaft ein und bewahrte sein Team nach der 2:3-Ligapleite in Mönchengladbach und dem blamablen Pokal-Aus in Kiel vor weiteren extrem ungemütlichen Tagen.

Angriff - Cedric Teuchert (Union Berlin): Immer wenn der Union-Stürmer mit steilen Pässen eingesetzt wurde, wurde es gefährlich vor dem Leverkusener Tor. Bei einem dieser Vorstöße hatte Teuchert Pech, weil er nur den Innenpfosten traf. Doch er steckte nicht auf, setzte immer wieder zu kraftraubenden Sprints an und belohnte sich und sein Team schließlich mit dem entscheidenden Treffer kurz vor dem Ende.

Angriff - Luka Jovic (Eintracht Frankfurt): Er kam (zurück), wurde nach einer Stunde beim 1:1 gegen Schalke eingewechselt, traf doppelt und wurde gefeiert - was für eine grandiose Rückkehr des verlorenen Frankfurter Torhelden. Dass es für ihn bei Real Madrid alles andere als nach Wunsch verlaufen war, muss nicht ausschließlich an ihm gelegen haben: Das Fußballspielen hat er jedenfalls ganz sicher nicht verlernt, und seine Eiseskälte vor dem gegnerischen Tor ist ihm auch geblieben.

Angriff - Lars Stindl (Borussia Mönchengladbach): Nie war er so wertvoll wie heute: Sein verwandelter Elfmeter und sein Steilpass zum zwischenzeitlichen 2:1 durch Denis Zakaria waren seine Scorerpunkte 18 und 19 in den Pflichtspielen der Gladbacher in dieser Saison. Stark auch als Antreiber und aggressiv in den Zweikämpfen. Als Marco Rose ihn auswechselte, wechselte er auch den Sieg aus.

Die Elf des Spieltags von sportschau.de im Überblick

Stand: 18.01.2021, 08:23 Uhr

Darstellung: