Elf des Spieltags - Doppeltorschützen "en masse"

Elf des Spieltags - Doppeltorschützen "en masse"

Drei Doppeltorschützen tummeln sich in der Elf des 29. Spieltags - und Keeper Roman Bürki, der Borussia Dortmund im Rennen um die deutsche Meisterschaft hielt.

Dortmunds Roman Bürki (l.)

Tor - Roman Bürki (Borussia Dortmund):
Dass Borussia Dortmund das Spiel gegen Mainz 05 und damit auch die (zwischenzeitliche) Tabellenführung eroberte, war einem Mann zu verdanken: Roman Bürki. Der Schweizer - völlig beschäftigungslos im ersten Spieldurchgang - musste zusehen, wie seine Mannschaft zuerst die Spielkontrolle verlor und dann immer mehr Torchancen der Mainzer zuließ. Ab der 60. Spielminute stand der Tormann immer wieder im Mittelpunkt des Geschehens und musste aus seinem Portfolio alles an Stellungsspiel, Reaktionsschnelligkeit und Sprungkraft auspacken, was vorhanden war: Bürki hielt den BVB damit im Meisterschaftsrennen.

Tor - Roman Bürki (Borussia Dortmund):
Dass Borussia Dortmund das Spiel gegen Mainz 05 und damit auch die (zwischenzeitliche) Tabellenführung eroberte, war einem Mann zu verdanken: Roman Bürki. Der Schweizer - völlig beschäftigungslos im ersten Spieldurchgang - musste zusehen, wie seine Mannschaft zuerst die Spielkontrolle verlor und dann immer mehr Torchancen der Mainzer zuließ. Ab der 60. Spielminute stand der Tormann immer wieder im Mittelpunkt des Geschehens und musste aus seinem Portfolio alles an Stellungsspiel, Reaktionsschnelligkeit und Sprungkraft auspacken, was vorhanden war: Bürki hielt den BVB damit im Meisterschaftsrennen.

Abwehr - Joshua Kimmich (Bayern München):
Joshua Kimmich bereitete beim 4:1-Sieg des FC Bayern bei Fortuna Düsseldorf nicht nur das zwischenzeitliche 2:0 von Kingsley Coman vor, sondern lief während des gesamten Spiels seine rechte Seite auf und ab. Kimmich spulte dabei knapp 11,5 Kilometer runter, vernachlässigte aber niemals die Defensivarbeit. 70 Prozent Zweikampfquote und eine herausragende Passquote von über 95 Prozent sprechen für sich.

Abwehr - Niklas Süle (Bayern München):
Während Mats Hummels (grober Fehler in Halbzeit eins, Elfmeter verursacht kurz vor Schluss) in Düsseldorf nicht seinen besten Tag erwischte, zeigte Innenverteidiger-Partner Niklas Süle gegen Fortuna Düsseldorf mal wieder eine tadellose Leistung. Süle gewann mehr als 85 Prozent seiner Zweikämpfe, dazu kam fast jeder Pass (Quote von 96 Prozent) an.

Abwehr - Kevin Vogt (1899 Hoffenheim):
Als Innenverteidiger fehlerlos in den wenigen Defensivzweikämpfen, die er gegen Davie Selke führen musste. Überragend sein Aufbau- und Passspiel, auf dem die Hoffenheimer Dominanz fußte. Ein Spielmacher aus der letzten Reihe sozusagen.

Abwehr - Ibrahima Konaté (RB Leipzig):
Als Abwehrchef in einer Dreierkette dirigierte er die Defensive der Leipziger souverän. Konaté gewann zudem fast 90 Prozent seiner Zweikämpfe und räumte jede gefährliche Situation souverän ab.

Abwehr - Benjamin Hübner (1899 Hoffenheim):
Zusammen mit Kevin Vogt ist Benjamin Hübner die "Mauer von Sinsheim". Gegen Hertha BSC musste Hübner allerdings deutlich häufiger an den Gegner ran als Kollege Vogt: Von 22 Zweikämpfen gewann Hübner 16 (Vogt: 8/7), seine Passquote lag ebenfalls bei über 90 Prozent.

Mittelfeld - Kevin Kampl (RB Leipzig):
Der 28-Jährige war mit seinen präzisen Pässen (Quote fast 93 Prozent) Taktgeber und Strippenzieher im Mittelfeld. Seine starke Leistung krönte Kampl mit einem Traumtor mit dem linken Fuß aus gut 18 Metern.

Mittelfeld - Jaden Sancho (Borussia Dortmund):
Und einmal mehr taucht auch Jaden Sancho in der Elf des Spieltags von sportschau.de auf: Seine beiden Tore gegen Mainz (17. und 24. Minute) wären schon Grund genug. Aber ein spezieller Wert verdient Erwähnung: Der Engländer absolvierte bei seinen 43 Sprints im Spiel gegen Mainz 871 Meter. Das ist ein Top-Wert, der den Wert des Offensivspielers für Borussia Dortmund noch einmal unterstreicht. Denn: Jeder Sprint eines Stürmers sorgt nicht nur für mögliche Torgefahr, auch die Abwehrspieler des Gegners müssen diese Sprints begleiten - und das kostet enorm Kraft.

Angriff - Serge Gnabry (Bayern München):
Serge Gnabry hat im Spiel gegen Fortuna Düsseldorf seine Topform bestätigt. Gnabry erzielte nicht nur den Treffer zum vorentscheidenden 3:0, sondern leitete auch die ersten beiden Treffer von Kingsley Coman ein. Über einen halben Kilometer legte Gnabry im Spiel gegen die Fortuna im Sprint zurück.

Angriff - Marco Richter (FC Augsburg):
Knoten geplatzt? Ein Jahr und zwei Monate lang hat U21-Nationalspieler Marco Richter auf sein zweites Bundesligator warten müssen - und dann traf der Augsburger gleich zweimal. Und es hätten im Spiel bei Eintracht Frankfurt noch mehr Tore werden können - aber aussichtsreiche Chancen vergab der 21-Jährige besonders in der zweiten Halbzeit.

Angriff - Kingsley Coman (Bayern München):
Kingsley Coman war der Mann des Tages beim 4:1-Sieg der Bayern bei Fortuna Düsseldorf. Erst segelte eine für Thomas Müller gedachte Flanke ins lange Eck zur Führung, dann erhöhte der Franzose in klassischer Mittelstürmer-Manier auf 2:0. Der Flügelspieler gab insgesamt fünf Torschüsse ab, bereitete der Fortuna-Abwehr stets Sorgen und lief viel, insgesamt mehr als 11,2 Kilometer.

Die Elf des 29. Spieltags im Überblick

Stand: 15.04.2019, 09:18 Uhr

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