Medien - DFL und DFB planen Neuerungen beim Videobeweis

Der Videoassistent

Videoassistent in der Bundesliga

Medien - DFL und DFB planen Neuerungen beim Videobeweis

Deutsche Fußball Liga (DFL) und der Deutsche Fußball-Bund (DFB) planen offenbar Reformen beim Videobeweis.

Nach Informationen der "Sport Bild" sollen in der neuen Bundesliga-Saison kurze Textblöcke auf den Videowänden und im TV den Zuschauern das Geschehen erklären. Außerdem erhalten die Video-Assistenten im Kontrollzentrum in Köln künftig wieder vom Computer kalibrierte Abseitslinien als Hilfsmittel.

Laut dem Bericht befinden sich DFL und DFB in den finalen Abstimmungen zu den Neuerungen. Eine Einigung soll möglichst zeitnah erzielt werden, damit bis zum Ligaauftakt am 24. August noch ausreichend Zeit für Schulungs- und Übungsmaßnahmen bleibt. Die Bundesligasaison 2018/19 beginnt am 24. August mit der Partie des Meisters Bayern München gegen die TSG Hoffenheim.

Kein Abseits-Schiedsrichter, keine Einblendungen auf den Videowänden

Die DFL wollte den Stand der Verhandlungen am Mittwoch auf SID-Anfrage nicht kommentieren. Der Verband hatte aber bereits vor einiger Zeit erklärt, beide Verbesserungen wenn möglich zur neuen Saison einführen zu wollen. Bei der Fußball-WM in Russland hatte der Videobeweis mit virtuellen Abseitslinien und Informationen für die Zuschauer zuletzt weitgehend gut funktioniert.

Den in Russland ebenfalls erfolgreich eingesetzten zusätzlichen Videoschiedsrichter, der einzig für Abseitsentscheidungen zuständig ist, wird es derweil vorerst nicht geben. Der personelle Aufwand wäre dafür wohl zu groß.

Auch Einblendungen auf den Videowänden sind vorerst nicht geplant. Hier bestehen offenbar Zweifel an der technischen Qualität solcher Übertragungen sowie der einheitlichen Umsetzung durch die jeweilige Stadionregie.

Stand: 01.08.2018, 14:59

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