Torschützen über Torschützen - Elf des Spieltags

Torschützen über Torschützen - Elf des Spieltags

2020 ist bislang das Jahr der Doppel- und Dreifach-Torschützen in der Fußball- Bundesliga. Robin Quaison für Mainz, Filip Kostic für Frankfurt und Marius Bülter für Union Berlin. Aber auch Spieler aus den hinteren Reihen sorgten für Furore.

Die Spieler des 21. Spieltags

Tor - Alexander Schwolow (SC Freiburg):
Alexander Schwolow war an diesem Nachmittag einfach nicht zu bezwingen: Entnervte Hoffenheims Manus Dabbur, der sich an ihm die Zähne ausbiss und lenkte auch Ihlas Bebous Schuss kurz vor Schluss noch um den Pfosten. Egal, wer es versuchte: Seine Vorderleute konnten sich auf Schwolow verlassen. Sechs Torwartparaden sprechen eine deutliche Sprache.

Tor - Alexander Schwolow (SC Freiburg):
Alexander Schwolow war an diesem Nachmittag einfach nicht zu bezwingen: Entnervte Hoffenheims Manus Dabbur, der sich an ihm die Zähne ausbiss und lenkte auch Ihlas Bebous Schuss kurz vor Schluss noch um den Pfosten. Egal, wer es versuchte: Seine Vorderleute konnten sich auf Schwolow verlassen. Sechs Torwartparaden sprechen eine deutliche Sprache.

Abwehr - Timothy Chandler (Eintracht Frankfurt):
Eigentlich ist Chandler Abwehrspieler. Doch 2020 zeigt er Torjägerqualitäten. Nach seinem Doppelpack gegen Augsburg hat der Frankfurter in diesem Jahr schon vier Mal eingenetzt. Dabei war sein Treffer zum 1:0 nicht nur sehenswert, sondern auch wichtig. Es war der Dosenöffner für ein bis dahin zähes Spiel der Eintracht. Kurz nach der Halbzeit legte der 29-Jährige mit einem Kopfball zum 2:0 nach und stellte die Weichen endgültig auf Sieg.

Abwehr - Jeffrey Bruma (1. FSV Mainz 05):
Der Winter-Neuzugang spielte erstmals von Beginn an – und bewarb sich gleich für die Rolle als neuer Abwehrchef. Der immer aufmerksame Innenverteidiger ragte aus der insgesamt starken Defensive bei den Mainzern heraus, hatte die besten Zweikampfwerte aller Verteidiger und spielte die wenigsten Fehlpässe. Sein unglückliches Eigentor zum Anschlusstreffer der Hertha fiel da kaum ins Gewicht.

Abwehr - Christian Günter (SC Freiburg):
Spulte beim Sieg gegen Hoffenheim elf Kilometer ab, hatte die zweitmeisten Ballkontakte im Freiburger Spiel und brachte 83 Prozent seiner Zuspiele zum eigenen Mann. Auch in der Offensive auffällig: Dank des herausgeholten Elfmeters kommt Günter in dieser Saison auf acht Assists und egalisierte damit schon jetzt seinen persönlichen Rekord aus der vergangenen Spielzeit. Ein starker Wert für einen Abwehrspieler.

Abwehr - Daley Sinkgraven (Bayer Leverkusen):
Unauffällig hat sich bei Bayer Leverkusen auf der linken Abwehrseite ein Juwel entwickelt: der Niederländer Sinkgraven. Der 24 Jahre alte frühere Junioren-Nationalspieler stellte ein ums andere Mal für Achraf Hakimi ein unüberwindbares Hindernis dar, glänzte mit gutem Timing bei seinen Tacklings und ist trotz aller Konsequenz fair. Eine Stütze für Bayer Leverkusen.

Defensives Mittelfeld - Matthias Zimmermann (Fortuna Düsseldorf):
Zimmermann verrichtete seine Aufgaben im defensiven Mittelfeld nicht nur fehlerfrei und mit großem Einsatz, er war auch einer der Aktivposten in der Düsseldorfer Offensive. Das unterstreicht auch sein Treffer zum 1:0, der Düsseldorf am Ende ein Remis in Wolfsburg bescherte.

Offensives Mittelfeld - Kai Pröger (SC Paderborn):
Der Paderborner Rechtsaußen war beim 1:1 auf Schalke der vielleicht auffälligste Akteur auf dem Platz. Pröger setzte seine Kollegen unermüdlich in Szene und bereitete nicht von ungefähr den Ausgleichstreffer des Tabellenletzten vor. Neben seinem Assist gab er in seinem Team die meisten Torschussvorlagen (4) ab, schoss am häufigsten (4-mal) aufs Tor, flankte am meisten (3-mal) und zog 39 Sprints an. Klasse Auftritt.

Offensives Mittelfeld - Filip Kostic (Eintracht Frankfurt):
Was für ein Auftritt des Frankfurter Linksaußens! Zwei Tore aufgelegt und zwei Treffer selbst erzielt. Für den Serben läuft es einfach. Aber er tut auch einiges dafür. Sobald die Eintracht den Ball hat, geht über die linke Seite die Post ab. Weder Jedvaj noch der eingewechselte Lichtsteiner konnten Kostic aufhalten. Gemeinsam mit Chandler, der ebenfalls zwei Mal traf, bildete Kostic eine sehr starke Flügelzange.

Angriff - Robin Quaison (1. FSV Mainz 05):
Der Hertha-Spezialist, der schon beim 2:0-Erfolg vor zwei Jahren in Berlin beide Treffer erzielte, war mit seinem Dreierpack erneut der Matchwinner für die Mainzer. Beeindruckende Ruhe im Abschluss, zweikampfstark und extrem effektiv: Drei seiner vier Torschüsse landeten im Netz.

Angriff - Kevin Volland (Bayer Leverkusen):
Volland spielt eine herausragende Saison bei Bayer Leverkusen. Mit seinen drei Scorerpunkten gegen Dortmund schob er sich auf Rang fünf in der Bestenliste in dieser Saison. Zurzeit spielt der Offensivspieler keine Rolle bei Joachim Löw. Aber der 27-Jährige ist aktuell einer der besten deutschen Angreifer. Zwei Tore gegen Dortmund, gepaart mit hervorragendem Spielverständnis und dem guten Blick für die Mitspieler machen Volland zu einer Pflichtnominierung für die Elf des Spieltags bei sportschau.de.

Angriff - Marius Bülter (1. FC Union Berlin):
Zwei Torschüsse - zwei Treffer. Effektiver als Bülter in der Partie gegen Bremen kann ein Angreifer eigentlich nicht sein. Sein zweiter Treffer war angesichts des sehr spitzen Winkels auch recht spektakulär. Bülter überzeugte aber nicht nur mit Treffern, sondern auch durch Fleiß: Ob Laufdistanz, Sprints oder Läufe - in all diesen Kategorien war er bei den "Eisernen" mit vorne dabei.

Die Sportschau-Elf des 21. Spieltags:

Stand: 09.02.2020, 21:49 Uhr

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