Elf des Spieltags - Die Frankfurter Übermacht

Elf des Spieltags - Die Frankfurter Übermacht

Bei Eintracht Frankfurt läuft es derzeit richtig gut - deshalb ist die Wahl für die Elf des 12. Spieltags gleich auf drei Spieler der Hessen gefallen. Aber natürlich sind auch Akteure etwa aus Dortmund, Mönchengladbach und Düsseldorf vertreten.

Kevin Trapp im Spiel gegen den FC Augsburg

Tor - Kevin Trapp (Eintracht Frankfurt): Der FC Augsburg war gegen die Eintracht durchaus gefährlich und hätte jederzeit ins Spiel zurückkommen können. Dass die bayrischen Schwaben dies nicht taten, lag auch an SGE-Torhüter Trapp. Mit zehn Torwartparaden hielt er seinen Kasten lange sauber und sorgte dafür, dass seine Vorderleute stets in Führung blieben. Dass er in der Nachspielzeit doch noch einen Gegentreffer hinnehmen musste, war nicht von Bedeutung und auch nicht Trapp anzukreiden.

Tor - Kevin Trapp (Eintracht Frankfurt): Der FC Augsburg war gegen die Eintracht durchaus gefährlich und hätte jederzeit ins Spiel zurückkommen können. Dass die bayrischen Schwaben dies nicht taten, lag auch an SGE-Torhüter Trapp. Mit zehn Torwartparaden hielt er seinen Kasten lange sauber und sorgte dafür, dass seine Vorderleute stets in Führung blieben. Dass er in der Nachspielzeit doch noch einen Gegentreffer hinnehmen musste, war nicht von Bedeutung und auch nicht Trapp anzukreiden.

Abwehr - Lukasz Piszczek (Borussia Dortmund): Es war sein erstes Bundesliga-Tor seit Februar 2017 – und es war ein ganz besonderes. Piszczek sorgte mit seinem Traumtor zum 2:1-Endstand für Dortmunds Sieg bei Mainz 05. Der Pole machte seine Sache während der 90 Minuten auf der rechten Abwehrseite gewohnt souverän und lief über elf Kilometer. Schon im ersten Durchgang hätte Marco Reus nach einer Flanke Piszczeks die Führung erzielen können. Dass er am Ende selbst für den Dortmunder Freudentaumel sorgte, macht sie Sache für den Polen umso schöner.

Abwehr - Makato Hasebe (Eintracht Frankfurt): Der Japaner leitete das 1:0 von de Guzmán überragend mit einem langen Ball aus der eigenen Hälfte ein. War extrem oft am Ball, fing eine Vielzahl an Angriffen ab und war sehr fleißig im Spielaufbau. Eine Passquote von 85 Prozent und eine Zweikampfquote von 60 Prozent unterstreichen seinen Wert für diese Partie.

Abwehr - Aarón Martín (Mainz 05): Mainz 05 präsentierte sich im Spiel gegen Tabellenführer Borussia Dortmund nicht nur spielerisch gut, sondern vor allem kämpferisch bärenstark. Ein Mann, der beide Attribute miteinander vereinte, war Martín. Der 21-jährige Spanier bearbeitete seine linke Abwehrseite, lief fast 11,5 Kilometer und gab zwei gefährliche Torschüsse ab. Überhaupt wurde es offensiv jedes Mal gefährlich, wenn Martín beteiligt war.

Mittelfeld - Daniel Caligiuri (FC Fchalke 04): Unmermüdlich beackerte Caligiuri Schalkes rechte Seite - egal, ob offensiv oder defensiv. Bei Schalke 04 hatte niemand öfter den Ball (91 Kontakte) oder führte mehr Zweikämpfe (24) als der 30-Jährige. Dazu bereitete er auch noch zwei Tore mit seinen Vorstößen vor - mehr geht kaum auf dieser Position.

Mittelfeld - Thorgan Hazard (Borussia Mönchengladbach): Der Belgier strotzte gegen Hannover vor Selbstvertrauen, nach seinem schönen Schlenzer zum 1:1 verbreiterte sich seine Brust sogar noch. Hazard war laufstark, ballsicher, ideenreich. Aus seinen vielen starken Aktionen ragte seine maßgenaue Flanke auf Lars Stindl vor dessen Volleyschuss zum 3:1 noch heraus.

Mittelfeld - Matthew Leckie (Hertha BSC): Der Australier durfte von Beginn an ran und rechtfertigte seinen Einsatz mit einer starken Leistung. An acht Torschüssen war der Mittelfeldspieler beteiligt und er brachte Hertha mit dem wichtigen 2:3 wieder in die Partie zurück. Dazu lief er mit 11,5 Kilometern am meisten bei seinem Team und zog auch mehr Sprints (42) an, als jeder der anderen 21 Akteure auf dem Feld.

Mittelfeld - Nico Schulz (1899 Hoffenheim): Besonders in der ersten Hälfte zeigte Schulz, warum er in Hoffenheim und in der Nationalmannschaft derzeit so gefragt ist. Mit Tempo und viel Offensivdrang wirbelte er die rechte Abwehrseite der Berliner durcheinander. Zeitweise durfte er schalten und walten, wie er wollte. Insgesamt zog er 32 Sprints an und brachte meist gefährliche Hereingaben, die die Herthaner nur mit Mühe und Not abwehren konnten.

Angriff - Kevin Volland (Bayer 04 Leverkusen): Der Bayer-Stürmer war an fast jeder Offensivaktion seiner Mannschaft beteiligt, arbeitete aber auch viel nach hinten und scheute keinen Zweikampf. Mit einem Doppelpack – einmal per Kopf, einmal mit dem Fuß – krönte Volland seine starke Leistung.

Angriff - Dodi Lukebakio (Fortuna Düsseldorf): Düsseldorfs einzige Spitze legte die Probleme der Bayern-Abwehr fast im Alleingang offen – nicht nur wegen seines Dreierpacks. Bei Düsseldorfs Vorstößen physisch immer präsent, mit großem Instinkt und gnadenlos effektiv. Der pfeilschnelle Stürmer ließ Nationalverteidiger Süle zweimal ganz alt aussehen – und behielt auch alleine vor Neuer stets die Nerven.

Angriff - Sébastien Haller (Eintracht Frankfurt): Der Franzose ist zurzeit in absoluter Topform, steuerte zum Sieg gegen Augsburg ein Tor und eine Vorlage bei. Es war sein neunter Treffer und sein sechster Assist in dieser Spielzeit. Haller harmoniert im Angriff perfekt mit seinen Nebenleuten Jovic und Rebic. War mit seiner Beweglichkeit, seinem Tempo und seiner Robustheit ein steter Unruhefaktor für die Augsburger Defensive.

Die sportschau.de-Elf des 12. Spieltags

Stand: 26.11.2018, 08:30 Uhr

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