Kimmich der Kopf in der Elf des Spieltages

Kimmich der Kopf in der Elf des Spieltages

Nicht nur wegen seines schlitzohrigen Treffers in Dortmund war Joshua Kimmich einer der Topspieler und Kopf der Elf des 28. Spieltages von sportschau.de.

Torwart Alexander Schwolow aus Freiburg

Tor - Alexander Schwolow (SC Freiburg): Der Torhüter des SC Freiburg hatte gegen Eintracht Frankfurt einen Sahnetag erwischt. Obwohl der 27-Jährige drei Tore kassierte, bewahrte er mit seinen unzähligen Paraden - vor allem im Eins-gegen-Eins - sein Team vor einer deutlichen Niederlage. Schwolow parierte gegen so gut wie jeden Frankfurter Offensivspieler teils mehrfach.

Tor - Alexander Schwolow (SC Freiburg): Der Torhüter des SC Freiburg hatte gegen Eintracht Frankfurt einen Sahnetag erwischt. Obwohl der 27-Jährige drei Tore kassierte, bewahrte er mit seinen unzähligen Paraden - vor allem im Eins-gegen-Eins - sein Team vor einer deutlichen Niederlage. Schwolow parierte gegen so gut wie jeden Frankfurter Offensivspieler teils mehrfach.

Abwehr - Marin Pongracic (VfL Wolfsburg): Der Winterneuzugang von RB Salzburg brauchte ein bisschen Zeit, um auch in der Bundesliga zu zeigen, dass er eine Verstärkung ist. Aber jetzt wird er immer besser. Beim 4:1 in Leverkusen gelangen dem Kroaten die ersten beiden Bundesligatreffer. Auch seine Kernaufgabe in der Abwehr erledigte der Innenverteidiger glänzend. Er gewann zehn von zwölf Zweikämpfen.

Abwehr - Jérôme Boateng (Bayern München): Beim Sieg in Dortmund lief zwar außer Torwart Neuer kein Bayern-Spieler weniger als Boateng, aber darum geht es bei einem Innenverteidiger ja nicht immer. Mit dem Vertrauen von Trainer Hansi Flick hat der 31-Jährige wieder die Ausstrahlung und Sicherheit, die ihn zu einem der besten Innenverteidiger gemacht haben. Auch gegen Dortmund war Boateng immer zur Stelle, nahm BVB-Sturmjuwel Haaland aus dem Spiel und gewann 75 Prozent seiner Zweikämpfe.

Abwehr - Alphonso Davies (Bayer München): Natürlich macht man mit 19 Jahren noch nicht alles richtig. Auch im Spitzenspiel in Dortmund gelang Davies nicht alles, aber wie er seine Aufgabe auf der stark besetzten Dortmunder Seite annahm, war schon imposant. Rauf und runter ging es für Davies auf dem linken Flügel. 42 Sprints zog der Kanadier an, ging keinem Zweikampf aus dem Weg (36, die meisten auf dem Feld). So nahm er dem BVB-Spiel viel Gefahr und war selbst immer wieder an Offensivaktionen der Münchener beteiligt.

Mittelfeld - Maximilian Arnold (VfL Wolfsburg): Bei seinem Freistoßtreffer gegen Leverkusen hatte Arnold zwar ein bisschen Glück, dass der Schuss abgefälscht den Weg ins Netz fand. Aber die beiden Freistöße, die ganz scharf geschossen zu den beiden Kopfballtoren von Pongracic führten, waren genau so gewollt. Arnold gab vier Torschüsse ab und hatte 52 Aktionen am Ball - beides Bestwerte in einer starken Wolfsburger Mannschaft.

Mittelfeld - Joshua Kimmich (Bayern München): Kimmich ist auf dem Weg zum Superstar. Im Mittelfeld des FC Bayern lässt er das Fehlen von Stars wie Thiago oder Tolisso vergessen. Zum einen ist er unermüdlich. Mit 13,7 Kilometern Laufleistung stellte der 25-Jährige einen Saisonrekord bei den Bayern auf. Auf die Saison gesehen hat er als laufstärkster Spieler 24 Kilometer mehr abgespult als Werders Davy Klaassen auf Platz zwei. Und auch spielerisch ist er auf der Höhe: In Dortmund hatte er 102 Ballaktionen und dirigierte das Spiel. Und dann sorgte er noch mit seinem schlitzohrigen Schlenzer über Roman Bürki für die Entscheidung im Spiel - und wohl auch im Kampf um die Meisterschaft.

Mittelfeld - Daichi Kamada (Eintracht Frankfurt): Der zentrale offensive Mittelfeldspieler war an zehn von fast unglaublichen 35 Frankfurter Torschüssen beteiligt. Der Japaner war der fleißigste "Arbeiter" seiner Mannschaft, lief 12,1 Kilometer weit. Er zog zudem starke 43 Sprints an und gab sieben Torschüsse ab. Der Lohn der Arbeit: sein erstes Bundesliga-Tor. Wenn Kamada noch ein wenig an seiner Effizienz arbeitet und ein wenig mehr Ruhe vor dem gegnerischen Tor behält, dürfte der noch eine große Zukunft vor sich haben.

Angriff - Kenan Karaman (Fortuna Düsseldorf): Mit dem 2:1-Siegtreffer gegen Schalke 04 hat Karaman bereits sein sechstes Saisontor gemacht. Wie das gesamte Team machte er zwar kein überragendes Spiel, war aber vom Willen und Einsatz (23 Zweikämpfe, 11,1 gelaufene Kilometer) Sinnbild für Fortunas Mentalität.

Angriff - Matheus Cunha (Hertha BSC): Da gab es auch Respekt von Ex-Trainer Julian Nagelsmann. Der Brasilianer tut dem Berliner Offensivspiel einfach gut. Immer wieder gab er den Berliner Angriffen in Leipzig trickreich Schwung und Ideen. So holte er auch mit einem Dribbling den Elfmeter zum 2:2 raus. Außerdem ist Cunha auch zum Arbeiter für das Team geworden. Immer wieder setzte er das Leipziger Aufbauspiel unter Druck oder hielt die Bälle selbst. 36 Zweikämpfe sind da für einen Offensivspieler schon eine Menge.

Angriff - Christoph Baumgartner (TSG 1899 Hoffenheim): Was für ein Spiel von Baumgartner. Der 20-Jährige holte für seine TSG Hoffenheim nicht nur mit vollem (Waden-)Einsatz den Platzverweis für Kölns Sebastiaan Bornauw heraus: Baumgartner erzielte nach einem starken Sprint das 1:0, köpfte überlegt das 2:0 und bereitet per Hacke wunderschön das 3:0 vor. Ein weiterer Treffer wurde nach Videobeweis zurückgenommen - eine Sahneleistung des Österreichers.

Die Elf des 28. Spieltages von sportschau.de.

Stand: 27.05.2020, 23:41 Uhr

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