FIFA setzt U-Weltmeisterschaften neu an

Corona-Krise: Die Lage der FIFA

Corona-Krise: Die Lage des Fußball-Weltverbands FIFA

FIFA setzt U-Weltmeisterschaften neu an

Der Fußball-Weltverband FIFA hat die Weltmeisterschaften der U20-Frauen und U17-Juniorinnen angesetzt.

Dienstag, 12.05.2020

Turniere: Die dem Coronavirus zum Opfer gefallenen Weltmeisterschaften der U20-Frauen und U17-Juniorinnen sind neu angesetzt worden. Wie der Weltverband FIFA bekannt gab, soll das U20-Turnier in Costa Rica und Panama nun vom 20. Januar bis 6. Februar 2021 stattfinden. Die besten U17-Auswahlmannschaften der Welt treten vom 17. Februar bis 7. März 2021 in Indien gegen den Ball. "Ich bin sehr froh darüber, dass wir nun den Termin für die U20-Weltmeisterschaft kennen und damit auch zeitlich ein konkretes Ziel vor Augen haben, auf das wir uns fokussieren und vorbereiten können", sagte U20-Trainerin Kathrin Peter, die mit der DFB-Auswahl im WM-Teilnehmerfeld steht. Die deutsche U17 muss sich erst noch qualifizieren.

Freitag, 08.05.2020

Regeln: Das International Association Football Board (IFAB) bestätigt den Beschluss einer Sonderregel: Fünf Spieler pro Team dürfen in einem Spiel ausgewechselt werden. Die Regel wird befristet, und es ist jedem Wettbewerb und jeder Liga freigestellt, sie zu nutzen. In Deutschland will die DFL in einer außerdordentlichen Mitgliederversammlung am 14. Mai darüber entscheiden.

Montag, 27.04.2020

Regeln: Der Weltverband FIFA will Fußball-Teams wegen der Coronavirus-Krise vorübergehend bis zu fünf statt drei Auswechslungen pro regulärer Partie erlauben. Über diesen Vorschlag müssen noch die Regelhüter des International Football Association Board (Ifab) entscheiden, eine Zustimmung gilt als sehr wahrscheinlich.

Freitag, 24.04.2020

Finanzhilfen: Der Fußball-Weltverband schüttet in einer finanziellen Soforthilfe wegen der Coronavirus-Pandemie insgesamt 150 Millionen Dollar (rund 130 Mio. Euro) an die nationalen Verbände aus. Das teilte die FIFA am Freitag mit. Damit erhält jeder der 211 Mitgliedsverbände mindestens 500.000 Dollar - teilweise auch mehr, wenn Verbände bislang nicht alles Geld abgerufen haben.

Sonntag, 19.04.2020

Kampagne: Fußball-Stars wollen im Rahmen der FIFA-Kampagne #WeWillWin Menschen würdigen, die in Zeiten der Corona-Pandemie täglich ihre Gesundheit riskieren. Dazu werden 50 ausgewählte Größen des Fußballs in Videobotschaften dem Pflegepersonal und anderen Berufsgruppen danken, die zum Wohle der Gesellschaft beitragen. Der Aktion schließen sich auch die deutschen Rio-Weltmeister Bastian Schweinsteiger und Mesut Özil an. Mit Pelé, Diego Maradona, Zinedine Zidane, Gianluigi Buffon und Harry Kane unterstützen weitere internationale Topstars die Kampagne.

Mittwoch, 08.04.2020

Sportpolitik: Die FIFA hat bei Streitigkeiten über Spielerverträge, Zahlungen oder das Transferfenster Empfehlungen als Hilfestellung bekannt gegeben. Doch den entscheidenden Zugriff hat der Weltverband nicht immer, die Ligen werden mit vielen Konflikten alleine klarkommen müssen.

Die FIFA und der Stichtag 30. Juni - Auslaufende Verträge problematisch Sportschau 11.04.2020 03:00 Min. Verfügbar bis 11.04.2021 Das Erste Von Philipp Sohmer

Montag, 06.04.2020

Transferperiode: Die FIFA will offenbar den Beginn der Transferperiode verschieben und damit den Weg für eine mögliche Verlängerung der Fußballsaison über den 30. Juni hinaus ebnen. Dies berichtet die französische Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf FIFA-Kreise. Demnach soll eine Empfehlung abgegeben werden, dass Spieler trotz auslaufenden Vertrags weiter für ihren Klub auflaufen können, sollte die Spielzeit bis Ende Juni noch nicht beendet sein. Der Weltverband kann im Zusammenhang mit Spielerverträgen lediglich Empfehlungen aussprechen, da in jedem Staat nationales Recht gilt.

Sonntag, 05.04.2020

Finanzhilfen: "Es braucht strikte Regeln": UEFA-Präsident Aleksander Ceferin hat die FIFA für den Umgang mit dem angekündigten Hilfspaket kritisiert. Und beim Financial Fariplay könnte es Lockerungen geben, sagte Ceferin.

Stand: 25.04.2020, 20:46

Darstellung: