Nicht nur Bayern-Spieler in der Elf des Tages

Nicht nur Bayern-Spieler in der Elf des Tages

Der FC Bayern hat Meisterschaftskonkurrent Dortmund gedemütigt. Das findet Widerhall in der Elf des Tages. Aber auch andere Klubs hatten beeindruckende Akteure in ihren Reihen.

Stuttgarts Torwart Robert Zieler

Tor - Ron-Robert Zieler (VfB Stuttgart):
Der Ex-Nationalkeeper zeigte mit fünf Paraden gegen Nürnberg eine bärenstarke Leistung. Vor allem in der Schlussphase spielte er groß auf, als er mit zwei Weltklassetaten seinen VfB vor der Niederlage bewahrte und zeigte, dass Stuttgart mit einem Zieler in dieser Form einen entscheidenden Trumpf im Abstiegskampf in der Hand haben könnte.

Tor - Ron-Robert Zieler (VfB Stuttgart):
Der Ex-Nationalkeeper zeigte mit fünf Paraden gegen Nürnberg eine bärenstarke Leistung. Vor allem in der Schlussphase spielte er groß auf, als er mit zwei Weltklassetaten seinen VfB vor der Niederlage bewahrte und zeigte, dass Stuttgart mit einem Zieler in dieser Form einen entscheidenden Trumpf im Abstiegskampf in der Hand haben könnte.

Abwehr - Makoto Hasebe (Eintracht Frankfurt):
Der Japaner war wieder einmal unbestrittener Abwehrchef und absolute Stütze in Eintrachts Defensive. Immer aufmerksam bei Schalkes Gegenstößen, zweikampfstark und ohne Fehler erledigte Hasebe seinen Job.

Abwehr - Mats Hummels (Bayern München):
In Sachen Stellungsspiel, Lufthoheit und Zweikampf war Hummels gegen seinen Ex-Verein Borussia Dortmund im wahrsten Sinne des Wortes immer auf der Höhe und hatte nicht nur beim 1:0 beste Torgelegenheiten. Der deutsche Clásico war wohl sein bestes Saisonspiel.

Abwehr - Jérome Roussillon (VfL Wolfsburg):
Der Linksverteidiger zeigte gegen Hannover, dass er einer der wichtigsten Wolfsburger Spieler ist. In Abwesenheit von Maximilian Arnold und Yannick Gerhardt wurde Roussillon zum Motor der VfL-Offensive. Der Linksfuß leitete Angriffe ein, schlug viele Flanken in den Strafraum und hielt zudem seine linke Seite dicht. Krönte seine Leistung mit dem Treffer zum 3:1.

Mittelfeld - Javi Martínez (Bayern München):
Der Spanier beherrschte das Zentrum souverän. Stark in der Balleroberung und präzise im Timing war er der Taktgeber in der Arbeit gegen den Ball. Und dann belohnte sich Martínez auch noch mit dem überlegten und wunderschönen Schuss zum 3:0. Bei seiner Auswechslung wurde er mit stehenden Ovationen verabschiedet.

Mittelfeld - Jean-Paul Boetius (1. FSV Mainz 05):
Was für eine Bilanz: Der Mittelfeldmotor war an allen fünf Mainzer Treffern gegen Freiburg beteiligt. Vier Tore bereitete er mit klugen und präzisen Pässen vor, eins machte er selbst. Besser geht es kaum, Chapeau!

Mittelfeld - Kai Havertz (Bayer 04 Leverkusen):
Mit seinen Kollegen Leon Bailey und Julian Brandt wirbelte er durch die Defensivreihen von RB Leipzig und stellte die Abwehr der Sachsen vor gehörige Probleme. Nach zehn Minuten verwandelte Havertz einen Elfmeter für seine 19 Jahre extrem abgezockt. Mit einem Weltklassetor aus der Drehung erzielte er sein 15. Saisontor. Dazu kommen noch sieben Vorlagen, elf Kilometer Laufleistung und eine Passquote von 82 Prozent.

Mittelfeld - Benito Raman (Fortuna Düsseldorf):
Der Belgier avancierte beim 2:1-Sieg von Fortuna Düsseldorf in Berlin mit einem Doppelpack zum Matchwinner - es war der zweite seiner Bundesliga-Karriere. Raman liegt die Hertha: Auch beim 4:1 im Hinspiel hatte er zweimal getroffen. Wieder spielte er die Abwehr der Berliner schwindelig und war in seinem Offensivdrang nie zu stoppen. Insgesamt sechs Mal schoss er aufs Tor, so oft wie kein anderer Akteur auf dem Platz.

Angriff - Jean-Philippe Mateta (1. FSV Mainz 05):
Drei Mal traf der FSV-Stürmer ins Schwarze - doch Mateta überzeugte nicht nur durch Treffsicherheit und Effizienz im Abschluss. Der Franzose ackerte auch defensiv und ging von allen Mainzern die längsten Wege.

Angriff - Robert Lewandowski (Bayern München):
Der Mittelstürmer war extrem mannschaftsdienlich unterwegs. Sehr einsatzfreudig holte er sich auch tief die Bälle und bestach wieder in Ballverarbeitung und -behauptung. Vor dem 1:0 räumte er am kurzen Pfosten für Hummels ab. Beim 2:0, seinem 200. Bundesliga-Treffer, hatte er gegen Zagadou den richtigen Riecher und vollendete dann mit Köpfchen und technisch fein. Bei seinem zweiten Tor kurz vor dem Abpfiff ging er noch einmal beherzt in die Spitze, als die meisten seiner Mitspieler schon im Verwaltungsmodus agierten.

Angriff - Ishak Belfodil (1899 Hoffenheim):
Dem Algerier gelang beim FC Augsburg in der zweiten Halbzeit ein lupenreiner Hattrick. Mit etwas Glück hätte er auch noch zwei Tore mehr erzielen können. Belfodil war an elf der 18 Hoffenheimer Torschüsse beteiligt. Er allein gab acht Torschüsse ab - so viele wie alle Augsburger zusammen.

Die Elf des 28. Spieltags im Überblick

Stand: 08.04.2019, 08:33 Uhr

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