Mittelfeld-Power in der Elf des Spieltags

Mittelfeld-Power in der Elf des Spieltags

Gleich vier Teams sind in der Elf des 18. Spieltags doppelt vertreten: Neben den Topteams aus München, Dortmund und Frankfurt stellt auch Hertha BSC gleich zwei Akteure.

Roman Bürki hält den Ball fest

Tor - Roman Bürki (Borussia Dortmund):
In der ersten Halbzeit war Bürki noch kaum gefordert, doch im zweiten Durchgang gegen Leipzig drehte er zu Höchstform auf und bewahrte seine Borussia mehrmals vor dem Ausgleich. Stark reagierte Bürki gegen Sabitzers Lupfer und bügelte auch seinen Stolperer gegen Werner aus. Überragend dann seine Fußabwehr erneut gegen Sabitzer und den Schuss von Werner. Insgesamt fünf Torwartparaden.

Tor - Roman Bürki (Borussia Dortmund):
In der ersten Halbzeit war Bürki noch kaum gefordert, doch im zweiten Durchgang gegen Leipzig drehte er zu Höchstform auf und bewahrte seine Borussia mehrmals vor dem Ausgleich. Stark reagierte Bürki gegen Sabitzers Lupfer und bügelte auch seinen Stolperer gegen Werner aus. Überragend dann seine Fußabwehr erneut gegen Sabitzer und den Schuss von Werner. Insgesamt fünf Torwartparaden.

Abwehr - Daniel Caligiuri (FC Schalke 04):
Beim 2:1-Sieg gegen den VfL Wolfsburg gab es beim FC Schalke 04 nicht übermäßig viele Dinge, die positiv aufgefallen sind. Neben dem Ergebnis und einem soliden Weston McKennie war das aber vor allem Caligiuri. Der Abwehrspieler verwandelte nicht nur souverän den Elfmeter zur Führung, sondern erzielte technisch anspruchsvoll den sehenswerten Treffer zum 2:1-Endstand. Diese Leistung verdient das Wort "Matchwinner".

Abwehr - Niklas Süle (FC Bayern München):
Süle zeigte einmal mehr, warum er die unangefochtene Nummer eins in der Innenverteidigung der Münchener ist. Der Nationalspieler agierte mit einer unglaublichen Abgeklärtheit, zeigte ein gutes Stellungsspiel und war immer da, wenn es mal brannte. In vielen Situation half ihm dabei auch seine Schnelligkeit. Aber der bullige Abwehrrecke war nicht nur in der Balleroberung stark. Er wusste mit der Kugel auch stets etwas anzufangen. 96 Prozent seiner Pässe fanden zum Mitspieler. Ein überragender Wert. 

Abwehr - Aaron Martin (1. FSV Mainz 05):
Martin spielte ohne die großen Aktionen, die sofort ins Auge stachen. Doch so solide wie der Mainzer Linksverteidiger agierte eben auch kaum einer. Der Spanier gewann starke 61 Prozent seiner Zweikämpfe, legte fünf Torschüsse auf und bereitete per Ecke das entscheidende 3:0 der Mainzer vor. Dazu hatte er noch die meisten Ballbesitzphasen seines Teams (65).

Mittelfeld - Leon Goretzka (FC Bayern München):
Wer wie Goretzka einen Doppelpack schnürt, hat eine Nominierung für die Elf des Tages ohnehin schon verdient. Aber der 23-Jährige Münchner hat im Spiel gegen die TSG Hoffenheim noch mehr von seinen Qualitäten gezeigt. Anspielbar, ballsicher und umsichtig agierte der Ex-Schalker. Auch als er von der offensiveren Achter-Position auf die Sechs zurückgezogen wurde, spielte er weiter souverän. Ein ganz starker Auftritt des Nationalspielers. 

Mittelfeld - Axel Witsel (Borussia Dortmund):
Der Belgier stellte die Weichen für den BVB frühzeitig auf Sieg, als er den Ball nach einer Ecke unhaltbar unter die Latte hämmerte. Trieb seine Mannschaft an, war der Dreh- und Angelpunkt. Der aktivste Spieler in der ersten Halbzeit, führte auf Seiten des Tabellenführers die meisten Zweikämpfe und hatte die meisten Ballkontakte. Überragende Passquote von 92 Prozent. War mit 11,5 Kilometern auch viel unterwegs.

Mittelfeld - Milot Rashica (Werder Bremen):
Der Außenstürmer war der agilste und gefährlichste Werder-Angreifer gegen Hannover 96. Rashica feuerte nicht nur die meisten Schüsse in Richtung 96-Tor und war an fast allen anderen Chancen beteiligt – er erzielte auch den entscheidenden Treffer der Partie und war mit großem Abstand der eifrigste Läufer seines Teams.

Mittelfeld - Ondrej Duda (Hertha BSC):
Zwei Treffer steuerte der offensive Mittelfeldspieler zum 3:1-Erfolg der Berliner in Nürnberg bei. Ondrej Duda gelang sein zweiter Liga-Doppelpack. Mit insgesamt neun Saisontoren ist er nun der torgefährlichste Mittelfeldspieler der Bundesliga. Der lauffreudigste Berliner war er auch noch: An seine 11,6 Kilometer kam keiner seiner Kollegen dran.

Mittelfeld - Filip Kostic (Eintracht Frankfurt):
Der Serbe blüht in seiner neuen Rolle im defensiven Frankfurter Mittelfeld auf, vor allem dank seines Offensiv-Drangs. Unermüdlich sprintete Kostic die Seite entlang. Mehr als elf Kilometer legte er zurück. Dabei heraus kamen immer wieder gefährliche Flanken in den Strafraum. In der Schlussphase hätte er sogar selbst treffen können, ließ eine gute Einschussposition aber ungenutzt.

Angriff - Ante Rebic (Eintracht Frankfurt):
Rebic sorgte im Spiel gegen den SC Freiburg für den Höhepunkt, als er den Ball am Strafraum bekam, vier Gegenspieler ausspielte und mit links ins rechte Eck traf – ein Traumtor. Aber auch sonst war der Frankfurter Stürmer der überragende Mann auf dem Platz und glänzte vor allem mit vielen Vorlagen. Eine davon nutzte Stürmerkollege Sébastien Haller zum 1:0. Rebic hätte seine Klassevorstellung auch noch mit einem zweiten Tor krönen können, ließ in der Schlussphase aber zwei Chancen ungenutzt.

Angriff - Davie Selke (Hertha BSC):
An seinem 24. Geburtstag zeigte Selke in Nürnberg eine ganz starke Leistung, auch wenn er selbst nicht traf. Zwei Tore bereitete er vor, dazu hatte er noch Pech mit einem Pfostentreffer. Der Stürmer war enorm wichtig für das Berliner Spiel, agierte mit viel Übersicht, machte viele Bälle fest und war so eine Stütze für den konstruktiven Aufbau des Offensivspiels der Herthaner. Dass er auch noch die meisten Zweikämpfe (34) aller Akteure bestritt, rundete seine Leistung ab.

Die Elf des Tages in der Übersicht:

Stand: 21.01.2019, 08:30 Uhr

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