Ungewohnte Gesichter in der Elf des Spieltags

Ungewohnte Gesichter in der Elf des Spieltags

In der Elf des Spieltags tauchen neben den Stars einige ungewohnte Gesichter auf. Von den Bayern steht diesmal niemand im Aufgebot.

Roman Bürki beim Abwurf

Tor - Roman Bürki (Borussia Dortmund): An einem Spieltag, an dem nur wenige Torhüter ohne Gegentor blieben, sicherte Bürki den knappen Sieg der Dortmunder in Wolfsburg.

Tor - Roman Bürki (Borussia Dortmund): An einem Spieltag, an dem nur wenige Torhüter ohne Gegentor blieben, sicherte Bürki den knappen Sieg der Dortmunder in Wolfsburg.

Abwehr - Jonathan Schmid (FC Augsburg): Das Spiel gegen Nürnberg begann er furios, spielte sich mit Gouweleeuw den Ball frei und legte Finnbogason den Ball vor dem 1:0 auf. Sein Freistoßtreffer aus 25 Metern direkt in den Winkel war dann überragend. Auch seine Werte überzeugten: 62 Prozent Zweikampfquote, 78 Prozent Passquote.

Abwehr - David Abraham (Eintracht Frankfurt): Der VfB Stuttgart verzeichnete gegen Eintracht Frankfurt kaum Torchancen. Das lag auch an einer glänzend organisierten Eintracht-Verteidigung, gelenkt von Abraham. Der Frankfurter Abwehrchef dirigierte die Fünferkette souverän und ließ den eigentlich stark besetzten Stuttgarter Angriff um Mario Gomez nicht zur Entfaltung kommen.

Abwehr - Manuel Gulde (SC Freiburg): Bayerns Torjäger Robert Lewandowski war bei der Freiburger Innenverteidigung um Gulde nahezu vollständig abgemeldet und hatte beim 1:1 eine einzige Chance im ganzen Spiel. Gulde organisierte Freiburgs Defensive mit viel Geschick und agierte bei einer Passquote von 80 Prozent in jeder Situation souverän.

Abwehr - Lukas Mühl (1. FC Nürnberg): Der Abwehrspieler des 1. FC Nürnberg lieferte eine souveräne Vorstellung ab, gewann überragende 75 Prozent seiner Zweikämpfe und brachte 80 Prozent seiner Pässe zum eigenen Mann. Krönte seine gute Leistung mit dem Kopfballtreffer zum späten, aber verdienten 2:2-Ausgleich.

Mittelfeld - Diego Demme (RB Leipzig): Demme fiel wenig auf, war aber unter den Leipzigern ein Schlüsselspieler für den Sieg bei der Hertha. Der defensive Mittelfeldspieler spulte mit 12,29 die meisten Kilometer auf dem Platz ab, gewann die meisten Zweikämpfe der Partie (20), hatte die meisten Ballbesitzphasen (83) und schlug die zweitmeisten Pässe (52). Demme ist derzeit ein maßgeblicher Faktor für die starke Defensivleistung der Leipziger.

Mittelfeld - Marco Reus (Borussia Dortmund): Er war beim 1:0 in Wolfsburg mit seinem Kopfballtreffer nicht nur der Matchwinner, er glänzte auch mit einer überragenden Defensivleistung. Immer wieder köpfte er hinten die Standards aus dem Strafraum, lief vorne beim Pressing die Verteidiger an und gewann mit 14 Zweikämpfen die meisten aller Spieler auf dem Platz.

Mittelfeld - Vincenzo Grifo (1899 Hoffenheim): Es war vielleicht Grifos bestes Saisonspiel. Er leitete immer wieder gute Gegenangriffe ein, wie den Konter vor dem 4:1. Dazu schaltete er schnell beim ersten Tor, als er erkannte, dass Nelson bei einer kurzen Ecke völlig frei stand. Knappe elf Kilometer Laufleistung zeugen zudem davon, dass Grifo auch nach hinten gut mitarbeitete. Krönen durfte er seine Leistung mit seinem Elfmeter-Tor.

Mittelfeld - Thorgan Hazard (Borussia Mönchengladbach): Der Belgier war der auffälligste Gladbacher beim 3:0 gegen Fortuna Düsseldorf. Er war an neun von 21 Torschüssen der Borussia beteiligt: Fünf Mal schoss er selbst, vier Abschlüsse legte er auf. So war es kein Zufall, dass ihm sein vierter Bundesliga-Doppelpack gelang. Gemeinsam mit Paco Alcácer, Sébastien Haller und Luka Jovic grüßt er nun mit sieben Treffern von der Spitze der Torschützenliste.

Angriff - Joelinton (1899 Hoffenheim): Der Stürmer hatte kaum mal den Ball. Wenn er diesen aber bekam, macht er quasi alles richtig. Erst nickte er zum 2:1 ein, dann holte er den Elfmeter vor dem 3:1 raus. Schließlich schloss er selbst mit seinem zweiten Treffer einen Konter zum Endstand ab. So effektiv hätten sich die Leverkusener sicher ihre Angreifer gewünscht.

Angriff - Timo Werner (RB Leipzig): Mit Abstand der torgefährlichste Spieler auf dem Platz. Der Leipziger Stürmer ließ sich auch durch eine Prellung am Vorderfuß nicht aufhalten. Ungemein engagiert. Sorgte mit seinen beiden Treffern für die Entscheidung zugunstens Leipzigs bei der Hertha. Einziges kleines Manko des Nationalspielers: Aus seinen insgesamt neun Torschüssen hätte er eigentlich drei oder vier Tore machen müssen.

Die Elf des 10. Bundesliga-Spieltags im Überblick.

Stand: 04.11.2018, 17:03 Uhr

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