Freiburger Überflieger in der Elf des Spieltags

Freiburger Überflieger in der Elf des Spieltags

Gleich ein Dreierpack des SC Freiburg hat es in die Elf des 23. Spieltags von sportschau.de geschafft. Aber auch andere siegreiche Klubs sind mehrfach vertreten.

Koen Casteels

Tor - Koen Casteels (VfL Wolfsburg):

Er war der sichere Rückhalt seines Teams beim 3:0-Sieg in Mönchengladbach. Mit vier ganz starken Paraden sorgte Casteels dafür, dass beim VfL hinten die Null stand. Mit einem weiten Abschlag zu Admir Mehmedi vor dem zweiten Wolfsburger Treffer bescherte sich der Keeper sogar einen Assist. Starker Auftritt.

Tor - Koen Casteels (VfL Wolfsburg):

Er war der sichere Rückhalt seines Teams beim 3:0-Sieg in Mönchengladbach. Mit vier ganz starken Paraden sorgte Casteels dafür, dass beim VfL hinten die Null stand. Mit einem weiten Abschlag zu Admir Mehmedi vor dem zweiten Wolfsburger Treffer bescherte sich der Keeper sogar einen Assist. Starker Auftritt.

Abwehr - Philipp Lienhart (SC Freiburg):

Der junge Innenverteidiger des SC Freiburg zeigte im Spiel gegen den FC Augsburg seine Vielseitigkeit. Lienhart stand hinten sicher und gewann starke 88 Prozent seiner Zweikämpfe. Aber auch im Spiel nach vorne setzte Lienhart Impulse, überzeugte durch sicheren Spielaufbau und holte sich bei einem mutigen Vorstoß fast eine Torvorlage. Luca Waldschmidt traf jedoch das Tor nicht.

Abwehr - Anthony Brooks (VfL Wolfsburg):

Mit viel Übersicht und stets aufmerksam agierte Brooks in der Wolfsburger Innenverteidigung. Nicht von ungefähr hatte er die meisten Ballbesitzphasen von all seinen Mitspielern, nämlich 81. Hinten souverän, schaltete sich der Hüne, wenn möglich, auch ins Angriffsspiel ein. Lohn dafür war sein Assist zum entscheidenden 3:0 in Mönchengladbach.

Abwehr - Abdou Diallo (Borussia Dortmund):

Dortmunds Trainer Lucien Favre setzte Abdou Diallo erneut als Linksverteidiger ein, und er sollte es nicht bereuen. Immer wieder initiierte Diallo, der eigentlich Innenverteidiger ist, mit feinen Pässen Angriffe, insgesamt hatte er 71 Ballaktionen. Seine beste Szene zeigte er, als er mit einer präzisen Flanke von der linken Seite das 2:1 durch Sancho vorbereitete. Dazu gewann er 63 Prozent seiner insgesamt 27 Zweikämpfe - eine starke Quote.

Mittelfeld - Danny Latza (1. FSV Mainz 05):

Danny Latza war der Strippenzieher im Mainzer Spiel nach vorne: Vier Torschüsse, vier Torschussvorlagen. Wichtiger noch: Zwei dieser Torschussvorlagen werden als Assist gezählt, denn das Schalker Eigengewächs legte gegen seinen Heimatklub bei den beiden Onisiwo-Toren jeweils auf. Latza spulte mit Abstand die meisten Kilometer im Spiel ab (12,4) und hatte im Mainzer Spiel die meisten Ballaktionen.

Mittelfeld - Karim Onisiwo (1. FSV Mainz):

Dem Mainzer Mittelfeldspieler gelang gegen Schalke der erste Doppelpack seiner Bundesliga-Karriere. Und zwar deswegen, weil zwei seiner drei Torschüsse drin waren. Sehenswert: seine Einzelleistung gegen den meistens starken Schalke-Verteidiger Salif Sané beim 3:0. Onisiwo war an fast allen Offensivaktionen der Mainzer beteiligt, arbeitete fleißig und verwertete die Latza-Vorlagen eiskalt.

Mittelfeld - Mario Götze (Borussia Dortmund):

"Super-Mario" ist wieder da. Mario Götze zeigte beim 3:2-Arbeitssieg des BVB gegen Bayer Leverkusen einen beeindruckenden Auftritt. Und dabei muss man in erster Linie gar nicht über seinen wichtigen Treffer zum 3:1 reden. Götze war die Personifizierung von Engagement auf dem Platz. 85 intensive Läufe legte er hin, mehr als jeder seiner Mitspieler. Zudem ging er keinem Duell aus dem Weg, bestritt 31 Zweikämpfe, Bestwert in seiner Mannschaft.

Mittelfeld - Vincenzo Grifo (SC Freiburg):

Die Hoffenheimer Leihgabe hat gegen Augsburg gezeigt, warum ihn die Freiburger zurückgeholt haben. Grifo sorgte in der Offensive vor allem bei Standards für Gefahr. So traf er zum 2:0 selbst per direktem Freistoß und bereitete nur wenig später das 3:0 durch Nils Petersen per Ecke vor.

Angriff - Admir Mehmedi (VfL Wolfsburg):

Der Wolfsburger Stürmer kam erst in der 63. Minute, aber wie. Mehmedi passte sich perfekt in das effektive Spiel der Niedersachsen ein. Seine beiden Treffer resultierten aus seinen beiden einzigen Torschüssen, weitere gab es auch nicht für seine Mannschaft, als er auf dem Platz stand. Es war Mehmedis erster Doppelpack im Trikot des VfL. Zuletzt war ihm ein solcher 2014 für den SC Freiburg gelungen.

Angriff - Nils Petersen (SC Freiburg):

Für den Stürmer des SC Freiburg läuft es im Jahr 2019. Nach nur drei Toren in der Hinrunde hat Nils Petersen gegen den FC Augsburg bereits seine Rückrunde-Tore drei und vier erzielt. Damit brachte er die Freiburger schon in der ersten Halbzeit auf die Siegerstraße. Vor allem mental wusste Petersen zu überzeugen und trieb seine Mannschaft trotz Führung immer weiter nach vorne.

Angriff - Luka Jovic (Eintracht Frankfurt):

Der serbische Stürmer war der Mann des Tages beim 3:0-Sieg der Frankfurter Eintracht bei Hannover 96, wenngleich er sich in die Partie mit einem allzu lässigen Lupfer frei vor 96-Schlussmann Michael Esser einführte. Jovic bereitete den Führungstreffer und das 3:0 vor, das zwischenzeitliche 2:0 erzielte er selbst. Er war mit sechs Torschüssen Frankfurts abschlussfreudigster Akteur.

Die Elf des 23. Spieltags von sportschau.de

Stand: 26.02.2019, 08:05 Uhr

Darstellung: