Elf des Spieltags - Überraschungen aus dem Keller

Elf des Spieltags - Überraschungen aus dem Keller

Spieler der besten fünf Mannschaften der Bundesliga fehlen in unserer Elf des 31. Spieltags. Dafür sind die Abstiegskandidaten sehr gut vertreten.

Christian Mathenia vom 1. FC Nürnberg pariert den Freistoß von Bayerns Kingsley Coman

Tor - Christian Mathenia (1. FC Nürnberg): Die Großen liegen ihm - schon beim 0:0 gegen Dortmund zeigte der Ex-Hamburger eine Galavorstellung, auch jetzt gegen die Bayern war "Club"-Keeper Mathenia in überragender Verfassung. Die beiden Freistöße von David Alaba und James Rodriguez lenkte er mit brillanten Reflexen an die Latte, und in allerletzter Minute hielt er bei einem Sololauf von Kingsley Coman noch einmal den Punktgewinn für Nürnberg fest.

Tor - Christian Mathenia (1. FC Nürnberg): Die Großen liegen ihm - schon beim 0:0 gegen Dortmund zeigte der Ex-Hamburger eine Galavorstellung, auch jetzt gegen die Bayern war "Club"-Keeper Mathenia in überragender Verfassung. Die beiden Freistöße von David Alaba und James Rodriguez lenkte er mit brillanten Reflexen an die Latte, und in allerletzter Minute hielt er bei einem Sololauf von Kingsley Coman noch einmal den Punktgewinn für Nürnberg fest.

Abwehr - Benjamin Pavard (VfB Stuttgart): Der neue VfB-Coach Nico Willig beorderte Pavard nach rechts hinten in die Abwehrkette. Der Franzose nahm die Aufgabe an, konzentrierte sich auf die Defensive und half mit, dass sein Team gegen Mönchengladbach hinten die Null hielt. Ausflüge nach vorne unterließ er bei diesem wichtigen Spiel diesmal lieber. Spulte trotzdem über elf Kilometer ab, gewann über 80 Prozent seiner Duelle und spielte fast 78 Prozent seiner Zuspiele zum Mitspieler.

Abwehr - Salif Sané (FC Schalke): 70 Prozent gewonnene Zweikämpfe und knapp 90 Prozent Passquote – Sané hat ein defensiv tadelloses Spiel für Schalke 04 abgeliefert. Im Revierderby präsentierte sich die Schalker Abwehr, dirigiert vom 1,96-Meter-Hünen, stabil und sicher. Über zehn Kilometer legte Sané zurück – wohlgemerkt als Abwehrspieler. Dazu kommt sein perfektes Kopfballtor nach Eckball von Daniel Caligiuri zur zwischenzeitlichen 2:1-Führung.

Abwehr - Keven Schlotterbeck (SC Freiburg): Auch wenn er den durchaus umstrittenen Elfmeter für Leipzig verursachte, machte der junge Abwehrspieler ein bärenstarkes Spiel. Über die gesamte Spielzeit verhinderte er mit seinen Kollegen beinahe jeden gefährlichen Abschluss und war oft als letzter Mann zur Stelle. Dazu baute er mit überragender Passquote von 92 Prozent das Freiburger Spiel von hinten auf. Da hat der SC einen echten Rohdiamanten in seinen Reihen.

Abwehr - William (VfL Wolfsburg): Als Herrscher über die Außenbahnen brillierte der Wolfsburger gegen 1899 Hoffenheim. Als Linksverteidiger erzielte er noch vor dem Seitenwechsel den so wichtigen Ausgleich. Als Rechtsverteidiger legte er im zweiten Durchgang Kollege Wout Weghorst das 2:1 auf. William hatte so entscheidenden Anteil an der Wende des Spiels. Zudem gewann der Brasilianer für einen Außenverteidiger starke 70 Prozent seiner Zweikämpfe.

Mittelfeld - Daniel Caligiuri (FC Schalke): Er war der Schalker Derbyheld: Caligiuri erzielte beim 4:2-Sieg der Königsblauen in Dortmund zwei Tore selbst und legte einen weiteren Treffer mit einem perfekten Eckball auf. Sein Freistoß in der 62. Minute schlug unhaltbar und perfekt im Winkel ein – der Jubel kannte anschließend keine Grenzen. Auch seine Passquote konnte sich sehen lassen. Mit sieben Saisontreffern zählt Caligiuri nicht nur zu den gefährlichsten Defensivspielern der Liga – er ist auch Schalkes bester Bundesligatorschütze in dieser Spielzeit.  

Mittelfeld - Kevin Stöger (Fortuna Düsseldorf): Er war einmal mehr Dreh- und Angelpunkt der Fortuna im Mittelfeld. Der Österreicher hatte die meisten Ballkontakte bei Düsseldorf, lief die meisten Kilometer und war an nahezu allen Angriffen beteiligt. Kein Wunder, dass sich dem Vernehmen nach die AS Rom für den 25-Jährigen interessiert.

Mittelfeld - Matheus Pereira (1. FC Nürnberg): 33 Sprints - das waren die meisten aller Spieler auf dem Platz: Pereira lieferte gegen die Bayern ein Riesenpensum ab. Immer wieder sorgte er für Entlastung, immer wieder stellte er Niklas Süle und Mats Hummels vor enorme Probleme. Das Tor war der gerechte Lohn für eine Klasseleistung des quirligen Offensivallrounders beim "Club".

Angriff - Kevin Volland (Bayer Leverkusen): Auf der ungewohnten linken Seite zeigte der Bayer-Stürmer eine ganz starke Partie. Mit seinen Flanken erzeugte Volland immer wieder Gefahr im Strafraum, war an fast allen Treffern irgendwie beteiligt, bereitete ein Tor direkt vor und traf zudem auch noch selbst.

Angriff - Rouwen Hennings (Fortuna Düsseldorf): Hennings ist für die Düsseldorfer meist eher eine Art Prellbock in der Offensive, der sich aufreibt und Bälle festmacht. Gegen Bremen sammelte er aber zwei Scorerpunkte. Das 1:0 durch Raman nach 49 Sekunden bereitete der Stürmer gedankenschnell vor und das vorentscheidende 3:1 erzielte er selbst.

Angriff - Wout Weghorst (VfL Wolfsburg): Zwei Tore schoss er selbst beim 4:1-Sieg des VfL Wolfsburg bei 1899 Hoffenheim, ein weiteres bereitete der Niederländer vor. Der Stürmer zeigte sich immer anspielbar und hellwach, wenn es drauf ankam. Zudem zog er 37 Sprints an, so viele wie kein anderer Akteur auf dem Platz.

Die Elf des 31. Spieltags im Überblick

Stand: 29.04.2019, 08:30 Uhr

Darstellung: