Torflut in der Elf des Spieltags

Torflut in der Elf des Spieltags

Offensive pur in unserer Elf des Tages, vier Stürmer und dahinter auch ein offensives Mittelfeld. Dieses Mal geht es richtig stürmisch zu.

Ralf Fährmann

Tor - Ralf Fährmann (Schalke 04): Es war etwas ruhig geworden um Schalkes Torwart. Das eine oder andere schlechte Spiel war sogar dabei. Gegen Mainz meldete sich Fährmann eindrucksvoll zurück. In der zweiten Halbzeit parierte er zweimal bravourös gegen Serdar. Später hielt der S04-Kapitän gegen Öztunali den Sieg fest.

Tor - Ralf Fährmann (Schalke 04): Es war etwas ruhig geworden um Schalkes Torwart. Das eine oder andere schlechte Spiel war sogar dabei. Gegen Mainz meldete sich Fährmann eindrucksvoll zurück. In der zweiten Halbzeit parierte er zweimal bravourös gegen Serdar. Später hielt der S04-Kapitän gegen Öztunali den Sieg fest.

Abwehr - Nico Schulz (1899 Hoffenheim): Stellte mit seinem ersten Treffer für die TSG frühzeitig die Weichen auf Sieg für die Kraichgauer. Lieferte eine sehr starke Partie ab. Gewann fast 77 Prozent seiner Zweikämpfe, 88 Prozent seiner Pässe kamen an, und er legte mehr als elf Kilometer zurück.

Abwehr - Benjamin Pavard (VfB Stuttgart): Dass Stuttgarts Serie unter Tayfun Korkut nicht riss, hatte viel mit Benjamin Pavard zu tun. Der junge Franzose zeigte neben dem ebenfalls guten Holger Badstuber eine Top-Leistung in der Abwehrzentrale, gewann knapp zwei Drittel seiner Zweikämpfe und brachte 84 Prozent seiner Zuspiele an den Mann. Auch sein Verdienst war es, dass von den Leipzig-Stürmern Timo Werner und Youssuf Poulsen so gut wie nichts zu sehen war.

Abwehr - Milos Veljkovic (Werder Bremen): Der junge Serbe wird bei Werder immer mehr zu prägenden Figur. Veljkovic erzielte sein erstes Tor für die Werderaner gegen Köln und ebnete damit den Sieg. Klug in der Spieleröffnung, 80 Prozent seiner Pässe fanden den Mitspieler. Sein Ballgewinn und Nachsetzen legte auch den Grundstein für das 2:1. In der Defensive ohne Fehler.

Mittelfeld - Franck Ribéry (Bayern München): Mit seinen 34 Jahren hat Ribéry nicht mehr die Spritzigkeit vergangener Tage, aber die Spielfreude ist geblieben. Mit seinem "Spezi" David Alaba sorgte der Franzose immer wieder für Druck über links. Sein zweiter Treffer gegen den HSV war ein Sinnbild der Münchener Überlegenheit: Von der Außenlinie aus ließ er drei Hamburger stehen und versenkte den Ball souverän im rechten Eck.

Mittelfeld - Serge Gnabry (1899 Hoffenheim): Ganz starke Partie der Bayern-Leihgabe. Er war an allen drei Hoffenheimer Toren beteiligt. Eins leitete er ein, eins schoss er selbst und das letzte legte er auf. Spulte gute elf Kilometer ab und brachte auch 73 Prozent seiner Pässe zum eigenen Mann. Wenn er so weitermacht, reicht es vielleicht noch, um auf den WM-Zug nach Russland zu springen.  

Mittelfeld - Daniel Caligiuri (Schalke 04): Mit seinem beherzten Antritt und einem wunderbaren Schlenzer ins lange Toreck war Daniel Caligiuri der Matchwinner im Spiel seiner Schalker bei Mainz 05. Caligiuri war auch ansonsten einer der wenigen Aktivposten in einer insgesamt allenfalls seriös spielenden Schalker Elf. Defensiv wie offensiv erledigte er seine Aufgaben zuverlässig wie schon in den vorangegangenen Spielen. 

Angriff - Michael Gregoritsch (FC Augsburg): Der Augsburger Stürmer steuerte gleich zwei Tore zum 3:1-Erfolg bei Hannover 96 bei. Seinen zweiten Treffer leitete er durch einen klugen Pass auf Philipp Max zudem noch selbst ein. Dank ihm hat der FC Augsburg trotz des Ausfalls von Top-Stürmer Alfred Finnbogason den Klassenerhalt so gut wie sicher.

Angriff - Michy Batshuayi (Borussia Dortmund): Er kam, sah und traf. Der Belgier erhielt von Trainer Peter Stöger zunächst eine Verschnaufpause und nahm auf der Bank Platz. Nach einer Stunde, als das BVB-Spiel stockte, brachte Stöger seinen Wintereinkauf. Es sollte sich auszahlen. Batshuayi besorgte zunächst die Führung und setzte in der letzten Minute noch einen drauf - Siegtor! Ohne Nerven vor dem Tor - das zeichnet große Stürmer aus.

Angriff - Robert Lewandowski (Bayern München): Mit seinem Dreierpack gegen den HSV schraubte Lewandowski sein Konto auf 23 Tore - fünf mehr als alle Hamburger zusammen. Lewandowski glänzte mit einem mustergültigen Kopfball, einer eiskalten Direktabnahme und einmal vom Punkt - nur wenige Augenblicke, nachdem er einen Elfmeter verschossen hatte. Eine Torvorlage gab's als Bonus.

Angriff - Lucas Alario (Bayer Leverkusen): Der Argentinier erzielte nicht nur den Führungstreffer, sondern bereitete mit einem klugen Pass auch den zweiten Treffer der Leverkusener vor. Wenn Alario im Strafraum auftauchte, wurde es fast immer gefährlich. Zudem arbeitete er auch nach hinten und ging keinem Zweikampf aus dem Weg.

Die Elf des 26. Spieltags im Überblick

Stand: 13.03.2018, 08:30 Uhr

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