BVB gewinnt Tor-Spektakel bei Bayer - Wolfsburg bleibt Spitzenreiter

Haaland jubelt wild mit seinem Mitspieler Brandt

Fußball | Bundesliga

BVB gewinnt Tor-Spektakel bei Bayer - Wolfsburg bleibt Spitzenreiter

In einem spektakulären Bundesliga-Topspiel besiegte Borussia Dortmund am vierten Spieltag Bayer Leverkusen. Der VfL Wolfsburg gewann auch in Fürth, bleibt verlustpunktfrei und Tabellenführer.

Bayer Leverkusen - Borussia Dortmund 3:4 (2:1)

Am 45. Geburtstag von BVB-Trainer Marco Rose legten Bayer Leverkusen und Borussia Dortmund eine tempo- und torreiche Partie aufs Parkett. Die Tore für die Werkself erzielten Florian Wirtz (9. Minute), Patrik Schick (45.+1) und Moussa Diaby (54.). Für Dortmund trafen Erling Haaland (37./77. per Foulelfmeter), der Ex-Leverkusener Julian Brandt (49.) und Raphael Guerreiro (71.).

Beide Mannschaften lieferten sich einen offenen Schlagabtausch. Der BVB machte das Spiel, Bayer setzte auf schnelle Konter. Am Ende eines rasanten Torspektakels stand die Borussia als etwas glücklicher, aber nicht unverdienter Sieger da und hatte den dritten Saisonsieg eingefahren.

1. FC Union Berlin - FC Augsburg 0:0

In der vergangenen Saison war Augsburg das einzige Team, das beide Partien gegen Union gewonnen hatte. Und auch in der neuen Spielzeit hatten es die Berliner gegen die Fuggerstädter schwer. In einer teilweise recht ruppig geführten Partie trennten sich beide Mannschaften torlos - was auch an drei Aluminiumtreffern von Union lag.

Letztlich konnten sich die "Eisernen" aber auch bei ihrem Torhüter Andreas Luthe bedanken, dass es zu einem Punkt reichte. Mit mehreren großartigen Paraden hielt er seine Mannschaft im Spiel. Am Ende setzte Union zum Schlussspurt an, doch zu einem Tor reichte es nicht mehr. Aber innerhalb eines Jahres haben die "Eisernen" nun allen 17 Kontrahenten keinen Dreier im Stadion an der Alten Försterei gewährt.

SC Freiburg - 1. FC Köln 1:1 (0:1)

Der SC Freiburg wollte seinen besten Saisonstart der Vereinsgeschichte mit sieben Punkten aus den ersten drei Spielen mit einem Sieg ausbauen. Das gelang so nicht. Anthony Modeste (33.) mit seinem dritten Saisontreffer erzielte den Kölner Führungstreffer, Rafael Czichos (89.) glich per Eigentor aus.

Köln spielte ab der 74. Minute in Unterzahl, nachdem Florian Kainz wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte gesehen hatte. Und hätte der FC seine Chancen konsequenter genutzt, hätte er die Partie frühzeitig für sich entscheiden können.

1899 Hoffenheim - 1. FSV Mainz 05 0:2 (0:1)

Die TSG Hoffenheim versinkt im Mittelmaß der Fußball-Bundesliga. Die Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeneß tat sich gegen den 1. FSV Mainz 05 sehr schwer, agierte ideenlos und offensiv harmlos. Mainz kam gut in die Partie und ging verdient durch Jonathan Burkardt (21.) in Führung, Marcus Ingvartsen (77.) besorgte den Endstand.

"Wach sein", hatte TSG-Trainer Sebastian Hoeneß vor dem Anpfiff von seiner Mannschaft gefordert. Das gelang vor allem in der Defensive häufig nicht, und auch im Angriff agierte die TSG schludrig, spielte viel zu wenige saubere Pässe. So kam es zum dritten Mainzer Sieg in Folge in Sinsheim.

SpVgg Greuther Fürth - VfL Wolfsburg 0:2 (0:1)

Der VfL Wolfsburg hat seinen perfekten Saisonstart ausgebaut und bei der SpVgg Greuther Fürth den vierten Liga-Sieg im vierten Spiel eingefahren. Lukas Nmecha (10.) brachte die effektiven "Wölfe" mit dem ersten gefährlichen Angriff in Führung, Wout Weghorst (90.+1) per Foulelfmeter machte alles klar.

Der VfL agierte robuster und cleverer in den Zweikämpfen, Aufsteiger Fürth gelang es kaum, offensiv und nach Standards Akzente zu setzen. Und so wurde es wieder nichts für Fürth mit dem ersten Bundesliga-Heimsieg überhaupt, während Wolfsburg seinen Rekordstart in die Saison feierte.

Daran änderte auch nichts, dass der Aufsteiger mit vier Zugängen gestartet war. Trainer Stefan Leitl hatte auf Anhieb die erst Ende August verpflichteten Nick Viergever, Sebastian Griesbeck und Cedric Itten aufgfestellt. Dazu gab der ehemalige Frankfurter Jetro Willems sein Ligadebüt für Fürth.

Stand: 11.09.2021, 17:29

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