Drei Doppelpacker in der Elf des Spieltags

Drei Doppelpacker in der Elf des Spieltags

Treffsichere Akteure dominieren die Elf des 25. Bundesliga-Spieltags von sportschau.de. Gleich drei Spieler, die einen Doppelpack geschnürt haben, sind dabei.

Werder Bremens Siri Pavlenka jubelt zum Sieg

Tor - Jiri Pavlenka (Werder Bremen):
Ohne Jiri Pavlenka wäre Werders Spiel gegen Schalke 04 anders verlaufen: Der tschechische Torwart der Bremer entschärfte vor allem in der ersten Halbzeit eine Reihe von guten Schalker Chancen und bewahrte Werder vor dem Rückstand. Zusammen mit den zwei diskutablen Toren der Norddeutschen war der 26-Jährige Basis für den Bremer Sieg.

Tor - Jiri Pavlenka (Werder Bremen):
Ohne Jiri Pavlenka wäre Werders Spiel gegen Schalke 04 anders verlaufen: Der tschechische Torwart der Bremer entschärfte vor allem in der ersten Halbzeit eine Reihe von guten Schalker Chancen und bewahrte Werder vor dem Rückstand. Zusammen mit den zwei diskutablen Toren der Norddeutschen war der 26-Jährige Basis für den Bremer Sieg.

Abwehr - Nico Elvedi (Bor. Mönchengladbach):
Beim zähen Spiel in Mainz avancierte Nico Elvedi durch seinen Treffer zum Matchwinner. Aber nicht nur vorne war der Schweizer zur Stelle, auch in seiner eigentlichen Arbeit als Innenverteidiger überzeugte er mit 71 Prozent gewonnenen Zweikämpfen, einer Passquote von 95 Prozent und 105 Ballkontakten - den meisten aller Akteure.

Abwehr - Benjamin Pavard (VfB Stuttgart):
Pavard antizipierte viele Situationen mit seinem überragenden Stellungsspiel extrem gut - und lief gegen Dortmunds Paco Alcácer einige Bälle elegant ab. Er war ein Grund dafür, dass die Dortmunder so wenige Chancen bekamen und Schwierigkeiten hatten, sich gefährlich in den Stuttgarter Strafraum in Szene zu setzen. Er verschaffte seiner Mannschaft so immer wieder etwas Luft zum Durchatmen und gewann 67 Prozent seiner Duelle.

Abwehr - Marc-Oliver Kempf (VfB Stuttgart):
Kempf grätschte, rackerte und kämpfte im Verbund mit Pavard in der Stuttgarter Innenverteidigung, auch er hatte öfter mal ein Bein dazwischen. Dann tauchte der Abwehrmann in der 71. Minute auch noch vorne gefährlich auf - und köpfte nach Freistoß von Gonzalo Castro das zwischenzeitliche 1:1. Er entschied überragende 89 Prozent seiner Zweikämpfe für sich.

Mittelfeld - Axel Witsel (Bor. Dortmund):
Witsel hatte Mühe in die Partei reinzukommen, besonders in der ersten Hälfte. Er war aber vielleicht auch angeschlagen, nach dem Foul von Esswein zu Beginn der Partie. Witsel steigerte sich aber im zweiten Durchgang. Beachtliche Energieleistung vor dem 3:1, als er die Kugel gegen mehrere Gegenspieler behauptete. Eine Laufleistung von elf Kilometern, 103 Ballkontakte, 77 Prozent Zweikampf- und 94 Prozent Passquote sprechen weiterhin eine deutliche Sprache.

Mittelfeld - Vincenzo Grifo (SC Freiburg):
Der Winterzugang aus Hoffenheim macht Freiburg besser. Auch gegen die Hertha hatte Grifo maßgeblichen Anteil am Erfolg seiner Mannschaft. Und das nicht nur, weil er das 1:0 durch Nils Petersen vorbereitete und die Ecke schlug, die zum 2:1-Siegtreffer führte. Grifo war an fast jeder gefährlichen Freiburger Offensivaktion beteiligt. Kein Wunder, dass Trainer Christian Streich ihn bei seinem Jubellauf nach Schlusspfiff als ersten knuddelte. 

Mittelfeld - Mario Götze (Bor. Dortmund):
Götze agiert seit Wochen in bestechender Form, auch gegen Stuttgart durfte der Weltmeister von 2014 wieder hinter den Spitzen agieren und seine Mitspieler in Szene setzen. Hatte mit 12,18 Kilometern die stärkste Laufleistung aller Dortmunder. Dazu eine überragende Passquote von 89 Prozent. Bediente Pulisic stark vor dessen Tor in der Nachspielzeit zum 3:1.

Mittelfeld - Max Kruse (Werder Bremen):
Werder Bremens aufsteigende Formkurve in der Bundesliga hat einen Namen: Max Kruse. Der Kapitän glänzte gegen Schalke als Antreiber, Vorbereiter von links und von rechts und als Torschütze: In dieser herausragenden Form avanciert Kruse zum Spieler, der Bremen am Ende der Saison einen Europacup-Startplatz einbringen könnte.

Angriff - Milot Rashica (Werder Bremen):
Der erst 22 Jahre alte Milot Rashica erzielte mit seinem Doppelpack gegen Schalke seine Saisontreffer fünf und sechs und ist nun mit Max Kruse bester Bremer Torjäger. Laufwege, Einsatz, Torinstinkt - das alles passt beim Kosovaren, der auch wegen seiner Leistung gegen Schalke an seinem Marktwert von aktuell sieben Millionen Euro schrauben dürfte.

Angriff - Robert Lewandowski (Bayern München):
Der Pole im Bayern-Dress traf doppelt gegen seinen Lieblingsgegner. In 17 Spielen gegen den VfL Wolfsburg hat er mit seinem Doppelpack nun 20 Mal eingenetzt. Eine überragende Quote. War das erste Tor nach Vorlage von Serge Gnabry nur Formsache, zeigte Lewandowski beim zweiten Treffer sein außergewöhnliches Können. Im Rückwärtsfallen köpfte er den Ball unhaltbar an Wolfsburgs Keeper Koen Casteels vorbei ins Netz. Mit jetzt 197 Treffern ist "Lewa" der erfolgreichste ausländische Torschütze der Bundesliga.

Angriff - Kevin Volland (Bayer Leverkusen):
Im Schneetreiben von Hannover war Kevin Volland in einem wilden Spiel gleich zweimal für Bayer 04 Leverkusen zur Stelle. Bei der Führung in der 13. Minute stand der Stürmer goldrichtig und staubte ab, beim 2:0 eine Viertelstunde später war es ein gekonnter Lupfer über den herausstürmenden Michael Esser hinweg. Überhaupt ging Volland weite Wege und wirkte weitgehend unbeeindruckt von den schlechten Bedingungen. Er ist zweifellos einer der Gewinner unter dem neuen Bayer-Trainer Peter Bosz.

Die Elf des Spieltags im Überblick

Stand: 12.03.2019, 08:26 Uhr

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