Elektronische Kommunikation jetzt auch in der Bundesliga

Deutschlands Assistenztrainer Thomas Schneider bei der Fußball-WM mit Funkverbindung im Ohr

Zur neuen Saison

Elektronische Kommunikation jetzt auch in der Bundesliga

Bei der Fußball-WM in Russland ist es schon möglich - jetzt gibt auch der Deutsche Fußball Liga (DFL) zur neuen Bundesligasaison technische Hilfsmittel und elektronische Kommunikation in der technischen Zone frei.

Und zwar für Coaching- und Taktikzwecke sowie zum Wohle verletzter Spieler an den beiden Trainerbänken. Das teilte die DFL am Dienstag (04.07.2018) mit.

Zudem dürfen von dem elektronischen Leistungs- und Aufzeichnungssystem (ELAS) erstellte Daten der Spieler schon während der Partien in der technischen Zone empfangen und genutzt werden. Pro Mannschaft dürfen maximal drei Geräte, wie beispielsweise Tablets, eingesetzt werden. Um gleiche Voraussetzungen für Heim- und Gastmannschaft zu schaffen, müssen im Bereich beider Trainerbänke, unter anderem durch eine stabile Netzwerk-Verbindung, technische Mindestvoraussetzungen geschaffen werden.

Reklamieren verboten

Der Missbrauch der technischen Geräte, etwa Reklamieren mit oder infolge technischer Hilfsmittel beim Schiedsrichter-Team, soll sanktioniert werden. Das für die weltweit gültigen Spielregeln verantwortliche International Football Association Board (IFAB) hatte die mögliche Regeländerung Anfang März beschlossen.

Stand: 04.07.2018, 12:01

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