Elf des Spieltags - altbewährte Kräfte und ein Newcomer

Elf des Spieltags - altbewährte Kräfte und ein Newcomer

Viele bekannte Namen, ein Newcomer im Düsseldorfer Tor und zwei besonders starke Leipziger prägen die sportschau.de-Elf des ersten Spieltags.

Fortuna Düsseldorfs Torhüter Zack Steffen

Tor - Zack Steffen (Fortuna Düsseldorf): Was für ein Bundesliga-Debüt des US-amerikanischen Nationalkeepers: Beim 3:1-Coup der Fortuna zum Auftakt der Saison wehrte Steffen insgesamt zehn Schüsse der Bremer ab. Der Leihspieler von Manchester City brachte die Werderaner vor allem in der zweiten Halbzeit zur Verzweiflung. Einen raffinierten Schlenzer von Nuri Sahin lenkte er zur Ecke, einen Kopfball von Niklas Moisander aus kurzer Distanz entschärfte er auf der Linie, einen Kopfball von Niclas Füllkrug faustete er mit einem Klasse-Reflex übers Tor.

Tor - Zack Steffen (Fortuna Düsseldorf): Was für ein Bundesliga-Debüt des US-amerikanischen Nationalkeepers: Beim 3:1-Coup der Fortuna zum Auftakt der Saison wehrte Steffen insgesamt zehn Schüsse der Bremer ab. Der Leihspieler von Manchester City brachte die Werderaner vor allem in der zweiten Halbzeit zur Verzweiflung. Einen raffinierten Schlenzer von Nuri Sahin lenkte er zur Ecke, einen Kopfball von Niklas Moisander aus kurzer Distanz entschärfte er auf der Linie, einen Kopfball von Niclas Füllkrug faustete er mit einem Klasse-Reflex übers Tor.

Abwehr - Lukas Klünter (Hertha BSC): Der Berliner Rechtsverteidiger hatte gegen Bayern die schwierige Aufgabe, Kingsley Coman auszuschalten. Das gelang ihm natürlich nicht immer, aber Klünter gewann einige entscheidende Zweikämpfe. Seine Balleroberung gegen den Franzosen leitete das zwischenzeitliche 1:1 der Hertha ein. Außerdem blockte der schnelle Ex-Kölner viele aussichtsreiche Tempodribblings Comans. Mit fast 70 Prozent gewonnener Zweikämpfe machte Klünter ein starkes Spiel.  

Abwehr - Martin Hinteregger (Eintracht Frankfurt): Der Österreicher avancierte zum Mann des Spiels gegen 1899 Hoffenheim. Schon nach 36 Sekunden gelang ihm das Tor des Tages mit einer sehenswerten Direktabnahme. Hinteregger wirkte phasenweise omnipräsent auf dem Platz und hatte 57 Ballbesitzphasen - so viele wie keiner seiner Teamkollegen. Geradezu sinnbildlich für seinen Einsatz war die Szene, als er mit einem Wadenkrampf auf dem Boden lag, signalisierte, ausgewechselt werden zu müssen und dann doch weiterspielte. Stark.

Abwehr - Marcel Halstenberg (RB Leipzig): Halstenberg war neben Sabitzer einer der herausragenden Akteure in der Partie bei Union Berlin. Erzielte das 0:1 nach Vorlage von Sabitzer, schoss ein weiteres Tor, das wegen Handspiels zu Recht nicht anerkannt wurde. Das 0:2 von Sabitzer wurde vom Nationalspieler vorbereitet. Und auch beim 0:4 war der 28-Jährige beteiligt. Ein sehr guter Saisoneinstand von Halstenberg.

Mittelfeld - Marcel Sabitzer (RB Leipzig): Dass Leipzig Union Berlins Bundesliga-Premiere so richtig verdorben hat, lag zum großen Teil an Sabitzer. Der Mittelfeldspieler konnte nach der Partie eine sensationelle Scorer-Quote verbuchen: Er war an allen vier Treffern der Sachsen beteiligt! Beim 0:1 bediente er Halstenberg, das 0:2 machte er selbst, beim 0:3 setzte er Timo Werner mit einem Doppelpass perfekt in Szene und beim 0:4 kam seine Hereingabe durch zu Nkunku. Gäbe es einen Spieler des Spieltags: Marcel Sabitzer wäre Spitzenkandidat für diese Auszeichnung.

Mittelfeld - Kai Havertz (Bayer Leverkusen): Die große Nachwuchshoffnung schloss nahtlos an seine guten Leistungen aus der Vorsaison an. Sobald Havertz etwas mehr Platz bekam, bewies er seine Spielübersicht und unterstrich seine überragenden fußballerischen Fähigkeiten. Insbesondere in der zweiten Halbzeit hatte er bei jedem gefährlichen Bayer-Angriff die Füße im Spiel, so auch mit dem öffnenden Pass auf Wendell vor dem 3:2. Die Zahlen unterstreichen seine Stellung im Offensivspiel Bayers: 76 Ballkontakte, 11,5 Kilometer Laufleistung und eine Passquote von 86 Prozent.

Mittelfeld - Axel Witsel (Borussia Dortmund): Der Belgier war enorm zweikampfstark im Mittelfeld, bremste immer wieder die kärglichen Bemühungen der Augsburger früh aus und leitete sofort die Gegenangriffe ein. Witsel spielte gegen den tiefstehenden FCA sehr gute Diagonalbälle und war damit an zwei Treffern direkt beteiligt.

Mittelfeld - Maximilian Arnold (VfL Wolfsburg): Im Verbund mit Neuzugang Xaver Schlager bestimmte Arnold laufstark (11,3 Kilometer) den Takt im Mittelfeld. In Balleroberung und Spielaufbau war er dabei wichtiger Dreh- und Angelpunkt und suchte immer wieder auch selbst den Abschluss. Einer davon gelang besonders gut: Arnolds Volley-Treffer zum 1:0 war ein Traumtor und Wegbereiter des VfL-Erfolges.

Angriff - Kenan Karaman (Fortuna Düsseldorf): Der Offensivspieler hatte entscheidenden Anteil daran, dass die Fortuna nach 42 Jahren wieder einmal im Weserstadion gewann. Er bereitete den Führungstreffer von Rouwen Hennings vor und erzielte das 2:1 selbst. Karaman war stets anspielbar und leitete die Bälle unverzüglich an seine Mitspieler weiter. Er war der beste Düsseldorfer Feldspieler.

Angriff - Robert Lewandowski (Bayern München): Der Pole ist der Torgarant für die Bayern. Sein Doppelpack sicherte den Münchnern immerhin einen Punkt gegen die Hertha. Dabei traf er nicht nur doppelt, sondern auch zum insgesamt fünften Mal in Folge in einem Eröffnungsspiel. Das ist Bundesliga-Rekord.

Angriff - Paco Alcácer (Borussia Dortmund): Klasse-Vorstellung des Spaniers, der nicht nur zwei Tore schoss, sondern bis zur 90. Minute durchhielt und auch noch mit nach hinten arbeitete. Scheint deutlich fitter zu sein als in der Vorsaison.

Die Elf des Spieltags im Überblick:

Stand: 19.08.2019, 08:00 Uhr

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