Bayern stürmt die Elf des Spieltags

Bayern stürmt die Elf des Spieltags

Der FC Bayern hat sich mit einem beeindruckenden 4:0-Sieg im Titelrennen zurückgemeldet. Gegen Hannover überzeugten gleich mehrere Münchner. Außerdem in der Elf des Spieltags: Gladbachs Held in Hoffenheim.

Elf des Spieltages - Yann Sommer

Tor - Yann Sommer (Borussia Mönchengladbach): Der Torwart von Borussia Mönchengladbach rettete seiner Mannschaft gegen stark spielende Hoffenheimer einen Punkt. Sommer war von Beginn an bis zum Ende hellwach und rettete so schon in der dritten Minute gegen Pavel Kardarabek und auch in der Nachspielzeit gegen Ermin Bicackic. Die Borussia kann sich bei ihrem Schlussmann bedanken, dass sie noch auf Tabellenplatz zwei steht.

Tor - Yann Sommer (Borussia Mönchengladbach): Der Torwart von Borussia Mönchengladbach rettete seiner Mannschaft gegen stark spielende Hoffenheimer einen Punkt. Sommer war von Beginn an bis zum Ende hellwach und rettete so schon in der dritten Minute gegen Pavel Kardarabek und auch in der Nachspielzeit gegen Ermin Bicackic. Die Borussia kann sich bei ihrem Schlussmann bedanken, dass sie noch auf Tabellenplatz zwei steht.

Abwehr - Danny da Costa (Eintracht Frankfurt): Der Dauerläufer der Frankfurter Eintracht überzeugte gegen seinen Ex-Klub Bayer Leverkusen mal wieder mit einem wuchtigen Auftritt. Da Costa war immer anspielbar auf der rechten Seite, rannte die Linie rauf und runter und stand beim 1:0 genau richtig. Das 2:0 leitete da Costa durch seinen energischen Antritt ein - damit war er an beiden Treffern der Frankfurter beteiligt. Defensiv nahezu fehlerlos. Klasse Spiel.

Abwehr - Kaan Ayhan (Fortuna Düsseldorf): Wer wie Ayhan mit zwei Toren ein Spiel entscheidet, der hat die Berufung in die Elf des Tages mehr als verdient. Dabei ist der Düsseldorfer eigentlich Abwehrchef. Beim 1:0 stieg er nach einer Ecke höher als alle Freiburger Spieler. Beim 2:0 war er den Tick wacher als Gegenspieler Nils Petersen und verlängerte mit dem rechten Fuß ins Tor. Auch die Defensive der Fortuna organisierte Ayhan souverän. 82 Prozent Passquote und 75 Prozent gewonnene Zweikämpfe passen ebenfalls zur starken Vorstellung des 24-Jährigen. 

Abwehr - Nico Elvedi (Borussia Mönchengladbach): Die Abwehr der Borussia stand gegen Hoffenheim vor allem in der Schlussphase unter Dauerdruck. Dem Druck stand hielt Nico Elvedi. In Abwesenheit von Tony Jantschke dirigierte Elvedi die Abwehr souverän und war zudem mehrere Male entscheidend zur Stelle. Vor allem den schnellen Reiss Nelson ließ Elvedi im Abwehrzentrum nicht zur Entfaltung kommen.

Abwehr - David Alaba (FC Bayern München): Dass die Bayern in Hannover vor allem über links angriffen, hatte viel mit Alabas Ballsicherheit und Übersicht zu tun. Er ermöglichte nicht nur Kingsley Coman einen starken Auftritt - sondern sorgte auch noch für das Schmankerl des Tages: Mit dem linken Vollspann hämmerte er den Ball aus 16 Metern zum 2:0 ins rechte obere Eck. 

Mittelfeld - Axel Witsel (Borussia Dortmund): Der Belgier ist ein Phänomen. Er zieht Bälle an wie ein Magnet und bringt jeden Pass zu seinem Mitspieler. Er schaffte gegen Bremen die unglaubliche Passquote von 100 Prozent. Im Verbund mit Thomas Delaney räumte Witsel im defensiven Mittelfeld enorm viel weg und nahm der Bremer Offensive so viel von ihrer Gefahr.

Mittelfeld - Joshua Kimmich (FC Bayern München): Nach zuletzt drei Einsätzen im defensiven Mittelfeld spielte Kimmich in Hannover mal wieder auf der rechten Defensivseite - und war dort extrem effektiv. Obwohl die Bayern öfter über links angriffen, war Kimmich an allen Toren beteiligt. Schöner Schuss zum 1:0, Eckball vor dem 2:0, flacher Rückpass vor dem 3:0, kluge Flanke vor dem 4:0: Vielleicht spielt Kimmich jetzt doch wieder öfter hinten rechts.

Mittelfeld - Kingsley Coman (FC Bayern München): Drei Monate hatte er verletzt gefehlt, in Hannover durfte Coman dann mal wieder von Beginn an ran. Der Franzose nutzte die Chance für einen fulminanten Auftritt, mit seinem Tempo spielte er auf der linken Seite die 96er schwindelig. Ein mutmachender Auftritt für alle Bayern-Fans, die dem Abschied von Franck Ribéry ängstlich entgegensehen.  

Angriff - Timo Werner (RB Leipzig): Die erste halbe Stunde im Spiel gegen Mainz 05 gehörte noch Sturmpartner Yussuf Poulsen (zwei Treffer), später sollte aber die Stunde von Werner schlagen. Der Nationalspieler, der schon das 2:0 von Poulsen, vorbereitete sorgte in der Schlussviertelstunde für das 3:1 und den 4:1-Endstand. Immer aktiv, immer quirlig, immer gefährlich - so präsentierte sich Werner gegen Mainz. Als Belohnung gab es den fünften Doppelpack in dieser Saison.

Angriff - Mario Gomez(VfB Stuttgart): Gomez war in den ersten 45 Minuten bedauernswert. Der Stürmer hing in der Luft und bekam von seinen Kollegen keinerlei Zuspiele. Das änderte sich in denr zweiten Halbzeit: Die verbesserten Schwaben brachten ihren erfahrenen Mittelstürmer zweimal ins Spiel. Gomez boten sich zwei Chancen – er nutzte beide eiskalt zu Treffern. Damit bescherte er seinem Team einen überraschenden Sieg gegen Berlin.

Angriff - Daniel Ginzcek (VfL Wolfsburg): Daniel Ginczek bleibt bei den "Wölfen" der Angreifer der Stunde. Der 27-jährige Neuzugang zeigte sich auch im Spiel gegen Nürnberg treffsicher. Es war in den vergangenen vier Spielen bereits sein drittes Tor. Ginczek ist für den VfL momentan aber auch so wichtig, weil er die Wege nach hinten mitmacht. Insgesamt hatte er am Spielende mehr als elf Kilometer auf dem Tacho. 

Die Elf des Tages in der Übersicht.

Stand: 17.12.2018, 08:30 Uhr

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