Formel 1 - Fakten-Check vor dem Österreich-Grand-Prix

Sebastian Vettel

Großer Preis von Österreich

Formel 1 - Fakten-Check vor dem Österreich-Grand-Prix

Vor dem Grand Prix von Österreich ist Lewis Hamilton wieder an Sebastian Vettel vorbeigezogen: Der Fakten-Check vor dem Rennen in Spielberg.

Die Ausgangslage

Die drei Top-Teams Mercedes, Ferrari und Red Bull liegen annähernd auf Augenhöhe, auch wenn die WM-Führung mit nun 14 Punkten Vorsprung wieder zu Lewis Hamilton gewechselt ist. Das Plus von zehn PS durch das Motor-Upgrade hat sich in Le Castellet aber deutlich zugunsten der Mercedes-Boliden bemerkbar gemacht und könnte auch auf der Power-Strecke in der Steiermark ein Vorteil sein. Zudem möchte Titelverteidiger Hamilton gerne als WM-Erster eine Woche später nach Silverstone kommen.

Der Kurs

Zwei Drittel der Strecke sind Vollgaspassagen, viele davon münden in sehr enge Kurven. Insgesamt werden auf diesem traumhaft schönen Berg- und Talkurs mit Alpenpanorama in Spielberg 71 Runden von je 4,318 Kilometern gefahren.

Die Stimmen

Trotz der auf den ersten Blick trüben Aussichten nach seiner schwachen Performance mit selbstverschuldetem Unfall und Zeitstrafe in Le Castellet schiebt Vettel negative Gedanken weg. "Es gibt keinen Grund, Panik zu schieben", sagt er, "in Österreich kann alles wieder ganz anders aussehen."

"Auf dem Papier sollten wir uns in Österreich in einer guten Ausgangslage befinden", sagt Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff: "Wir hatten das schnellste Auto in Frankreich, und wir haben in der Vergangenheit gute Leistungen in Spielberg gezeigt."

Die Nebengeräusche

Hamilton, so schreiben die Zeitungen in England, soll sich mit Mercedes endlich auf die Verlängerung seines Vertrages geeinigt haben. Zwei weitere Jahre soll er sich demnach an Silber binden, er könnte dann theoretisch noch drei WM-Titel gewinnen - und so mit Rekordweltmeister Michael Schumacher gleichziehen. Kurz vor einer Einigung stehen zudem offenbar Daniel Ricciardo und sein Team Red Bull Racing.

Die Historie

Seit die Formel 1 wieder in der Steiermark fährt, gewannen die Silberpfeile dort jedes Rennen: Vier Siege, zwei davon als Doppelerfolg, der Ring kommt den Stärken des Mercedes entgegen. Auch wenn der W09 längst nicht so überlegen ist wie seine Vorgänger, sollten der relativ neue Asphalt und das flüssige Layout den Autos von Hamilton und seinem Teamkollegen Valtteri Bottas liegen.

red/sid/dpa | Stand: 29.06.2018, 08:33

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