DFB geht Restart im Amateurfußball an

Ascheplatz in der Kreisliga

DFB geht Restart im Amateurfußball an

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat mit seinen Regional- und Landesverbänden einen Leitfaden für die Rückkehr zum Spielbetrieb im Amateurfußball entworfen.

Unter dem Namen "Zurück ins Spiel" veröffentlichte der DFB am Montag (13.07.2020) eine Broschüre mit einem Muster-Hygienekonzept, das den Amateurklubs Hilfestellung für einen möglichen Restart geben soll. Die lokalen Bestimmungen in der Coronakrise, die sich innerhalb der Bundesländer unterscheiden, seien bei der Umsetzung des Konzepts jedoch "immer maßgeblich", betonte der DFB.

Gängige Hygieneregeln

Die Hygieneregeln umfassen etwa die gängigen Abstandsvorgaben von mindestens 1,5 Metern abseits des Platzes sowie das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in geschlossenen Räumen. In Trainings- und Spielpausen ist der Mindestabstand auch auf dem Spielfeld einzuhalten.

Auch der Umgang mit Verdachtsfällen auf Covid-19 ist in dem Konzept geregelt. Demnach dürfen am Trainings- und Spielbetrieb nur corona-symptomfreie Personen teilnehmen. Personen mit Symptomen müssen die Sportstätte umgehend verlassen beziehungsweise dürfen diese gar nicht erst betreten. Bei positiven Fällen gelten die von den Behörden festgelegten Quarantäne-Bestimmungen.

Noch keine Rückkehr zur Normalität

Das gesamte Sportgelände eines Vereins soll in drei Zonen (Innenraum/Spielfeld, Umkleidebereich, Publikumsbereich) unterteilt werden. "Für eine Rückkehr zur Normalität ist es noch zu früh. Aber jede Lockerung bedeutet einen Zuwachs an Lebensqualität. Lassen Sie uns auf diesem Weg weitermachen", schrieben DFB-Präsident Fritz Keller und Vizepräsident Rainer Koch in einem gemeinsamen Vorwort: "Die schrittweise Freigabe des Trainingsbetriebs in ganz Deutschland war ein erster großer Schritt, nun soll die Rückkehr ins Spiel folgen."

Keine hundertprozentige Sicherheit

Die Verbands-Chefs betonten aber auch, dass durch die Maßnahmen zwar das Infektionsrisiko minimiert werden soll. Eine hundertprozentige Sicherheit für alle Beteiligten könne jedoch nicht garantiert werden. Das Muster-Hygienekonzept gehe von der Situation aus, dass eine Ansteckung mit Sars-CoV-2 zwar möglich sei, die Wahrscheinlichkeit einer Infektion aber durch gezielte Hygienemaßnahmen sehr gering gehalten werden könne.

sid/red | Stand: 13.07.2020, 17:47

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