Elf des Spieltags: Schwarzgelb und Königsblau "vereint"

Elf des Spieltags: Schwarzgelb und Königsblau "vereint"

Das hat es sehr lange nicht gegeben: Spieler von Borussia Dortmund und Schalke 04 Seite an Seite. Fehlen dürfen auch nicht drei Gladbacher nach dem Sieg über die Bayern. Die Elf des Spieltags der Sportschau.

Schalkes Torhüter Ralf Fährmann (l.) hat Grund zum Jubeln

Tor - Ralf Fährmann (FC Schalke 04): Fährmann hat dem FC Schalke gegen Hoffenheim den Weg zum ersten Saisonsieg geebnet. In der ersten Halbzeit bewahrte er mit mehreren Glanzparaden sein Team vor einem Rückstand und entschärfte die Großchancen von Andrej Kramaric und Ishak Belfodil. Damit rechtfertigte Fährmann seinen Einsatz in der Startelf und bedankte sich bei seinem Trainer Christian Gross auf seine eigene Weise.

Tor - Ralf Fährmann (FC Schalke 04): Fährmann hat dem FC Schalke gegen Hoffenheim den Weg zum ersten Saisonsieg geebnet. In der ersten Halbzeit bewahrte er mit mehreren Glanzparaden sein Team vor einem Rückstand und entschärfte die Großchancen von Andrej Kramaric und Ishak Belfodil. Damit rechtfertigte Fährmann seinen Einsatz in der Startelf und bedankte sich bei seinem Trainer Christian Gross auf seine eigene Weise.

Abwehr - Matthias Ginter (Bor. Mönchengladbach): Mit Übersicht und gutem Stellungsspiel organisierte der Gladbacher Abwehrchef die Defensive seiner Mannschaft. Wenn es darauf ankam, war Ginter zur Stelle. Und mehr als einmal stand er goldrichtig - nicht zuletzt kurz vor Schluss, als er auf der Linie klärte.

Abwehr - Ömer Toprak (Werder Bremen): Vor vier Jahren hatte der Abwehrspezialist zuletzt in der Bundesliga getroffen, damals noch im Trikot von Bayer Leverkusen. Nun erzielte der Defensivmann des SV Werder Bremen ausgerechnet gegen seinen ehemaligen Klub seinen ersten Treffer für die Norddeutschen. Aber nicht nur deshalb hatte er maßgeblichen Anteil am Teilerfolg der Bremer. Toprak war der Kopf einer kampfstarken Werder-Abwehr, organisierte seine Nebenleute und gewann starke 83 Prozent seiner Zweikämpfe.

Abwehr - Waldemar Anton (VfB Stuttgart): Aus einer hervorragenden Dreierkette des VfB Stuttgart stach der zentrale Spieler heraus. Anton überzeugte mit Zweikampfstärke und gutem Stellungsspiel, zudem legte er Daniel Didavi mit einer perfekten Flanke noch ein Tor auf.

Mittelfeld - Marco Reus (Borussia Dortmund): Reus ist nach seiner langen Verletzungszeit wieder auf bestem Weg, zu alter Stärke zurückzufinden. In Leipzig noch "unsichtbar" in Hälfte eins, leitete der Kapitän später alle drei Treffer des BVB ein. Unterstützt vom Antrieb des eingewechselten Emre Can setzte Reus viele Impulse, kam aus dem Mittelfeld und hatte ein perfektes Auge für seine Mitspieler Sancho und Haaland. No-Look-Pass auf Sancho, vor dem 0:1, perfektes Timing beim Zuspiel auf Haaland vor dem 0:3.

Mittelfeld - Lars Stindl (Borussia Mönchengladbach): Als Vollstrecker blieb der Gladbacher Offensivmann zwar erfolglos, doch als Vorbereiter verdiente er sich Bestnoten: Bei zwei Treffern spielte er den entscheidenden Pass, beim dritten eroberte er den Ball und leitete sofort den Angriff ein, der zum Tor führte. Darüber hinaus arbeitete er auch stark defensiv mit.

Mittelfeld - Amine Harit (FC Schalke 04): Harit präsentierte sich gegen Hoffenheim so spielfreudig wie lange nicht mehr. Gleich drei Mal setzte er den Dreifach-Torschützen Matthew Hoppe gekonnt in Szene und krönte seine tolle Leistung durch Treffer Nummer vier. Harit forderte den Ball, war stets anspielbar, lauf- und zweikampfstark und machte im Schalker Mittelfeld klar den Unterschied.

Mittelfeld - Jonas Hofmann (Borussia Mönchengladbach): Hofmann taucht zum zweiten Mal 2021 in der Elf des Spieltags auf. Zwei Tore, ein Assist – schon allein diese Zahlen sprechen für sich. Hofmann war aber nicht nur an allen drei Treffern der Gladbacher beteiligt, mit klugen Pässen und weiteren guten Abschlüssen verbreitete der Angreifer fast über die gesamte Spielzeit Torgefahr.

Angriff - Matthew Hoppe (FC Schalke 04): Was für ein Auftritt! Hoppe schoss den FC Schalke mit seinen drei Toren fast im Alleingang zum Sieg gegen Hoffenheim. Drei Mal tauchte er frei vor Torwart Oliver Baumann auf und schob den Ball jeweils eiskalt und offenbar ohne Nerven an ihm vorbei. Und das mit erst 19 Jahren in einem so eminent wichtigen Spiel für den FC Schalke. 

Angriff: Erling Haaland (Borussia Dortmund): Auch Haaland ist wieder im "Flow": Die Wucht, die Borussia Dortmund in der zweiten Halbzeit entwickelte, erfasste auch den Norweger, der mit Zweikampfstärke und aller Physis Leipzigs Abwehr unter Druck setzte und zweimal auch erfolgreich abschloss. Immer wieder beeindruckend: Die Beweglichkeit, die der Hüne am Ball hat, dazu sein unfassbarer Antritt auf den ersten Metern. Gut zu sehen beim 0:3, als er durch die Abwehrkette der Leipziger schoss, den Ball an Keeper Gulacsi vorbeispitzelte und im Nachsetzen einschob. Im Zusammenspiel mit dem ebenfalls starken Jadon Sancho und vor allem Marco Reus eine Art Lebensversicherung des BVB. 

Angriff: Ermedin Demirovic (SC Freiburg): Der Freiburger Stürmer leitet mit seinem Treffer zum 1:0 den Kantersieg seines SC über den 1. FC Köln ein, zu dem er dann noch zwei Assists beisteuerte. Auch sonst war Demirovic ein stetiger Unruhestifter in der gegnerischen Hälfte - nicht nur als Angreifer, sondern auch als "erster Verteidiger" der hochanlaufenden Freiburger (Zweikampfquote 57 Prozent).

Die Elf des Spieltags von sportschau.de im Überblick:

Stand: 11.01.2021, 08:00 Uhr

Darstellung: