Fortuna stürmt die Elf des Tages

Fortuna stürmt die Elf des Tages

Fortuna Düsseldorf stürmt die Arena auf Schalke und mit drei Spielern auch die Elf des 24. Spieltages. Der FC Augsburg und der VfB Stuttgart sind doppelt vertreten.

Augsburgs Torwart Gregor Kobel in Aktion gegen Dortmund

Tor - Gregor Kobel (FC Augsburg):
Der Keeper des FC Augsburg zeigte eine ganz starke Partie. Fast alles, was da durch die beste Offensive der Liga auf ihn zugerollt kam, entschärfte der 21-Jährige. Nur beim Gegentor durch Paco Alcácer war er machtlos. Ansonsten war er Garant für den Augsburger Sieg gegen den Tabellenführer. Sensationell seine Parade in der 76. Minute gegen Alcácer, als er dessen Schuss aus kurzer Distanz entschärfte. Auch in der 43. Minute parierte er glänzend gegen Bruun Larsens Volleyschuss aus acht Metern. Überragende Leistung.

Tor - Gregor Kobel (FC Augsburg):
Der Keeper des FC Augsburg zeigte eine ganz starke Partie. Fast alles, was da durch die beste Offensive der Liga auf ihn zugerollt kam, entschärfte der 21-Jährige. Nur beim Gegentor durch Paco Alcácer war er machtlos. Ansonsten war er Garant für den Augsburger Sieg gegen den Tabellenführer. Sensationell seine Parade in der 76. Minute gegen Alcácer, als er dessen Schuss aus kurzer Distanz entschärfte. Auch in der 43. Minute parierte er glänzend gegen Bruun Larsens Volleyschuss aus acht Metern. Überragende Leistung.

Abwehr - Mitchell Weiser (Bayer Leverkusen):
Er ist genau der Rechtsverteidiger, den sich Trainer Peter Bosz wünscht. Beim Sieg gegen den SC Freiburg immer auf dem Weg nach vorne, spielintelligent, technisch stark.

Abwehr - Kaan Ayhan (Fortuna Düsseldorf):
Ja, die Schalker waren schlecht und harmlos in der Offensive. Aber das war halt auch der überragenden Viererkette der Fortuna geschuldet. Jeder hätte eine Nominierung für die Elf des Tages verdient. Wir haben Ayhan ausgesucht, weil er ein bisschen Mitleid mit seinem ehemaligen Verein zeigte: "Mit einem 1:0 oder 2:0 heute hätte ich aber auch leben können, da wäre ich nicht traurig gewesen."

Abwehr - Ozan Kabak (VfB Stuttgart):
Der erst 18 Jahre alte Innenverteidiger wurde defensiv gegen Hannover 96 wenig gefordert und nutzte seine Freiheiten, insbesondere im ersten Durchgang. Der türkische Winter-Neuzugang von Galatasaray Istanbul erzielte nach zwei Eckbällen des ebenfalls starken Gonzalo Castro seine ersten beiden Bundesliga-Treffer, beide per Kopf. Der Verteidiger hat somit begonnen, die klubinterne VfB-Rekordtransfersumme von ungefähr zwölf Millionen Euro zurückzuzahlen.

Abwehr - Lukas Klostermann (RB Leipzig):
Räumte hinten im Defensivverbund ordentlich ab und verhinderte so, dass Nürnberg zu Chancen kam. Belohnte seine gute Leistung mit dem Tor zum 1:0. Spulte fast zwölf Kilometer ab und brachte drei von vier Pässen zum Mitspieler.

Mittelfeld - Thomas Müller (FC Bayern München):
War der Mann des Spiels gegen Gladbach. Man merkte ihm an, dass er sich von Beginn an beweisen wollte. Sprühte vor Spielfreude, war immer anspielbar, leitete diverse Angriffe und Tore ein. Stark auch sein Zusammenspiel mit Robert Lewandowski, die beiden harmonierten perfekt. War viel unterwegs mit über elf Kilometern Laufdistanz und brachte über 76 Prozent seiner Pässe zum eigenen Mann.   

Mittelfeld - Benito Raman (Fortuna Düsseldorf):
Traumpass auf Dawid Kownacki vor dem 2:0, dann das sechste Saisontor mit einem Schuss in den rechten Winkel: Raman wirbelte die Schalker durcheinander, dass denen Hören und Sehen verging. Großartige Leistung.

Mittelfeld - Steven Zuber (VfB Stuttgart):
Der Schweizer lieferte im Stuttgarter Abstiegsduell mit Hannover 96 eine überragende Leistung ab und avancierte zum Spieler des Spiels. Zuber gelang nicht nur sein erster Doppelpack in der Bundesliga. Er bereitete mit dem 5:1 des VfB auch noch einen weiteren Treffer vor und war so erstmals in einem Bundesligaspiel an drei Toren direkt beteiligt.

Mittelfeld - Filip Kostic (Eintracht Frankfurt):
Rauf und runter auf der linken Seite ging es für Filip Kostic im Spiel gegen 1899 Hoffenheim. Sein Freistoß, der entscheidend von Ante Rebic abgefälscht wurde, brachte die Eintracht in Führung. Kostic leitete immer wieder gefährliche Angriffe ein und setzte mit schönen Hereingaben von der linken Seite seine Mitspieler in Szene. Beeindruckend, was Trainer Adi Hütter aus dem Ex-Hamburger gemacht hat.

Angriff - Dong-Won Ji (FC Augsburg):
Ji ackerte und rackerte für zwei - und traf auch zweimal. Er war bis zu seiner Auswechslung in der 83. Minute Alleinunterhalter im FCA-Angriff. Vorne sicherte er die Bälle, sorgte so für Entlastung. Und dazu sein Zaubertor zum zwischenzeitlichen 2:0. Mit viel Gefühl lupfte der Koreaner von der Strafraumgrenze die Kugel über Roman Bürki ins Netz. Sehenswert.

Angriff - Dawid Kownacki (Fortuna Düsseldorf):
Im Winter holte die Fortuna den Stürmer von Sampdoria Genua. In seinem dritten Bundesligaspiel begann Kownacki mit dem Toreschießen. Bei beiden Treffern auf Schalke blieb er cool im Abschluss, er bestach zudem mit seiner Schnelligkeit.

Die Elf des Spieltags im Überblick

Stand: 04.03.2019, 08:00 Uhr

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