Ein stürmisches Ensemble - die Elf des 7. Spieltags

Ein stürmisches Ensemble - die Elf des 7. Spieltags

Ob Super-Joker oder Super-Rückkehrer: Offensiv-Akteure dominieren die Elf des 7. Bundesliga-Spieltags von sportschau.de.

Frankfurts Torwart Kevin Trapp freut sich über den Sieg in Hoffenheim

Tor - Kevin Trapp (Eintracht Frankfurt): Fünf Torschüsse wehrte der Frankfurter Schlussmann ab und hielt somit am Ende den knappen Sieg in Hoffenheim fest. Trapp strahlte Ruhe und Sicherheit aus und war beim Gegentreffer von Reiss Nelson machtlos. Zudem hatte der von Paris St. Germain ausgeliehene Torhüter stets ein gutes Auge für seine Mitspieler, seine Passquote lag bei starken 88 Prozent.

Tor - Kevin Trapp (Eintracht Frankfurt): Fünf Torschüsse wehrte der Frankfurter Schlussmann ab und hielt somit am Ende den knappen Sieg in Hoffenheim fest. Trapp strahlte Ruhe und Sicherheit aus und war beim Gegentreffer von Reiss Nelson machtlos. Zudem hatte der von Paris St. Germain ausgeliehene Torhüter stets ein gutes Auge für seine Mitspieler, seine Passquote lag bei starken 88 Prozent.

Abwehr - Matthias Ginter (Borussia Mönchengladbach): Wie immer unauffällig, aber souverän erledigte Gladbachs Abwehrchef seine Arbeit beim FC Bayern. Der Dauerbrenner, der noch keine Minute in dieser Saison verpasst hat, dirigierte seine Defensive mit Umsicht und bestach ebenso durch kluges Stellungsspiel. Auch seine Passquote von 82 Prozent konnte sich sehen lassen.

Abwehr - Naldo (Schalke 04): Für einige galt Naldo bereits als Auslaufmodell. Vor allem, weil der 36-Jährige in dieser Saison beim FC Schalke 04 noch nicht das überragende Niveau der Vorsaison erreicht hatte. Doch beim Auswärtsspiel in Düsseldorf zeigte der Innenverteidiger seine große Stärke: sein in der Bundesliga nahezu einmaliges Stellungsspiel. Damit erstickte er bereits im Keim viele Angriffe der Rheinländer. Seine Passquote war wieder in einem sehr guten Bereich (82 Prozent), seine Zweikampfquote nähert sich wieder seinen Bestwerten an (66,7 Prozent). Naldo ist wieder dabei, unverzichtbar für Trainer Domenico Tedesco zu werden.

Abwehr - Jonathan Tah (Bayer Leverkusen): Der Innenverteidiger war gegen Freiburg Bayer Leverkusens Fels in der Brandung. Der 1,92 Meter große Hüne leistete sich beim torlosen Remis keinen Fehler, gewann fast 73 Prozent seiner Zweikämpfe und lief weit über zehn Kilometer. Auch vorne schaltete sich Tah mit ein. Gute Ansätze zeigte er auch im Aufbauspiel, wirkte dabei stets sicher und abgeklärt. Fast 87 Prozent seiner Pässe kamen bei den Kollegen an.

Mittelfeld - Jonas Hofmann (Borussia Mönchengladbach): Beim Sieg in München legte er zwei Tore auf und spulte unfassbare 13,62 Kilometer ab. Auch seine Passquote war mit 80 Prozent überragend. Hofmann arbeitete stark nach hinten und machte es den Bayern so schwer, überhaupt gefährlich vors Gladbacher Tor zu kommen. Bundestrainer Joachim Löw verriet jüngst in kleiner Runde, dass er den Gladbacher auf dem Zettel hat. Seine Leistung von München unterstrich, warum.

Mittelfeld - Michael Gregoritsch (FC Augsburg): Mit seinem Treffer zum 3:3 hätte Gregoritsch seinem FCA fast einen Punkt beschert bei der unglücklichen 3:4-Niederlage in Dortmund. Doch es war nicht sein Tor, das ihn an diesem Tag auszeichnete. Der Österreicher war ein wichtiger Baustein im taktischen Konzept von Manuel Baum. Augsburg lief den Gegner hoch an und Gregoritsch tat das über 90 Minuten mit vehementem Laufeinsatz. Und wenn es im eigenen Strafraum etwas zu klären gab, war er auch dort zur Stelle.

Mittelfeld - Emil Forsberg (RB Leipzig): Als Forsberg gegen den 1. FC Nürnberg nach 76 Minuten ausgewechselt wurde, erhoben sich die Fans von RB Leipzig und spendeten Applaus. Forsberg war gegen die Franken der Spielmacher, den sich Trainer Ralf Rangnick wünscht. So gut wie jeder Angriff lief über den Schweden. Er spielt meist die Pässe in die Tiefe, aus dem die gefährlichen Angriffe erst entstehen. 89 Prozent Passquote und 9,3 Kilometer Laufleistung sind überdurchschnittliche Werte, die seine starke Leistung unterstreichen. Dass Forsberg dazu noch in der Defensive Grätschen ansetzte, um seine Abwehrspieler zu unterstützen, ehrte ihn zusätzlich.

Mittelfeld/Angriff - Timo Werner (RB Leipzig): Das wichtigste für einen Offensivspieler sind selbst erzielte Tore. Da Werner gegen Nürnberg gleich zwei Treffer gelangen, hatte er seine Dienstpflicht eigentlich schon erfüllt. Doch dabei beließ er es nicht. Von der linken Seite startete Werner immer wieder in die Mitte, versuchte Bälle für seine Kollegen aufzulegen. Allein 22 Sprints zog er an. Der eindrucksvollste war der über das ganze Feld, als er nahezu die gesamte Nürnberger Mannschaft abschüttelte und kurz vor dem Torabschluss von Tim Leibold elfmeterreif gefoult wurde. Dass er den Strafstoß verschoss, schmälerte seine Leistung nicht.

Angriff - Paco Alcácer (Borussia Dortmund): Der eingewechselte Dortmunder Stürmer steuerte binnen einer guten halben Stunden einen Dreierpack zum irren 4:3-Sieg von Borussia Dortmund gegen den FC Augsburg bei. Zudem hat Alcácer, der in dieser Saison noch nicht einmal in der Startelf des BVB stand, Bundesliga-Geschichte geschrieben. 81 Minuten lang kam der Super-Joker in drei Spielen zum Einsatz und erzielte dabei sechs Treffer!

Angriff - Lars Stindl (Borussia Mönchengladbach): Was für ein Super-Comeback nach 161 Tagen Verletzungspause! Gladbachs Kapitän wurde beim starken 3:0 der Borussia bei Bayern München gleich zum Matchwinner. Den Führungstreffer leitete Stindl durch eine Balleroberung ein, das 2:0 erzielte er selbst. Kein Wunder, dass ihn nach 65 Minuten stehende Ovationen des Gladbacher Anhangs in die Kabine begleiteten.

Angriff - Luka Jovic (Eintracht Frankfurt): Der Serbe war der Mann des Tages beim 2:1-Sieg seiner Frankfurter Eintracht in Hoffenheim. Den Führungstreffer legte er seinem Sturmpartner Ante Rebic auf, den zweiten Treffer erzielte er selbst. Dazu gewann er für einen Stürmer gute 52 Prozent seiner Zweikämpfe.

Die Elf des 7. Spieltags im Überblick

Stand: 08.10.2018, 08:30 Uhr

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