Die besten Aufholjagden in der Bundesliga

Die besten Aufholjagden in der Bundesliga

Die Aussichten für Schalke oder Mainz in der Bundesliga sind aktuell trübe. Aber die Hoffnungen bleiben. Historische Beispiele zeigen, dass eine Aufholjagd möglich ist.

Die Frankfurter Bernd Schneider (r) und Petr Houbtchew 1998

Eintracht Frankfurt lag 1998/99 nach dem 30. Spieltag sechs Punkte hinter einem Platz, der zum Klassenerhalt reichte. Unter Trainer Jörg Berger wurden die letzten vier Saisonspiele gewonnen und dank Jan-Aage Fjörtofts legendärem Übersteiger beim 5:1 gegen den 1. FC Kaiserslautern blieb die Eintracht dank der mehr erzielten Tore gegenüber dem 1. FC Nürnberg doch noch in der Bundesliga.

Eintracht Frankfurt lag 1998/99 nach dem 30. Spieltag sechs Punkte hinter einem Platz, der zum Klassenerhalt reichte. Unter Trainer Jörg Berger wurden die letzten vier Saisonspiele gewonnen und dank Jan-Aage Fjörtofts legendärem Übersteiger beim 5:1 gegen den 1. FC Kaiserslautern blieb die Eintracht dank der mehr erzielten Tore gegenüber dem 1. FC Nürnberg doch noch in der Bundesliga.

Es gibt historische Beispiele, die sowohl den Schalkern als auch den Mainzern Mut machen. Der größte Rückstand nach einer Hinrunde auf einen Nichtabstiegsplatz, der bis Saisonende noch aufgeholt wurde, waren zehn Punkte (acht sportliche, zwei am Grünen Tisch) durch Eintracht Frankfurt in der Saison 1999/00. Nach elf Punkten in der Hinrunde steigerte sich die Eintracht zum drittbesten Team der Rückrunde mit neun Siegen und drei Unentschieden.

Borussia Dortmund steigerte sich in der Saison 2004/2005 von achtzehn Punkten in der Hinrunde auf 37 in der Rückrunde und landete damit nur zwei Punkte hinter den internationalen Tabellenplätzen.

Mit Mannschaftskapitän Rafael van der Vaart legte auch der Hamburger SV 2006/2007 eine Aufholjagd hin. Ganz verdreifachen konnte der HSV die Hinrunden-Punktzahl nicht, kam in der Rückrunde aber auf ganze 32 Punkte.

Jens Lehmann stand bis 2010 noch im Tor des VfB Stuttgart. In dieser Saison steigerte sich der VfB von Hin- zu Rückrunde um 23 Punkte und landete am Ende sogar auf Tabellenplatz sechs.

Auch in der darauf folgenden Spielzeit 2010/2011 waren die Stuttgarter erst hinten an, konnten im Feburar 2011 aber schon wieder jubeln.

2010/11 lag Mönchengladbach noch nach dem 22. Spieltag sieben Punkte hinter einem rettenden Platz, dann löste Lucien Favre Michael Frontzeck ab, und der Schweizer führte die Gladbacher in der Relegation noch zum Klassenerhalt.

Stand: 21.01.2021, 14:00 Uhr

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