Mainzer Traumdebüt in der Elf des Tages

Mainzer Traumdebüt in der Elf des Tages

Ein 20-jähriger Mainzer, eigentlich nur dritte Wahl, stürzt bei seinem Bundesliga-Debüt ganz Hamburg in eine noch tiefere Abstiegsdepression - und debütiert deshalb in der Elf des Tages von sportschau.de.

Florian Müller vom  FSV Mainz

Tor - Florian Müller (1. FSV Mainz 05): Weil René Adler krank und Robin Zentner verletzt waren, musste der Mainzer Trainer Sandro Schwarz im Spiel beim HSV auf die Nummer 3 im Tor zurückgreifen. Ein Glücksgriff! Müller machte bei seinem Liga-Debüt von Beginn an einen souveränen und abgeklärten Eindruck. Der 20-Jährige ließ sich von der aufgeheizten Atmosphäre in Hamburg nicht einschüchtern und parierte immer wieder glänzend bei zahlreichen HSV-Chancen. Sechs Torschüsse wehrte er ab, auch bei Ecken und Flanken hatte er seinen Strafraum im Griff. Den Höhepunkt erlebte er aber in der 62. Minute, als er auch noch einen Elfmeter von Filip Kostic parierte.

Tor - Florian Müller (1. FSV Mainz 05): Weil René Adler krank und Robin Zentner verletzt waren, musste der Mainzer Trainer Sandro Schwarz im Spiel beim HSV auf die Nummer 3 im Tor zurückgreifen. Ein Glücksgriff! Müller machte bei seinem Liga-Debüt von Beginn an einen souveränen und abgeklärten Eindruck. Der 20-Jährige ließ sich von der aufgeheizten Atmosphäre in Hamburg nicht einschüchtern und parierte immer wieder glänzend bei zahlreichen HSV-Chancen. Sechs Torschüsse wehrte er ab, auch bei Ecken und Flanken hatte er seinen Strafraum im Griff. Den Höhepunkt erlebte er aber in der 62. Minute, als er auch noch einen Elfmeter von Filip Kostic parierte.

Abwehr - Lars Bender (Bayer Leverkusen): Nach seiner Verletzungspause zeigte der Leverkusener Rechtsverteidiger gleich wieder, wie wertvoll er für die Werkself ist. Gemeinsam mit Kevin Volland sorgte er auf der rechten Seite immer wieder für die besten offensiven Momente seiner Mannschaft. Auch seine Kernaufgabe in der Defensive erledigte er souverän.

Abwehr - Willi Orban (RB Leipzig): Im Verbund mit der gesamten Viererkette war Orban ständig aufmerksam. Er hatte entscheidenden Anteil daran, dass Dortmunder Angriffsversuche achtmal im Abseits endeten und er war oft im richtigen Moment da, wenn die Gäste doch einmal den Weg in die Tiefe fanden.

Abwehr - Mats Hummels (Bayern München): Kimmich, Boateng, Hummels und Alaba: In Freiburg stand die Premiumkette der Bayern auf dem Feld, und die schwamm in den ersten 20 Minuten. Doch dann sorgte vor allem Mats Hummels dafür, dass der FCB das Spielgeschehen weiter nach vorne verlagerte und letztlich einen souveränen Sieg feierte. Zudem gewann Hummels 74 Prozent seiner Zweikämpfe und brachte 92 Prozent seiner Pässe zum eigenen Mann, die jeweils besten Werte aller Spieler auf dem Feld.

Mittelfeld - Daniel Caligiuri (Schalke 04): In einer gegen die Hertha über weite Strecken völlig unspektakulär agierenden Schalker Mannschaft stach Caligiuri heraus. Er kurbelte in Ballbesitz permanent das Offensivspiel der Königsblauen an und vergaß dabei nie seine defensiven Aufgaben. Wieder einmal präsentierte er sich als echter Mannschaftsspieler.

Mittelfeld - Denis Zakaria (Borussia Mönchengladbach): Er spielte gegen Werder Bremen zwar nur eine Halbzeit, legte dabei aber den Grundstein dafür, dass die Fohlen einen Punkt gegen die Norddeutschen gewannen. Zakaria war an beiden Gladbacher Toren beteiligt: Das erste erzielte er selbst, das Eigentor von Moisander bereitete er vor.

Mittelfeld - Thomas Müller (Bayern München): Je näher die WM rückt, desto besser kommt Thomas Müller in Fahrt. Was mittlerweile wieder wie ein Naturgesetz klingt, schien vor einigen Monaten noch undenkbar. Aber Jupp Heynckes hat dem Bayer neues Leben eingehaucht, und was der Müller an einem guten Tag auf den Platz bringen kann, zeigte er in Freiburg. Einsatzfreudig ging er die ungewöhnlichsten Laufwege, war an fast jeder Münchner Chance beteiligt, erzwang das 1:0 und schoss das 4:0 selbst. Auch Joachim Löw dürfte das freuen.

Mittelfeld - Erik Thommy (VfB Stuttgart): Wenngleich Mario Gomez ein Doppelpack in Köln gelang, Mann des Spiels war ganz klar sein Kollege Erik Thommy. Der 23-jährige Standardspezialist bereitete alle drei Stuttgarter Tore vor, wirkte phasenweise wie omnipräsent auf dem Platz. Was auch daran lag, dass er an sieben der neun Torschüsse des VfB beteiligt war und niemand so häufig selbst aufs gegnerische Tor schoss wie er, nämlich viermal.

Angriff - Andrej Kramaric (1899 Hoffenheim): Er hat einfach einen Lauf: In den vergangenen fünf Spielen traf er gleich sechsmal. Gegen Augsburg leitete er seinen Treffer zum 1:0 mit einem Ballgewinn selbst ein und vollendete dann eiskalt. Später legte er Serge Gnabry noch mustergültig das 2:0 auf. Es war ein rundum gelungener Nachmittag für den technisch so beschlagenen Kroaten, der in der Hinrunde nur zwei Treffer erzielt hatte.

Angriff - Mario Gomez (VfB Stuttgart): Der Reiz-Stürmer zeigte in Köln wieder einmal, was ihn so wirkungsvoll macht. Erst ist von ihm so gut wie nichts zu sehen, doch in den entscheidenden Momenten explodiert er und trifft. So auch in der Domstadt, wo ihm wieder einmal ein Doppelpack gelang - wenngleich Gomez' zweiter Treffer mit tätiger Hilfe von Kölns Torhüter Timo Horn zustande kam.

Angriff - Lucas Alario (Bayer Leverkusen): Der Stürmer avancierte in Wolfsburg zum Matchwinner für die Werkself. Den Führungstreffer erzielte er selbst per Strafstoß, das 2:0 legte er Julian Brandt auf. Alario ging darüber hinaus keinem Zweikampf aus dem Weg. 42 Duelle lieferte er sich, so viele wie kein anderer auf dem Platz.

Die Elf des 25. Spieltags im Überblick

Stand: 05.03.2018, 08:30 Uhr

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