Elf des Spieltags - Furiose Augsburger mit Trio vertreten

Elf des Spieltags - Furiose Augsburger mit Trio vertreten

Augsburgs neuer Trainer Martin Schmidt erweist sich im Saisonendspurt als goldrichtige Wahl - drei seiner Spieler finden sich nach dem Kantersieg über Stuttgart in der Elf des Spieltags.

Jiri Pavlenka beim Spiel der Bremer in München

Tor - Jiri Pavlenka (Werder Bremen):
Bayern-Trainer Niko Kovac war erleichtert und wusste gleich, wer seinem FC Bayern München um ein Haar die Meisterschaftsträume durchkreuzt hätte: "Ich muss erstmal Jiri Pavlenka ein großes Kompliment aussprechen." Tatsächlich konnte der herausragende Bremer Schlussmann von den anrennenden Münchnern nur durch ein richtig krummes Ding von Niklas Süle bezwungen werden, das unhaltbar von Davy Klaassen abgefälscht wurde.

Tor - Jiri Pavlenka (Werder Bremen):
Bayern-Trainer Niko Kovac war erleichtert und wusste gleich, wer seinem FC Bayern München um ein Haar die Meisterschaftsträume durchkreuzt hätte: "Ich muss erstmal Jiri Pavlenka ein großes Kompliment aussprechen." Tatsächlich konnte der herausragende Bremer Schlussmann von den anrennenden Münchnern nur durch ein richtig krummes Ding von Niklas Süle bezwungen werden, das unhaltbar von Davy Klaassen abgefälscht wurde.

Abwehr - Jonathan Schmid (FC Augsburg):
In seiner Funktion als Rechtsverteidiger wurde Jonathan Schmid gegen Stuttgart nur selten gebraucht. Er hatte stattdessen Platz, sich offensiv zu entfalten. Zwei direkte Torvorlagen gehen auf sein Konto, dazu schlug er zahlreiche gefährliche Flanken und lief insgesamt gut zehn Kilometer. Eine tolle Leistung vom Augsburger.

Abwehr - Niklas Süle (Bayern München):
Der insgesamt fehlerfreie Süle stach gegen Werder Bremen über 90 Minuten nicht sonderlich aus der eher durchschnittlichen Bayern-Mannschaft heraus. Nach dem Spiel aber wurde deutlich, dass der Innenverteidiger an allen spielentscheidenden Situationen maßgeblich beteiligt war: Zum einen wurde Milos Veljkovic nach einem Foul an Süle mit Gelb-Rot vom Platz gestellt, woraufhin Bremen so gut wie nicht mehr auch nur in die Nähe des Bayern-Strafraums kam. Und: Süle war der Schütze des goldenen Tores gegen Bremen, bei dem Davy Klaassen ein wenig mithalf.

Abwehr - Ibrahima Konaté (RB Leipzig):
Der Franzose lieferte gegen Gladbach eine bärenstarke Leistung in der Defensive ab. In der Luft war Konaté quasi kaum zu bezwingen, blockte viele wichtige Schüsse ab. Leipzigs Defensive ist mit dem Youngster kaum beizukommen. Die Sachsen kassierten 2019 in allen europäischen Top-Ligen die wenigsten Gegentore: ganze sechs Stück. Konaté hat daran einen Riesenanteil. Er gewann gegen die "Fohlen" 90 Prozent seiner Duelle und verlor im ersten Durchgang kein einziges.

Abwehr - Marcel Halstenberg (RB Leipzig):
Halstenberg machte wahrscheinlich sein bestes Spiel im Dress von RB Leipzig. Holte den Elfer vor dem 1:0 heraus, verwandelte dann abgezockt und sicher selber aus elf Metern. Vor dem 2:0 umkurvte er lässig seinen Gegenspieler und schob zum 2:0 ein. Vorher hatte Halstenberg überhaupt nur drei Bundesliga-Treffer erzielt. Kurz vor Schluss verpasste er nur knapp seinen dritten Treffer. Er gewann 71 Prozent seiner Zweikämpfe und brachte 73 Prozent seiner Pässe zum eigenen Mitspieler. Bestechende Form.

Mittelfeld - Marco Reus (Borussia Dortmund):
Es war kein überragendes Spiel von Borussia Dortmund beim SC Freiburg. Dass der BVB die Partie aber dennoch mit 4:0 gewann, hatte vor allem mit Reus zu tun. Er legte das 1:0 von Jadon Sancho auf, traf nach Raphael Guerreiros Traumpass selbst zum 2:0 und bereitete dann das 3:0 durch Mario Götze vor. Dazu bewies der BVB-Kapitän in der Schlussphase Klasse: Statt einen Elfmeter selbst zu schießen, überließ er dies dem eingewechselten Paco Alcácer. Der Spanier durfte damit auch noch Selbstvertrauen tanken vor dem anstehenden Revierderby gegen Schalke 04.

Mittelfeld - Karim Onisiwo (1. FSV Mainz 05):
Der Österreicher unterstrich gegen Fortuna Düsseldorf seine derzeit gute Form. Schon in der ersten Minute legte er Jean-Philippe Mateta die Führung auf, in der zweiten Halbzeit traf er dann selbst zur erneuten Mainzer Führung. Onisiwo war ein ständiger Unruheherd in der Düsseldorfer Hälfte, war stets anspielbar und verteilte die Bälle gut.

Mittelfeld - Philipp Max (FC Augsburg):
Philipp Max war beim Kantersieg des FC Augsburg über den VfB Stuttgart nicht nur einer der aktivsten Spieler (11,5 Kilometer Laufleistung) auf dem Platz, sondern auch doppelter Torschütze. Zwei Mal versenkte Max die Kugel eiskalt gegen den chancenlosen Ron-Robert Zieler im Tor der Stuttgarter. Insgesamt sechs Torschüsse gab Max ab, dazu kommt eine ordentliche Passquote von über 61 Prozent.

Angriff - Marco Richter (FC Augsburg):
Unter Martin Schmidt blüht Richter beim FC Augsburg richtig auf. Schon in Frankfurt traf Richter, gegen Stuttgart steuerte er zwei weitere Treffer bei. Sieben Torschüsse, fünf davon auf das Tor - zwei waren drin. Dazu eine Passquote von über 70 Prozent, herausragend für einen Stürmer. Einmal mehr ein tolles Spiel vom jungen Augsburger.

Angriff - Jean-Philipe Mateta (1. FSV Mainz 05):
Mit einem Doppelpack gegen Fortuna Düsseldorf hat Jean-Philippe Mateta den 1. FSV Mainz 05 zum vorzeitigen Klassenerhalt geschossen. Dabei verwertete der Stürmer gleich seine erste Chance sicher und zeigte sich bei seinem zweiten Treffer auch noch technisch versiert. Mateta war stets präsent im Düsseldorfer Strafraum und sorgte so auch immer wieder für Räume für seine Mitspieler, einen davon nutzte Onisiwo für das Tor zum 2:1.

Angriff - Ishak Belfodil (1899 Hoffenheim):
Was Belfodil im Moment anpackt, wird zu Gold. Die beiden Treffer des Algeriers beim 5:2 auf Schalke waren seine Tore Nummer 14 und 15 in der laufenden Saison. Zusätzlich bereitete Belfodil einen weiteren Treffer mit perfekter Flanke vor.

Die Elf des 30. Spieltags im Überblick

Stand: 23.04.2019, 09:36 Uhr

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