FIFA will fünf Auswechslungen erlauben

Schiedsrichterassistent Tobias Christ zeit eine Auswechslung an

Coronakrise

FIFA will fünf Auswechslungen erlauben

Der Weltverband FIFA will Fußball-Teams wegen der Coronavirus-Krise vorübergehend bis zu fünf statt drei Auswechslungen pro Partie erlauben. Das würde auch die Bundesliga betreffen.

Entsprechende englische Medienberichte bestätigte die FIFA am Montag (27.04.2020). Über diesen Vorschlag müssen noch die Regelhüter des International Football Association Board (Ifab) entscheiden, eine Zustimmung gilt nach Informationen der Sportschau als sicher.

Organisatoren wie die Deutsche Fußball Liga könnten diese Regelung unter anderem für alle aktuellen Wettbewerbe und Wettbewerbe, die dieses Jahr beginnen und 2021 enden, übernehmen, wie die FIFA mitteilte. Für Länderspiele könnte dies bis zum 31. Dezember 2021 gelten.

Schutz der Spieler

Durch den Vorschlag will die FIFA die Spieler bei einem zu erwartenden hohen Spielaufkommen nach einer Wiederaufnahme des derzeit unterbrochenen Spielbetriebs schützen. "In diesem Zusammenhang ist zu befürchten, dass die überdurchschnittlich häufigen Spiele das Risiko potenzieller Verletzungen aufgrund einer daraus resultierenden Überlastung der Spieler erhöhen könnten", teilte der Weltverband mit: "Die Sicherheit der Spieler ist dann eine der Hauptprioritäten der FIFA."

Mehr Auswechslungen dann auch bei der EM

Damit könnten auch bei der auf 2021 verlegten Europameisterschaft mehr Auswechslungen erlaubt sein, wenn die Europäische Fußball-Union UEFA zustimmt. Sollte ein Spiel in die Verlängerung gehen, wäre weiterhin noch eine weitere Auswechslung erlaubt. Zuerst hatte die englische Zeitung "The Sun" über die grundsätzlichen Pläne berichtet.

dpa | Stand: 27.04.2020, 13:00

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