Elf des Spieltags - Neue und Routiniers

Elf des Spieltags - Neue und Routiniers

Viel "Augsburg" und "Freiburg" findet sich in der Elf des Spieltags der Sportschau - und auch Florian Flick hat es dorthin geschafft. Aber natürlich sind auch Routiniers dabei: Thomas Müller und Marco Reus. Und Hoffenheims neuer Rekordtorschütze.

Freiburgs Mark Flekken pariert gegen Robert Lewandowski

Tor - Mark Flekken (SC Freiburg): Der Freiburger Schlussmann war über die gesamte Spielzeit ein sicherer Rückhalt seiner Mannschaft und bei den beiden Gegentreffern chancenlos. Vor allem im zweiten Durchgang hielt der Niederländer mit starken Paraden sein Team im Spiel und verhinderte zudem, dass Robert Lewandowski zum alleinigen Torrekord-Halter avancierte. Auch in Sachen Spielaufbau agierte er souverän und abgeklärt.

Tor - Mark Flekken (SC Freiburg): Der Freiburger Schlussmann war über die gesamte Spielzeit ein sicherer Rückhalt seiner Mannschaft und bei den beiden Gegentreffern chancenlos. Vor allem im zweiten Durchgang hielt der Niederländer mit starken Paraden sein Team im Spiel und verhinderte zudem, dass Robert Lewandowski zum alleinigen Torrekord-Halter avancierte. Auch in Sachen Spielaufbau agierte er souverän und abgeklärt.

Abwehr - Rafael Czichos (1. FC Köln): Kölns Innenverteidiger hatte zusammen mit Nebenmann Sebastiaan Bornauw die Lage in der Defensive fast über die gesamte Spielzeit im Griff. So wenig überzeugend der Kölner Auftritt insgesamt war - die Tatsache, dass Berlin nur einen Schuss in Richtung Kölner Tor abgab, spricht zumindest für die gute Verteidigungsleistung des FC. Czichos stach mit gutem Zweikampfverhalten (76 Prozent gewonnene direkte Duelle) heraus und hatte mit 100 Ballbesitzphasen die meisten auf dem Feld. 

Abwehr - Reece Oxford (FC Augsburg): Der Engländer in Diensten des FC Augsburg war für sein Team der Turm in der Schlacht, an dem fast alles abprallte. Im ersten Durchgang rettete Oxford kurz vor der Linie für den schon geschlagenen FCA-Keeper Rafal Gikiewicz. Damit bewahrte er seine Mannschaft in Unterzahl vor dem möglichen Rückstand. In der Folge köpfte er alles aus dem eigenen Strafraum, was die Bremer dort hoch hereinbrachten. Zudem gewann er starke 70 Prozent seiner Zweikämpfe.

Abwehr - Christian Günter (SC Freiburg): Der Linksverteidiger machte gegen den FC Bayern ein Riesenspiel - und das nicht nur, weil er den Ausgleichstreffer nach einem grandiosen Solo über 40 Meter zum 2:2 schoss. SC-Kapitän Günter wirkte phasenweise omnipräsent auf dem Platz, kurbelte über die linke Außenbahn immer wieder das Freiburger Offensivspiel an. Er war auch der schnellste Mann seiner Mannschaft (34,7 km/h) und zog die meisten Sprints (26) an.

Mittelfeld - Rani Khedira (FC Augsburg): Mit seinem Treffer zum 1:0 gegen Bremen stieß er das Tor zum Klassenerhalt für die Augsburger auf. Es war kein besonders schöner Treffer, aber was soll’s? Khedira war zur Stelle, wie auch ansonsten in dieser Begegnung. Der Sechser des FCA marschierte während der gesamten Partie voran. Auch als die Augsburger in Unterzahl spielten, war er enorm präsent. Fast 90 Prozent seiner Zweikämpfe gewann der Mann, der in der kommenden Saison zu Union Berlin wechselt. In Augsburg wird man ihn vermissen.

Mittelfeld - Florian Flick (Schalke 04): Schalker Spieler tauchten in dieser Saison nicht oft in unserer Elf des Spieltags auf. Der 21-Jährige hat es aber mehr als verdient: Er bestritt gegen Frankfurt sein erst zweites Bundesliga-Spiel. Dennoch agierte er, als hätte er noch nie etwas anderes gemacht. Flick zeigte eine sehr reife Leistung, strahlte Ruhe am Ball aus und verteilte kluge Pässe. Seine Leistung krönte er zudem mit seinem ersten Bundesliga-Tor, als er frei vor Kevin Trapp die Ruhe behielt und in bester Torjäger-Manier vollstreckte. Ein Mann für die Zukunft. 

Mittelfeld - Maximilian Philipp (VfL Wolfsburg): Maximilian Philipp erzielte gegen RB Leipzig seinen vierten Doppelpack in der Bundesliga. Sein erster Treffer war technisch eine Augenweide. Sein zweites Tor war einfacher, da musste er nur den Fuß hinhalten. Philipps Leihvertrag mit Dinamo Moskau läuft am Saisonende aus. Er will gerne bleiben, gegen Leipzig lieferte er die besten Argumente, warum die Niedersachsen ihn halten sollten.

Mittelfeld - Thomas Müller (Bayern München): Bundestrainer Joachim Löw auf der Tribüne wird gefallen haben, was Müller auf dem Platz in Freiburg leistete. Der Torvorbereiter der Nation verbuchte seine Assists 21 und 22 und stellte damit einen Spieltag vor Saisonschluss seinen Rekord aus der vergangenen Spielzeit bereits ein. Insgesamt gab er sieben Torschussvorlagen, so viele wie kein anderer Akteur auf dem Feld.

Mittelfeld - Marco Reus (Borussia Dortmund): Seit Wochen in bestechender Form. Er darf sich wieder berechtigte Hoffnungen machen, mit zur EM fahren zu dürfen. Auch in Mainz führte Kapitän Reus seine Borussia zum Sieg und damit in die Champions League. Nicht nur dank seines Treffers zum 2:0, sondern auch, weil er in fast jeden durchdachten Angriff der Borussia eingebunden war.

Angriff - Matthew Hoppe (Schalke 04): Hoppe wurde gegen Frankfurt zwar erst zur Pause eingewechselt, hatte mit einem Tor und einer Vorlage aber entscheidenden Anteil am überraschenden 4:3-Sieg der Schalker. Hoppe belebte das Offensivspiel der Schalker merklich und war auch stark im Gegenpressing. Er verkörperte den großen Kampfgeist, der S04 letztlich zum Sieg verhalf.

Angriff - Andrej Kramaric (1899 Hoffenheim): Der Kroate ist nun mit 19 Toren in der laufenden Bundesliga-Spielzeit alleiniger Rekordhalter bei Hoffenheim. Zuvor hatte nur Vedad Ibisevic in der Saison 2008/09 18-mal getroffen. Kramaric erzielte gegen Arminia Bielefeld eiskalt das Führungstor. Außerdem bestätigte er seine Rolle als wichtiger Aktivposten im TSG-Spiel und riss mit 11,9 gelaufenen Kilometern die meisten der Hoffenheimer Akteure ab.

Die Elf des 33. Spieltags in der Übersicht:

Stand: 10.05.2021, 06:00 Uhr

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