Geldstrafe gegen Ribéry nach heftigen Beleidigungen

Franck Ribéry

Streit um "vergoldetes Steak"

Geldstrafe gegen Ribéry nach heftigen Beleidigungen

Der FC Bayern München hat eine Geldstrafe gegen seinen Spieler Franck Ribéry angekündigt. Dieser hatte in sozialen Medien heftige Beleidigungen gegen Kritiker und Journalisten ausgesprochen.

Das kündigte Sportdirektor Hasan Salihamidzic vom deutschen Fußball-Rekordmeister Bayern München im Trainingslager in Doha/Katar am Sonntag (06.01.2018) an.

"Er hat Worte benutzt, die wir als FC Bayern München nicht akzeptieren können und die Franck als Vorbild und Spieler des FC Bayern nicht benutzen darf. Ich habe lange mit Franck gesprochen und ihm mitgeteilt, dass er eine hohe Geldstrafe bekommen wird", sagte Salihamidzic. Ribery habe die Strafe akzeptiert. Über die genaue Höhe wollte sich der Sportdirektor nicht äußern. "Wir haben beim FC Bayern nie über solche Zahlen gesprochen, aber sie wird sehr hoch ausfallen."

Dieses Element beinhaltet Daten von Twitter. Sie können die Einbettung auf unserer Datenschutzseite deaktivieren.

Heftige Beleidigungen in sozialen Netzwerken

Ribéry hatte in sozialen Netzwerken ein Video gepostet, in dem ihm ein mit Blattgold verziertes Steak serviert wird. Die Szene soll sich im Restaurant eines Starkochs in Dubai (Vereinigte Arabische Emirate) abgespielt haben. An dieser dekadenten Szenerie entstand große Kritik.

Ribéry reagierte mit unflätigen Beleidigungen gegen "Neider, Hater und Pseudo-Journlisten". Er beklagte sich auch darüber, dass positive Dinge wie seine Spenden für Opfer des Syrien-Krieges zu selten Gegenstand einer Berichterstattung seien.

Salihamidzic zeigt auch Verständnis

Salihamidzic zeigte auch Verständnis für Ribéry. "Er hat nichts bezahlt, er wurde eingeladen. Weil das falsch dargestellt wurde, wurde Franck aufs Übelste beschimpft und beleidigt. Aber nicht nur Franck, sondern auch seine hochschwangere Frau, sein Kind und seine Mama, die im Krankenhaus operiert wurde. Daraufhin hat sich Franck vor seine Familie gestellt, sich gewehrt und die Familie verteidigt. Da hat er jedes Recht zu, da unterstütze ich den Spieler auch", sagte Salihamidzic, fügte aber an: "Leider ist ihm das in einem Punkt total entgleist."

Stand: 06.01.2019, 12:31

Darstellung: