Spa - Räikkönen Tagesbester im Training

Kimi Räikkönen holt sich die Bestzeit im 2. Freien Training in Spa

Großer Preis von Belgien

Spa - Räikkönen Tagesbester im Training

Kimi Räikkönen hat mit der schnellsten Trainingsrunde am Freitag (24.08.2018) die Ferrari-Hoffnungen auf einen Sieg beim Formel-1-Rennen in Spa-Francorchamps gestärkt.

Die Tagesbestzeit fuhr nicht etwa der letztlich fünftplatzierte Sebastian Vettel, sondern sein Teamkollege Kimi Räikkönen. In 1:43,355 Minuten lag Räikkönen vor dem Mercedes-Duo mit Weltmeister Lewis Hamilton (Großbritannien/1:43,523) und seinem finnischen Landsmann Valtteri Bottas (1:43,803).

Pech für Vettel

Der 38-jährige Räikkönen, der noch immer auf eine Vertragsverlängerung über die Saison 2018 hinaus wartet, profitierte allerdings vom Pech des viermaligen Weltmeisters Vettel, der auf seinen gezeiteten Runden zweimal neben die Strecke geriet und dabei wertvolle Zehntel liegenließ. "Sorry, ich habe das Auto verloren", funkte Vettel an die Box.

Im ersten Training am Freitagmorgen hatte der Heppenheimer bei Außentemperaturen von 15 Grad Celsius in 1:44,358 Minuten die erste Bestzeit auf der Ardennen-Achterbahn vorgelegt. Das zweite Training nutzten die Teams dann überwiegend für sogenannte Longruns, in denen Rennbedingungen simuliert werden.

Hülkenberg unzufrieden mit Rang elf

Elfter in der Addition beider Durchgänge wurde Nico Hülkenberg (Emmerich/1:45,753), der Renault-Pilot wird aber ebenso wie Bottas beim Start am Sonntag (26.08.2018) in der letzten Reihe stehen. Hülkenberg bekam einen komplett neuen Antrieb, das Auto von Bottas treibt eine neue Motorenausbaustufe an. Beide Piloten überschreiten damit das für die Saison zulässige Kontingent.

Hülkenberg nahm es frustriert zur Kenntnis. "Auf einer Strecke wie dieser aus der letzten Reihe zu starten, ist schon sehr hart", sagte er. Bottas hingegen sah es lockerer: "Hier kann man doch hervorragend überholen."

Debüt von Norris

Sein Debüt in einer offiziellen Trainingssession der Formel 1 gab Formel-2-Talent Lando Norris. Den 18-jährige Briten im McLaren-Renault trennten in der ersten Session zwar drei Sekunden von Vettels Bestzeit, auf Platz 18 war er aber eine Zehntelsekunde schneller als der Belgier Stoffel Vandoorne, der im zweiten McLaren Letzter wurde.

dpa/sid/red | Stand: 24.08.2018, 16:45

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